Reserva Bosque La Tigra
Reserva Bosque La Tigra

Reserva Bosque La Tigra

Unser Herzensprojekt, die La Tigra Rainforest Lodge, entwickelt sich dank der tatkräftigen Unterstützung vor Ort stetig weiter. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam mit unseren costa-ricanischen Freunden bereits umgesetzt haben. Die Lodge ist mittlerweile eine beliebte Unterkunft, nicht nur für travel-to-nature Kunden, sondern auch für Einheimische auf Kurztrips oder für Gäste aus aller Welt. Mit unserem Konzept streben wir keinesfalls einen Massentourismus an. Das ist mit der geringen Zimmeranzahl auch gar nicht möglich. Wir möchten lediglich möglichst viele Menschen an unserem Projekt teilhaben lassen und für den Natur- und Artenschutz begeistern. Nach wie vor können die La Tigra Gäste unter fachkundiger Anleitung einen Regenwaldbaum pflanzen, damit der neue Wald weiter wächst und somit weiterer Lebensraum für die heimischen Tiere entsteht. 

Als fast die gesamten 8,5 ha Wiesenfläche der La Tigra Rainforest von unseren Gästen aufgeforstet war, entschlossen wir uns 2018 für den Kauf von weiteren 23 ha Land und 2019 für 14 zusätzliche Hektar. Auch weil sich in den letzten Jahren darüber hinaus eine Inselsituation für die La Tigra Rainforest Lodge entwickelt hatte. Wo bis vor kurzem noch dichte Sekundärwälder standen, sah man jetzt nur noch Maracuja- und Zierpflanzenplantagen. Das heißt, die Tiere hatten keinen geschützten Zugang mehr, um bis zur Lodge zu kommen. Die Urwaldriesen mussten dem Plantagenbetrieb weichen, denn Maracuja- und Zierpflanzen wachsen schnell und versprechen schnelle Gewinne. Diese Plantagen gleichen jedoch ökologischen Wüsten, welche wir nun mit Ihrer Hilfe wieder in artenreiche Wälder verwandeln möchten.

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Wie geht es weiter mit dem La Tigra Projekt?

Die La Tigra Rainforest Lodge bleibt als Projekt auch nach Beendigung der Aufforstung bestehen. Mit Integration der kleinen Schule „San Jorge“ als soziale Komponente ist La Tigra kein reines Naturschutzprojekt. Die Gäste können ihre Tage vor Ort mitten im Urwald „zu Gast bei Freunden“ genießen, costa-ricanisch kochen lernen, auf den angelegten Trails nach Tieren Ausschau halten oder in einem der Teiche angeln. So sichern wir Arbeitsplätze und fördern den Austausch der Kulturen. 

Allerdings besteht eines unserer ursprünglichen Projektziele darin, mit dem Lodge-Gelände und der aufgeforsteten Fläche einen Korridor zwischen den umliegenden Regenwäldern zu schaffen. So entsteht neuer Lebensraum für heimische Tierarten und der Wechsel zwischen den Wäldern wird für die Tiere ohne Gefahren möglich. Uns ist es sehr wichtig, etwas für den Arterhalt zu tun. Denn für uns ist Artenschutz – neben der Schaffung qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze – eines der wichtigsten Aufgaben des Tourismus überhaupt.


Was ist neu bei dem Reserva Bosque La Tigra?

Lange haben sich die Anteilseigner der La Tigra Rainforest Lodge Gedanken zum Projekt und dessen Fortbestand gemacht. Umweltschutz und Arterhalt sind nach wie vor Priorität und sollen weiterhin Bestandteil der Lodge sein. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir uns 2018 entschieden eine 23 ha große Maracujaplantage zu kaufen. Später, 2019, kamen dann noch einmal 14 Hektar hinzu. Auf das direkt an die La Tigra Rainforest Lodge angrenzende Gebiet forsten wir seitdem natürlichen Regenwald wieder auf. Auch die Erweiterung – El Bosque La Tigra – ist kein reines Naturschutzprojekt. Sondern gleichzeitig ein Ort, der Einheimische wie auch Reisende informiert und für Arterhalt, Natur- und Umweltschutz sensibilisiert. Auf dem Gelände haben wir ein Zentrum errichtet, in dem Kinder und Jugendliche zum Thema „Regenwald“ unterrichtet werden, außerdem laden wir Einheimische, den Wald kennen zu lernen und bilden Reiseleiter aus. Die Besucher des 2021 eröffneten ökologischen Zentrums zahlen ein kleines Eintrittsgeld. 

