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Eisbär klettert an einer Eiswand in Spitzbergen

Unsere magischen Naturmomente

Das travel-to-nature Team erzählt

travel-to-nature / 26.01.2022 Blog author avatar

Bei Mondschein durch den Dschungel zu wandern, die unglaubliche Geräuschkulisse des grünen Dickichts wahrzunehmen und sich als Teil eins uralten Ganzen zu fühlen: Das ist es, was uns und unsere Reisen ausmacht. Momente, die einen für immer begleiten werden und in uns allen eine kaum unterdrückbare Leidenschaft wecken. Das ist travel-to-nature.

Du hast dich schon immer gefragt, was unsere bewanderten Spezialisten so geprägt hat, dass sie beschlossen haben, ihr Leben der Vermittlung eurer schönsten Momente zu widmen?

Jeder von uns hat sie schon gehabt: Naturerlebnisse, die uns unserer selbst und der Natur um uns herum so sehr bewusst werden lassen, dass es ein unstillbaresGefühl von Fernweh Hunger weckt. Diese Begegnung von Mensch, Tier und Natur ist etwas, was unsere Reisespezialisten mit Dir teilen wollen.

Für dich haben wir sie nach ihren prägendsten Naturerlebnissen gefragt und das sind ihre schönsten Geschichten.

Elisas erster Eisbär in Spitzbergen

"Es war eigentlich mitten in der Nacht, als mich das schrille Surren der Schiffsglocke aus dem Schlaf reißt. Innerhalb kürzester Zeit krame ich meine Sachen zusammen und ziehe mich warm an. Gar nicht so leicht in der kleinen Kajüte. Ich renne an Bord und bin schon wieder überrascht, dass es noch hell ist. In Spitzbergen geht die Sonne zu dieser Jahreszeit nicht unter. Und da sehe ich ihn – meinen ersten wildlebenden Eisbären. Wir steigen in die kleinen Schlauchboote, Zodiacs, um noch näher an ihn heranzukommen. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, können wir ihn endlich ganz in Frieden beobachten. Ein fast einzigartiges und sehr berührendes Naturerlebnis."

Muttereisbär mit ihren beiden Jungen im Sonnenuntergang im Schnee

Rainer in Zweisamkeit mit dem Kaieteur Wasserfall in Guyana

"Das hier keine Menschenseele unterwegs zu sein scheint, heißt nicht, dass auch sonst nicht viel los ist. Der Dschungel strotzt nur so voller Leben und hält man Augen und Ohren offen, gibt es überall etwas zu entdecken. 

Vorbei mit der angenehmen Ruhe ist es allerdings, wenn man einen der beeindruckenden Wasserfälle erreicht. Vor allem der Kaieteur-Wasserfall kann es locker mit den Victoriafällen aufnehmen. Mit einer unglaublichen Kraft und lautem Donnern stürzen hier die Wassermassen über 220 Meter in die Tiefe. Ich hatte das Glück eine Stunde für mich ganz allein den Wasserfall zu erkunden – ein extrem intensives Erlebnis! Man kommt sich vor wie in einem Märchen.

Gerade, wenn man vorher die Sagen gehört hat, die sich vom Wasserfall erzählt werden. Früher wurden Häuptlinge nicht abgewählt, ein Häuptling war immer Häuptling auf Lebenszeit. Nur wenn er zu alt war und sein Volk nicht mehr führen konnte, wurde er in ein Kanu gesetzt, das den Fluss entlang in Richtung des Wasserfalls trieb. Die Geister der Häuptlinge kann man angeblich noch heute sehen, wenn man früh morgens die Gischt am Wasserfall hochwabern sieht."

Riesiger Wasserfall von oben mit der Drohne aufgenommen

Elisas erstaunliche Walbeobachtung auf den Azoren

"Kurz bevor ein Blauwal durch die Meeresoberfläche bricht, erscheint sein eigentlich hellgrauer Körper in einem fast unwirklichen Türkis. Diese Farbe war bisher die schönste in meinem Leben, anders kann ich es nicht sagen. Die riesigen Tiere so nah am Boot zu sehen, sie zu beobachten, wie sie friedlich auftauchen und mit ihrer gigantischen Schwanzflosse auf das Wasser aufschlagen, um dann wieder für mehrere Minuten abzutauchen ist einfach ein unwahrscheinlich schöner Naturmoment."

