Honduras – Gracias
31.08.2015 | Autor: Sally Rahusen

Honduras – Gracias

Wenn man Honduras hört, denkt man häufig an die schlechten Presseartikel, die es leider Reihenweise zu den Großstädten wie Tegucigalpa oder San Pedro Sula in den Medien gibt. Das verleiht dem Land leider einen negativen Touch, den es gar nicht verdient hat. In jeder amerikanischen Großstadt wird man wohl Probleme bekommen, wenn man sich mit Drogenbanden einlässt, so auch in Honduras, als Tourist kommt man normalerweise damit nur in Berührung, wenn man es darauf anlegt.

Hört man etwas Positives, oder Bereisenswertes über Honduras, so ist meist nur von der tollen Mayastätte Copán, wer sich tiefer informiert evtl. noch von dem Strandparadies Roatan die Rede. Doch Honduras hat sehr sehr viel mehr zu bieten!

Deshalb widmet sich mein heutiger Artikel dem kleinen Bergstädtchen Gracias im Department Lempira. Gracias ist ein kleines, sehr interessantes Kolonialstädtchen. Hier kann man, kleine alte Kirchen besichtigen, oder das alte Fort auf einer Anhöhe bestaunen. Doch viel interessanter war für mich die Innenstadt selbst. Gracias ist ein ganz typisches, kleines mittelamerikanisches Städtchen, mit vielen netten Menschen und tollen kleinen Geschäften und süßen Hotels. Hier kann man vorzüglich Essen gehen, stundenlang auf dem völlig untouristischen Markt schlendern und das allerbeste: Es gibt einen Laden, der sich darauf spezialisiert hat alle Obst- und Gemüsesorten, die in Honduras und Guatemala gedeien, zu konservieren. Hier gibt es neben toller Marmelade, Chilero und Schokolade wohl auch das beste, selbst gemachte Eis in Honduras. Hmmm… lecker!

Wenn man ein paar Tage länger in Gracias verweilt, kann man auch einen Ausflug in nahe gelegene Lenka Dörfer unternehmen und dort die honduranische Tonkust bewundern – meist ist man auch hier als Tourist eher allein. Und allen Sportbegeisterten rate ich zu einer Wanderung im Nationalpark Celaque. Also auf nach Gracias!

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  • Kleidermark in Gracias, Honduras

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