UPDATE: Kuba nach "Irma"

04.10.2017 | Erstellt von Natalie Rinas |
Kategorie
Kuba

Vor etwas mehr als drei Wochen traf Hurrikan „Irma“ auf die größte der Antilleninsel und einem unserer Lieblingsreiseziele Kuba. Wir haben berichtet, dass vor allem der Nordosten härter als zuvor erwartet getroffen wurde und in den Regionen Camagüey, Havanna und auf den Cayos im Norden teilweise große Schäden anrichtete.

Nun sind Hurrikans keine Seltenheit für Kuba und seine Bewohner. Jedes Jahr zwischen August bis Oktober ist man darauf gefasst, dass solche Superstürme die Insel heimsuchen können. Manchmal, wie in diesem Jahr passiert das auch. Das Militär hat spezielle Leute für solche Situationen ausgebildet. Diese Spezialeinheiten schwärmen nach einem Hurrikan aus und packen an, damit die beschädigte Infrastruktur schnellstmöglich wieder hergerichtet werden kann. Die Stromversorgung wieder gewährleistet ist und die Menschen innerhalb kürzester Zeit wieder dem normalen Leben nachgehen können.

Auch nach Irma wurde hart gearbeitet und schon nach wenigen Tagen waren die Überschwemmungen in Havanna passé, die wichtigsten Flughäfen wieder in Betrieb und auch der Strom wieder hergestellt. Trotzdem gab es bedauerlicherweise 10 Tote, die allerdings die Sicherheits- und Warnhinweise des nationalen Zivilschutzes missachtet hatten und sich so selbst in diese lebensbedrohlichen Situationen brachten. Touristen kamen keine zu schaden und die zum Teil doch stark betroffenen Hotels auf den nördlichen Cayos wollen bis zum Beginn der Hauptsaison im November wieder für ihre Gäste da sein. Reisende, die während und kurz nach dem Hurrikan auf Kuba unterwegs waren, konnten die Insel daher fast normal bereisen.

Abschließend gibt es noch ein Update zum Spendenaufruf in unserem letzten Newsletter und auf unserem Blog die über das Kinderhilfsprojekt Camaquito gesammelt wurden, um Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region Camagüey wieder aufbauen zu können. Laut dem Geschäftsführer Mark Kuster gingen bisher 27.780,00 USD an Spenden ein, darunter waren zwei Großspende einer Privatperson aus Deutschland und der Schweizerisch-Kubanischen Handels- und Industriekammer. Im Namen von Camaquito möchten wir uns für die Unterstützung vielmals bedanken.