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Costa Rica – ein Erfahrungsbericht

Teil 1

travel-to-nature / 18.03.2010 Blog author avatar

Vier Monate Costa Rica – vier Monate PURA VIDA!

Im Oktober 2009 habe ich mich aufgemacht das kleine Land Costa Rica im Zentrum Mittelamerikas zu entdecken. Bis zu meinem Abflug wusste ich nicht viel über Costa Rica, eigentlich nur das, was in den gängigen Reiseführern steht und was doch mehr oder weniger nur für Touristen zusammengestellt wird. Ich jedoch sollte ja nicht nur zum Reisen nach Costa Rica, sondern auch zum Arbeiten und Leben… nach einem langen Flug und einem Transfer im Shuttlebus nach La Fortuna de San Carlos, bekam ich von meinen Kollegen aus der Casa Luna Lodge erst einmal etwas zu essen – eine typisch costa-ricanische Suppe (sorry liebe Hobbyköche, aber den Namen habe ich leider vergessen). Die klare Suppe besteht aus einer klaren Gemüsebrühe mit großen Gemüsestücken wie Kochbanane, Yucca, Kartoffel, Mais sowie ein Stück gekochtes Rindfleisch und Reis. Und dieses Gericht sollte nicht das einzige bleiben, was ich während meines Aufenthaltes genießen durfte, denn ich hatte das große Glück bei meiner Arbeitskollegin, einer waschechten Tica, zu wohnen, die außerdem noch eine hervorragende Köchin ist.

Kulinarische Vielfalt in Costa Rica

Mein Vorsatz war es auch, auf jeden Fall alles, was die einheimische Küche zu bieten hat, zu probieren und diesen Vorsatz habe ich auch bis zu Letzt eingehalten. Enttäuscht wurde ich nicht – im Gegenteil: es gab nichts, was ich absolut gar nicht mochte. Nur die Sopa Negra trifft nicht ganz meine Geschmacksrichtung, denn es ist eine Suppe aus schwarzen Bohnen mit Reis und einem ganzen gekochten Ei. Alles andere war immer sehr lecker – Ceviche (in Zitronensäure eingelegter Fisch), Gallo pinto (Reis mit schwarzen Bohnen und wechselnde Beilagen wie Spiegeleier, Rühreier, Tortillas, Natilla = Sour cream, frittierten Bananen), Casado (Reis, Bohnen, kleiner Salat und Fisch, Hühnchen oder Eier), Tortillas, Nachos mit Fleisch und überbackenem Käse und vieles mehr. Je nach Region gibt es natürlich auch frische Meeresfrüchte, saftige Steaks und süße Früchte. Und es setzen sich auch immer mehr internationale Speisen durch, so findet man z.B. auch immer häufiger Pastagerichte, Pizza und Hamburger auf costa-ricanischen Karten.

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Rund um La Fortuna

In den ersten Wochen hatte ich genügend Zeit um mich in La Fortuna umzusehen und einzuleben. La Fortuna liegt sehr malerisch direkt unterhalb des Arenal, der aussieht wie ein Vulkankegel aus dem Bilderbuch. Die kleine Stadt ist sehr touristisch geprägt und hat viele Bars, Restaurants und Souvenirläden. Dank meiner Arbeitskollegen konnte ich aber gleich Ende der zweiten Woche miterleben, wie die Ticos feiern, denn ich wurde spontan auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Jeder brachte von zu Hause etwas zu Essen, zu Knabbern und zu Trinken mit und dann wurde bis in die frühen Morgenstunden gesungen, getanzt und natürlich auch getrunken. Was Getränke betrifft, so kommt man in diesem Land um eines nicht herum: Cerveza! Und das Bier Nr. 1 in Costa Rica ist das Imperial. Etwas ungewöhnlich für uns Mitteleuropäer ist allerdings, dass es sehr oft auf Eis serviert wird, damit es eiskalt bleibt. Wenn man auf die Frage hin „Hast Du schon mal Cacique getrunken?“ nur fragend mit dem Kopf schüttelt, so bekommt man auch gleich das nächste „Nationalgetränk“ der Ticos angeboten. Bei Cacique handelt es um einen klaren Schnaps aus Zuckerrohr, den man entweder pur trinkt (nur dann ist er so schnell weg und man selbst schnell betrunken…) oder mit Sodawasser, einem Spritzer Limette und natürlich viel Eis…

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