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Guatemala Reisen

Gruppenreisen, Kombinationsreisen und maßgeschneiderte Touren nach Guatemala

Das Herz der Maya-Welt! Guatemala ist hauptsächlich bekannt für seine reiche Kultur. Lebendige Traditionen, bunte Stadtbilder und gigantische Maya-Tempel prägen das Land. Überall sieht man Frauen und Männer in farbenfrohen Trachten und wenn man genau hinhört, merkt man, dass auch überall verschiedene Maya-Dialekte gesprochen werden.

Einige Vulkane prägen das Bild Guatemalas und besteigen Sie den höchsten Vulkan des Landes, den Tajumulco, fühlen Sie sich dem Himmel so nah, dass Sie ihn fast greifen könnten. Wieder unten glitzert etwas weiter südöstlich der Atitlán See in seinem strahlenden Blau und Sie tauchen ein in das kühle Nass und werden eingerahmt von den drei schlafenden Vulkanen Atitlán, San Pedro und Tolimán. Erleben Sie das Land bei einer unvergesslichen Guatemala Reise.

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Guatemala – Das Land des ewigen Frühlings und das Herz der Mayawelt

Magische Orte und unverfälschte Begegnungen mit Mayastämmen, das alles findet man zwischen den Vulkanen des guatemaltekischen Hochlandes und dem Tieflandregenwald des fast undurchdringlichen Petén. Guatemala beheimatet neben seinen Nachbarn Mexiko und Belize im Norden und Honduras und El Salvador im Südosten Tikal – eine der größten und wichtigsten Mayastätten. Die Mayakultur ist im ganzen Land allgegenwärtig, denn noch heute leben viele Nachkommen der Maya die alten Traditionen, sprechen Maya-Dialekte und tragen farbenfrohe Trachten. Bei einem Besuch der lebhaften Märkte kommt man ebenso mit den Einheimischen in Kontakt als auch bei einer Bootstour über den malerischen Atitlán-See zu den kleinen Maya-Gemeinden am Seeufer.

Obwohl Guatemala in den Tropen liegt, sollte man sich bei einer Reise darauf einstellen, dass das Thermometer auch einmal deutlich unter die 15°C Marke fallen kann. Vor allem in den Gebirgsregionen im Westen des Landes, also rund um den Atitlán-See und in den für ihre Märkte bekannten Orte Chichicastenango und Quetzaltenango sollte man immer einen dicken Pullover einpacken.

Zwei absolute Höhepunkte des Landes sollte man sich nicht entgehen lassen: Da ist auf der einen Seite das beschauliche Antigua, indem trotz des gewaltigen Erdbebens von 1773 noch einige koloniale Prachtbauten erhalten sind. Schreitet man durch das Stadttor, blickt man direkt auf den beeindruckenden Vulkan Agua – eines der meistfotografierten Motive Guatemalas. Auf der anderen Seite sind die Lagunen von Semuc Champey im Hochland von Verapaz. Mitten im Wald liegen die türkisfarbenen Becken, die über mehrere Wasserfälle miteinander verbunden sind. Nach einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt kann man ein erfrischendes Bad nehmen – einfach herrlich!

Wer sich noch umfassender über Guatemala informieren möchte, der sollte bei uns anrufen oder unsere Webseite: www.guatemala-reise.de.

Tipps und Infos für eine Guatemala Reise in Kürze

Reisezeit

Das Klima in den tiefen Lagen Guatemalas ist tropisch – in den Höhenlagen gemäßigt und mild. Regenzeit ist generell von Mai bis Oktober. Ganz im Norden kann die Regenzeit auch bis in den Dezember hinein gehen. Die meisten Niederschläge treten an der Karibikküste und in der Provinz El Petén auf. Trotzdem ist Guatemala das ganze Jahr über gut zu bereisen. Denken Sie aber an einen kleinen Regenschirm oder eine Regenjacke. 

Impfungen

Für Guatemala sind keine Impfungen vorgeschrieben. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt sollten Sie auch über einen Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut nachdenken. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Arzt oder einen Tropenmediziner. In ländlichen Gebieten Guatemalas gibt es auch ein Malaria und Dengue Risiko. 

Währung und Geld

Offizielle Landeswährung Guatemalas ist der Quetzal. Viele Preise sind aber auch in US-Dollar ausgezeichnet. Daher ist es in den meisten Fällen auch möglich in US-Dollar zu bezahlen. Es ist empfehlenswert einen Grundstock in US-Dollar mitzunehmen sowie eine Kreditkarte (z.B. Visa oder Master Card). Diese wird in den meisten größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. In großen Städten können Sie damit auch Geld abheben. 

Visum und Einreise

Deutsche Staatsangehörige können mit ihrem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass bis zu 90 Tage visumfrei nach Guatemala einreisen. Allerdings reicht es nicht mehr aus, Kinder auf den Reisepass der Eltern einzutragen. Für die problemlose Einreise benötigt ein Kind einen eigenen Kinderausweis mit Lichtbild. Bitte beachten Sie auch die Bestimmungen des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de.

Ausführliche Informationen rund im die Guatemala Reise

Guatemala wird auch als „Land des ewigen Frühlings“ bezeichnet und ist das ganze Jahr über gut zu bereisen. Das Klima im Hochland Guatemalas ist gemäßigt und mild, in den tieferen Lagen tropisch. Die höchsten Niederschläge erhalten die Karibikküste und die Provinz El Petén. Die Karibikküste und El Petén gehören mit der Pazifikküste zu den heißesten Gebieten des Landes. Guatemala City, Antigua und der Atitlán See liegen in der gemäßigten Zone, der Tierra Templada. Weiter oben befindet sich die Tierra fría, wo es gerade in der Regenzeit sehr kalt werden kann. Hierzu gehören zum Beispiel Quetzaltenango und Huehuetenango. 

