Auf Entdeckungstour durch Belize

15.08.2018 | Erstellt von Nicola Späth |
Kategorie
Belize

„Belize? Wo genau liegt das nochmal?“ Das war wohl die häufigste Reaktion, wenn es in Gesprächen um meine bevorstehende Reise in das mittelamerikanische Land ging. Die Nachbarländer Mexiko im Norden und Guatemala im Westen sind dabei schon weitaus bekannter. „Was gibt es denn in Belize zu sehen?“, war meist die sich unmittelbar anschließende Frage. Wahrscheinlich sollte man besser fragen, was es nicht zu sehen gibt. Das Land mit einer Größe vom Bundesland Hessen ist so unglaublich vielseitig und lässt sich dank der kurzen Fahrtstrecken ganz entspannt mit dem Mietwagen erkunden. Bei aufregenden Touren durfte ich mich selbst vom Reichtum und der Fülle des Landes überzeugen. Hierzu möchte ich euch gerne ein paar Eindrücke mitgeben:


Warasa Garifuna Drum School (in Punta Gorda)
Wer die bunte und lebensfrohe Kultur der Garifuna kennenlernen will, ist hier genau richtig!
Der Gründer der lokalen Drum School, Ronald Raymond McDonald (ja genau!), und seine Mutter haben uns sehr herzlich in Empfang genommen. Die beiden haben uns direkt an einen gedeckten Tisch unter einer Palapa – einem mit Palmenblättern gedeckten Dach – gebeten. Das traditionelle Essen, das unter anderem aus einer Suppe mit Kokosmilch und fangfrischem Fisch bestand, war absolut köstlich! Genau die richtige Stärkung vor dem folgenden Programm. Ronald und sein Vater zeigten uns, wie sie noch heute ihre Trommeln in Handarbeit herstellen. Wer mochte, konnte sich selbst daran versuchen. Beim anschließenden Trommel-Unterricht haben wir verschiedene Rhythmen der Garifuna-Lieder beigebracht bekommen. Und wer schon Erfahrung darin hatte, der konnte das hier unter Beweis stellen. Alle, die gefühlt zwei linke Hände haben, sorgten für ausreichend Unterhaltung! Natürlich haben wir auch einiges zur Geschichte der Garifuna erfahren dürfen. Als krönenden Abschluss tanzten wir traditionelle Garifuna-Tänze nach.


Schnorcheln (Placencia und Ambergris Caye) 
Zugegeben bin ich keine erfahrene Schnorchlerin. Doch die maritime Welt Belizes hat mich und meine Mitreisenden sofort in ihren Bann gezogen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass hier jemand unbeeindruckt bleibt! Vor der Küste Placencias und Ambergris Cayes ging es per Boot aufs Meer hinaus und schließlich hinein in die Unterwasserwelt. Ausgerüstet mit Flossen und Taucherbrille haben wir uns ins angenehm warme Wasser fallen lassen und uns inmitten von Ammenhaien, Schildkröten und bunter Fische sowie Korallen bewegt. Wir sind aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Für das leibliche Wohl wurde übrigens an Bord mit kalten Getränken und frischer Melone gesorgt.


Xunantunich (nahe San Ignacio)
Bei einer Reise durch Belize sollte der Besuch von mindestens einer Maya-Stätte nicht ausgelassen werden. Hier gibt es so viel kulturelles Erbe zu besichtigen! Für uns ging es nach Xunantunich. Das ist eine Stätte, die im sattgrünen Dschungel liegt. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir auf den Tempel „El Castillo“ gestiegen und wurden mit einer beeindruckenden Aussicht über die Anlage und den umliegenden Urwald belohnt! Unser einheimischer Guide, der uns auf den Tempel begleitete, hat uns voller Begeisterung von den Ruinen und der Kultur der Maya erzählt.


Food Tour (San Pedro)
Für alle Leckermäuler gibt es in San Pedro auf Ambergris Caye genau die richtige Aktivität: eine geführte kulinarische Tour. Durch die belebten Straßen San Pedros gelangten wir von einem Restaurant zum nächsten und von Köstlichkeit zu Köstlichkeit. Dabei lernten wir die Küche und beliebtesten Gerichte der Insel kennen. Unsere Reisegruppe hat sich quer durch frische Meeresfrüchte, Fruchteis und leckere Getränke geschlemmt. Eines kann ich euch versprechen: Ihr werdet rundum satt und zufrieden sein!
… und das ist nur ein Bruchteil der angebotenen Aktivitäten in Belize!


Wer jetzt sofort planen möchte und an mögliche Unterkünfte denkt, muss sich keine Sorgen um fehlenden Komfort machen. Bei meinen besuchten Lodges und Hotels blieben neben den wahren Dschungelerlebnissen und Strandaufenthalten die gewünschten Annehmlichkeiten nicht auf der Strecke – im Gegenteil. Meine persönlichen Empfehlungen biete ich euch auf Anfrage gerne in einem individuellen Reiseangebot an.


Die Flugverbindungen nach Belize City sind bislang noch nicht so ideal, wie es bei vielen anderen Ländern Mittelamerikas der Fall ist. Aktuell ist eine Anreise über die USA am schnellsten und besten (alternativ sind auch Verbindungen über Cancun/Mexiko möglich). Bei An- oder Abreise sollte man eine Zwischenübernachtung in den USA einplanen, da die Zeit zwischen den Flügen sehr lang ist. Bis kurz vor meiner Reise nach Belize stand ich dem auch selbst etwas kritisch gegenüber – ich hatte kaum Erfahrung mit Umstiegen in den USA und noch Geschichten über lange Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen im Kopf. Nach meiner Reise kann ich definitiv sagen, dass der Transit völlig reibungslos funktioniert hat. Und dass ich es jederzeit genauso machen würde: auf dem Hinweg eine Zwischenübernachtung in Houston mit kurzem Transfer zum Hotel und am nächsten Morgen weiter nach Belize. Auf dem Rückflug hatten wir übrigens nur eine geringe Umsteigezeit in Houston. Spätestens mit Ankunft in Belize wird jeder Besucher ohnehin für die Flugstunden belohnt!


Wolltet ihr auch schon immer eine Maya-Stätte mit eigenen Augen sehen oder die Unterwasserwelt des türkisfarbenen Meeres vor dem sagenhaften Belize Barrier Reef erkunden? Wusstet ihr, dass rund 40% der Fläche Belizes unter Naturschutz steht? Kein Wunder also, dass hier eine derart große Artenvielfalt und so viel unberührte Natur vorzufinden sind. Gerne berichte ich von meinen Erfahrungen. Ich freue mich, von euch zu hören – sei es per E-Mail oder ganz unkompliziert telefonisch.


Nicola Späth, Sales & Product Manager
nicola@traveltonature.de
Tel. +49 (0)7631 5055-17
 

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