Türkisblau schimmernder Blauwal von oben

Damian und der Galapagos-Falke auf Bortolomé

"Die Galapagos-Inseln haben einen Hauch von Mystik und Faszination an sich. Wir Menschen fühlen uns oft von dem angezogen, was einen Ort einzigartig macht - und diese Inseln fangen diesen Geist der Natur ein. So geschah es auch, als ich bei meinem letzten Besuch auf der Insel Bartolomé unerwartet einen Galapagos-Falken ganz in meiner Nähe auftauchte. Der ist auf den Galapagos-Inseln endemisch, was bedeutet, dass wir ihn nur dort und nirgendwo sonst auf der Welt beobachten können. Dies ist auch leider eine sehr gefährdete Spezies und ist auf einigen Inseln sogar ausgestorben. Diesen Vogel über dem Galapagos-Himmel schweben zu sehen oder beim Tauchen zu entdecken, ist schon ein großes Glück, aber ihn nur wenige Zentimeter entfernt zu spüren, ist einfach zauberhaft. Da kann ich nur bestätigen: dieser Ort hat Magie!"

Eine besondere Begegnung mit einem Galapagos-Falke nauf der Insel Bartolome

Marie und die Magie des Regenwalds in Costa Rica

"Es war im September oder Oktober 2017 - ja, es ist lange her, aber bis heute in meinem Gedächtnis. In meinen knapp 4,5 Jahren in Costa Rica bis Anfang 2021 konnte ich viele tolle Naturmomente erleben. Ein ganz Besonderer war für mich der Sonnenaufgang im Gebiet der BriBri in der Südkaribik Costa Ricas, ja schon fast in Panama. Ich und ca. 15 andere Teilnehmer aus dem Tourismusbereich in Costa Rica waren dabei - frühmorgens ging es los in San Jose - ja nicht gerade bekannt für seine Schönheit - doch nur ca. 5 Stunden später war ich im "Paradies". In Bambú stieg man in einen Einbaum um - ein typisches Kanu, jedoch inzwischen mit Motor versehen, denn nur auf dem Fluss erreicht man die Gemeinde Misha Yorkin. Der Yorkin Fluss ist gleichzeitig die natürliche Grenze zu Panama. So abseits der Zivilisation im Regenwald, nur mit Solarstrom war ich einfach hin und weg. Bis heute ist mir der wundervolle Sonnenaufgang über dem Regenwald im Kopf geblieben, für den ich auch extra früh aufgestanden bin. So viele Farben, so viel Grün und nichts als Naturgeräusche - Natürlich sind mir aber auch viele der Informationen über Heilpflanzen, das Leben und den nachhaltigen Anbau von zum Beispiel Kakao und Bananen im Gedächtnis geblieben. Wie hätte ich vorher zum Beispiel ahnen können, dass eine rohe Kakaofrucht so gar nicht nach Schokolade schmeckt?"

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Christian und die Elefantenfamilie im südlichen Afrika

"Ich erinnere mich noch sehr gut an eine wirklich besondere Übernachtung während meiner ersten Camping-Reise durch das südliche Afrika. Wir haben eine zweitägige Kanutour auf dem Sambesi unternommen und eine Nacht wild am Ufer des Flusses übernachtet. Während der Nacht konnte man immer wieder die Geräusche der grasenden Nilpferde hören, die um unsere Zelte herum ihren Nachtimbiss genießen. Als wir am Morgen unsere Zelte verließen bot sich uns ein einmaliger Ausblick: eine Elefantenfamilie überquerte im warmen Licht des Sonnenaufgangs gerade den Fluss. Auch heute muss ich oft noch an diesen Moment denken, wenn ich einen Sonnenaufgang in Afrika bestaune – das war der Moment als ich mein Herz an Afrika verloren habe!"

Elefantenherde an einem Fluss, um zu trinken

Haben dich unsere schönsten Naturmomente gepackt? Wir freuen uns immer unsere schönsten Erlebnisse mit Dir teilen zu können.

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Reisevorschlag

Naturreisen mit travel-to-nature
  • Einzigartige Naturmomente
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  • Transparentes Engagement
  • Handverlesene Unterkünfte
Grüner Mehrwert
  • Pro Teilnehmer ein Baum
  • Transparentes Engagement für den Natur- und Artenschutz

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