Selbstverständlich haben wir auch wieder Wege durch unser Gebiet angelegt, damit wir Gästen der La Tigra Rainforest Lodge und aus dem nahegelegenen La Fortuna die Schönheit des Dschungels näher bringen können. Dazu wollen wir einige Beobachtungshütten errichten sowie Verstecke für Fotografen. So fühlen sich die Tiere nicht gestört und Reisende können in aller Ruhe die Tierwelt bestaunen und Erinnerungen festhalten. Für die Tiere selbst haben wir Ruhezonen als Rückzugsorte eingerichtet, es sollen aber noch Brücken über die Straßen für Affen und andere Klettertiere errichten und einen Tunnel zwischen der La Tigra Rainforest Lodge und dem neuen Grundstück gebaut werden. So können die Tiere ungehindert von Ort zu Ort wandern. Darüber hinaus ist es geplant Schmetterlinge zu züchten und auszuwildern sowie Vögeln und Säugetieren aus Tierkrankenhäusern einen neuen Lebensraum zu bieten.

Projektinhalte

  • Natürliche Aufforstung von 37 ha Regenwald mit unseren Gästen
  • Errichten eines ökologischen Zentrums 
  • Unterrichten von Kindern und Jugendlichen zum Thema Umweltschutz und Arterhalt
  • Ausbilden und Schunlung von Reiseleitern im ökologischen Zentrum
  • Einheimische und Reisende für den Regenwald sensibilisieren
  • Anlegen von Wegen und Beobachtungshütten auf dem Gelände
  • Errichtung von Ruhezonen für die Tiere, in denen sie ungestört sein können
  • Bauen von Brücken und Tunneln zum gefahrlosen Überqueren der Straße 


Pflanzen von heimischen Regenwaldbäumen – weiterhin Kernthema des Projektes 

Insgesamt ist geplant die 37 ha des Reserva Bosque La Tigra mit Gästen der Lodge und des ökologischen Zentrums zu renaturieren, um so einen Korridor zum Childrens Rainforest zu erschaffen. Dazu müssen wir ca. 25.000 neue Regenwald-Bäume pflanzen, 5.000 haben wir bereits eingepflanzt. Dabei bleiben wir unserem Grundsatz der „Natural Reforestation“ treu. Diese sieht vor, die Bäume 3 Jahre lang zu pflegen und anschließend sich selbst zu überlassen. Nach dem Grundsatz „der stärkere gewinnt“ wird nicht jeder Baum zu einem mächtigen Urwaldriesen heranwachsen können, trotzdem leistet jeder einzelne Baum seinen Beitrag zum neuen Regenwald. 

Die Setzlinge werden wir selbst auf dem neuen Gelände züchten. Wir nehmen ausschließlich einheimische Baumarten aus der Region und werden so den größten Genpool weltweit für diese seltenen Bäume schaffen. Durch das Abholzen und den verstärkten Anbau von Teakholz sind leider auch einige Baumarten Costa Ricas vom Aussterben bedroht. Wir möchten die Fläche so schnell wie möglich wieder aufforsten, daher freuen wir uns über jeden Gast, der einen Baum pflanzen möchte. Für USD 25 kann sich jeder einen Baum kaufen und vor Ort selbst pflanzen. Wer nicht vor Ort ist und trotzdem mit aufforsten möchte, der kann sich ebenso einen oder sogar mehrere Bäume kaufen. Dann wird ein Mitarbeiter der La Tigra Rainforest Lodge den Baum pflanzen. Im Anschluss erhält jeder ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie der Baum gepflanzt wird. GPS Daten bestimmen den genauen Standort und wir informieren über das Wachstum der Fläche.  

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