Neues aus Nicaragua
17.04.2015 | Autor: Nicola Späth

Neues aus Nicaragua

León, Granada und Las Isletas – zwei Wochen lang durfte ich einige wunderschöne Orte Nicaraguas kennenlernen! Davon möchte ich Euch natürlich berichten.

Für jeden bedeutet „Urlaub“ und „Reisen“ etwas anderes. Jeder legt auf andere Dinge Wert. Der Eine will am Strand entspannen, der Andere sehr aktiv sein und Neues entdecken. Ich würde sagen, in Nicaragua kommt jeder auf seine Kosten!

Für alle, die auch etwas über Nicaraguas Geschichte erfahren möchten, gibt es jede Menge Möglichkeiten. Kolonialstädte wie León und Granada bieten neben Museen und längeren Beschreibungen im Reiseführer, natürlich auch etwas fürs Auge. Kleine bunte Häuschen reihen sich aneinander, daneben beeindruckende Kirchen und zwischendurch auch kleine und größere Parks und Plätze. Bei einem Spaziergang oder einer Kutschfahrt kann man alles in Ruhe erkunden, und wenn es dann doch zu heiß wird, macht man einfach Halt, wo es einem gefällt.

In kleinen, liebevoll hergerichteten Museen kann man sich Nicaraguas Geschichte oder interessante Fakten zur jeweiligen Stadt erklären lassen, denn meist wird man sehr gerne persönlich herumgeführt. So wurden uns in León die Abläufe der Revolution beispielsweise von einem Herrn erklärt, der damals als 20-Jähriger selbst dabei war. Hier findet man auch die Basilica de la Asunción, die als die größte und älteste Kathedrale Mittelamerikas gilt. Das Dach ist begehbar und bietet somit einen tollen Blick über die Stadt. An Ostern – Semana Santa (heilige Woche) genannt – finden Prozessionen und Gottesdienste statt. Große Figuren, wie die Jesusstatue und Marienstatue, werden festlich durch die Straßen getragen und von vielen singenden und betenden Menschen begleitet. Neben der großen Kathedrale lassen sich noch einige weitere wunderschöner Kirchen in León finden. Alle sind sehr gut zu Fuß erreichbar, sodass man nebenbei auch ein bisschen durch Leóns Straßen schlendern kann.

Granada bietet dank seiner Lage am Nicaraguasee neben beeindruckenden Kolonialbauten auch ein weiteres beliebtes Ausflugsziel. „Las Isletas“: Über 300 kleine Inseln, die beim letzten Ausbruch des Vulkan Mombacho entstanden sind. Mit dem Boot fährt man durch das Gebiet und kann neben den unterschiedlichen Inseln auch die Aussicht auf den Vulkan genießen. Eine kleine Insel wird nur von ein paar Spidermonkeys bewohnt, viele andere Inseln sind in Privatbesitz. Neben den vielen Inseln lassen sich hier auch einige Vögel und deren Nester sehen. Anders als man es normalerweise kennt, hängen diese Nester von den Bäumen herab.

Hasta pronto, Nicola!


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