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Reisegruppe im Corocvado Nationalpark in Costa Rica

Vorteile einer Gruppenreise

Lieber in einer Reisegruppe oder doch individuell?

travel-to-nature / 14.06.2019 Blog author avatar

Das Reiseland steht schon lange fest, ein Reiseführer ist auch schon gekauft und nun stellt ihr euch die Frage, ob ihr euch im Urlaub lieber einer Gruppe anschließen oder das Land auf eigene Faust erkunden möchtet? Beide Arten des Reisens haben ihre Vorteile, die ihr euch im Voraus genau anschauen und abwägen solltet, bevor ihr eine Entscheidung trefft. Bisher habe ich meine Reisen immer selbst geplant. Vor kurzem durfte ich mich aber unserer Gruppenreise „Costa Rica Perfecto“ anschließen und wurde sehr positiv überrascht – die Vorteile einer Gruppenreise sprechen für sich.

Man reist nicht alleine

Kennt ihr das? Der Flug ist gebucht, die Vorfreude auf den Urlaub riesengroß, doch für das Schmökern im Reiseführer bleibt irgendwie keine Zeit? Mit etwas mulmigem Gefühl werden die Koffer gepackt und der Reisebegleiter ins Handgepäck gesteckt – vielleicht kommt man ja im Flugzeug noch zum Blättern... Das muss nicht sein!

Der Vorteil einer Gruppenreise ist ganz klar die einfache Organisation. Der Veranstalter übernimmt das Buchen und die Abwicklung eures Urlaubs und stellt euch alle wichtigen Informationen rund um eure Reise zusammen. Die Spezialisten kennen sich in den Reiseländern bestens aus und können euch wichtige Tipps zu Land und Leuten geben. Ganz entspannt könnt ihr so eurem Urlaub entgegenfiebern, selbst wenn es zum Schmökern im Reiseführer nicht mehr reicht.

Reisegruppe steht in der Natur und lauscht den Worten des Reiseleiters
Reisegruppe beim Wandern auf dem Gipfel des Cerro Chirripo
Reisegruppe in einem Safari-Jeep in Uganda

Bei Sprachbarrieren hilft der Reiseleiter

In den meisten Ländern kommt ihr mit einem Basic-Wortschatz in Englisch relativ gut zurecht. Was aber, wenn ihr euch für ein exotischeres Reiseziel entschieden habt? Bei einer Gruppenreise habt ihr den entscheidenden Vorteil, dass der Reiseleiter die wichtigste Kommunikation im Reiseland für euch übernimmt. So müsst ihr euch keine Gedanken machen, wie ihr zum Beispiel in dem Land von A nach B kommt, ohne ein Wort in der Landessprache zu verstehen. Natürlich sollte man den Kontakt zu Einheimischen deshalb nicht meiden. Auch mit Händen und Füßen kann man sich gut verständigen und tolle Begegnungen erleben. Und wer weiß, vielleicht reichen die aufgeschnappten Wörter beim nächsten Mal schon für erste Gespräche – immer schön die Ohren spitzen.

Die Reiseleiter zeigen euch ihre Heimat

Was gibt es Besseres, als das Land von einem Einheimischen gezeigt zu bekommen? Bei einer Gruppenreise habt ihr den Vorteil, dass euch die lokalen Reiseleiter auf eine Reise durch ihre Heimat mitnehmen, in der sie sich bestens auskennen. Außerdem wissen sie über das Leben vor Ort Bescheid. Kuriose Eigenheiten der Einwohner, landestypische Gepflogenheiten und wertvolle Geheimtipps werden euch ganz nebenbei auf der Reise erzählt, die so in keinem Reiseführer gefunden werden. Am Ende der Tour habt ihr das Gefühl, nicht nur irgendwo im Urlaub gewesen zu sein, sondern das Land und seine Leute gleichzeitig auf eine ganz authentische Art und Weise kennengelernt zu haben.

Costa Ricaner zeigt einer Familienreisegruppe etwas in der Natur
Imker zeigt einer Reisegruppe in Costa Rica seine Bienen

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Dieses Sprichwort kennt ihr sicherlich und das Schöne an einer Gruppenreise ist, dass ihr es jeden Tag von neuem erleben werdet. Die Beobachtung eines seltenen Tieres, der Anblick malerischer Landschaften oder eine besondere Begegnung mit den Einheimischen – auf einer Reise erlebt man in kürzester Zeit unglaublich viel! Mit den Mitstreitern, die während einer Reise oft von Fremden zu guten Freunden werden, freut ihr euch gemeinsam über die neuen Eindrücke und nehmt alles viel intensiver wahr. Beim gemütlichen Abendessen kann man sich über das Erlebte austauschen. Das ist besonders spannend, wenn man an einem freien Tag unterschiedliche Ausflüge unternimmt.

Gemeinsam in der ersten Reihe stehen

Der Grund, dass ich bisher hauptsächlich alleine unterwegs war, ist die Unabhängigkeit. Ich möchte nicht mit vielen Reisenden eine Beobachtung machen, bei der ich nichts sehen kann, weil vor mir 20 Personen stehen. Bei einer Mini- oder Kleingruppenreise gibt es dieses Problem nicht, denn gemeinsam unterwegs sind nur maximal 16 Personen. Auf meiner Reise waren wir insgesamt 10 Teilnehmer und so konnte jeder nahe beim Reiseleiter sein und alles hautnah mitbekommen. Auch die fehlende Flexibilität war nicht störend. Bei einer so kleinen Reisegruppe kann man sich leicht absprechen, wenn man zum Beispiel einen zusätzlichen Stopp einlegen möchte. Und an den freien Nachmittagen oder Strandtagen zum Ende der Reise plant man den Tag entweder für sich selbst oder schließt sich mit Mitreisenden zusammen und unternimmt etwas gemeinsam. Für mich war diese Art des Reisens eine komplett neue Erfahrung und es wird sicherlich nicht meine letzte Gruppenreise gewesen sein.

Reisegruppe läuft am Strand im Corcovado Nationalpark zu einem Boot
Reisegruppe beim Rafting in Costa Rica
Reisegruppe beobachtet einen Schuhschnabel in Uganda

Gibt es einen Kompromiss zwischen Gruppen- und Individualreise?

Ja, den gibt es! Wir nennen das "Private Gruppenreisen". Hier reist ihr genau wie in einer Gruppe, allerdings nicht mit fremden Menschen, sondern mit euren Freunden, eurer Familie oder dem Verein (oder mit wem auch immer ihr euch gut versteht). Fragt gerne bei uns nach.

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