Hochsaison ist vor allem ab Weihnachten bis Ostern, da zu der Zeit auch die Einheimischen viel unterwegs sind. Auch in den Sommermonaten zwischen Juni und August ist Guatemala recht gut gebucht, da zu dieser Zeit viele Länder, unter anderem auch die USA, ihre großen Ferien haben. 

Die Regenzeit ist generell von Mai bis Oktober, im Norden kann sie bis November oder Dezember dauern, allerdings ist Guatemala ganzjährig gut zu bereisen. Rechnen Sie damit, dass Sie vor allem in der Regenzeit öfter einmal nass werden und beugen Sie mit guter Regenkleidung vor. Sehr empfehlenswert ist hierbei ein guter kompakter Regenschirm, der in das Handgepäck passt oder ein Regenponcho der zusätzlich über den Rucksack passt. Meistens regnet es nicht den ganzen Tag, sodass Sie tagsüber trotzdem Unternehmungen tätigen können. Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen mit denen man in einem Land mit Subtropischem Klima immer rechnen muss.  Normalerweise regnet es nur nachmittags. 

Guatemala liegt im Norden Mittelamerikas und grenzt im Norden an Mexiko, im Nordosten an Belize, im Süden an Honduras und im Südwesten an El Salvador. Im Osten des Landes liegt der Atlantische und im Westen der Pazifische Ozean. Mit seinen ca. 109.000 km² besteht Guatemala hauptsächlich aus bergigem Hochland und Dschungel. Im westlichen Hochland gibt es 30 Vulkane, die zum Teil eine Höhe von ca. 4.000 Metern erreichen. An der pazifischen Küste werden Kaffee, Kakao, Früchte und Zuckerrohr angebaut. Guatemala City liegt auf 1.500 Metern Höhe. In dieser Umgebung ist das Klima sehr mild.

In den Departamentos El Petén und Izabal hingegen herrscht aufgrund des fast durchgehenden tropischen Regenwaldes ein tropisches auch recht heißes Klima vor. Guatemala eignet sich aufgrund seiner Größe und der Nähe zu Ländern wir EL Salvador und Honduras als Ausgangspunkt für eine Reise durch verschiedene Länder. Wir haben einige Beispiele zu Kombinationsreisen im Angebot, Sie können Ihre Reiseroute aber auch komplett individuell planen. 

Guatemala Kombinationsreisen

Guatemala ist das Herz der Maya Welt. Seine Geschichte lässt sich über 4.000 Jahre zurückverfolgen, als die Maya sich im Land niederließen. Auch heute noch lebt das magische Denken der Maya in den Traditionen und der Kultur der Guatemalteken. 1523 eroberten die spanischen Truppen unter Pedro de Alvarado das Land. Die Besetzung durch Spanien dauerte bis 1821, als Guatemala seine Unabhängigkeit erklärte und Teil der Föderation Zentralamerikanischer Staaten wurde. 

1839 verließ Guatemala die Föderation dann endgültig und etablierte sich 1847 als Republik von Guatemala. Es folgten viele Regierungswechsel, bei denen teils durch Staatsstreiche Militärs an die Macht kamen. Es begann ein Bürgerkrieg, der das Land über 36 Jahre lang in Atem hielt. 1996 wurde der Friedenschluss zwischen der Regierung und der Guerilla-Vertretung unterzeichnet. Seit 2012 regiert der Ex-General Otto Pérez Molina von der Partei Partido Patriota das Land Guatemala.

Die Amtssprache in Guatemala ist Spanisch. Die Sprache wird von etwa 60 % der Bevölkerung gesprochen. Neben Spanisch werden noch 22 Maya-Sprachen und Garífuna (an der Karibikküste) gesprochen. Daher ist es keine Seltenheit wenn man auf der Straße oder im Bus die Menschen eine der zahlreichen Maya-Sprachen untereinander sprechen hört. Es empfiehlt sich bei einer Guatemala Reise ein paar Brocken Spanisch zu sprechen, denn Englisch ist im Land kaum verbreitet. 

Es wird geschätzt, dass 65 % bis 70 % der Guatemalteken der römisch-katholischen Religion angehören. Die zweitgrößte vertretene Konfession sind die Protestanten. Weitere Religionen neben dem Christentum existieren zu einem geringen Anteil im Land.

1. Januar: Neujahr

20. Februar: Tag von Tecún Umán (letzter Quiché),nur in einigen Departamentos als Feiertag deklariert.

März/April: Semana Santa. Karfreitag und Karsamstag. Vor allem der Karfreitag wird mit prächtigen Prozessionen gefeiert. Eine der schönsten Prozessionen findet in Antigua statt. (man muss aufgrund von begrenzten Hotelkapazitäten hierfür sehr früh buchen).

1. Mai: Tag der Arbeit

30. Juni: Tag der Streitkräfte

15. August: Mariä Himmelfahrt

15. September Nationalfeiertag Unabhängigkeitstag (1821)

12. Oktober: Tag des Volkes 

20. Oktober: Revolutionstag (1944)

1. November: Allerheiligen

24./25. Dezember: Weihnachtsfeiertage

31. Dezember: Silvester

Die Chapines, wie sich die Guatemalteken selber nennen, sind ein offenes Volk, das noch viel von dem magischen Denken der Maya-Kultur verinnerlicht hat. Ca. 50 % bis 60 % der Bevölkerung sind europäischer oder europäisch-indigender Abstammung. In Guatemala wird diese Bevölkerungsgruppe ‚Ladinos‘ genannt. Ca. 40 % der Bevölkerung sind indigenen Ursprungs (meist Maya). Guatemala ist das Land mit dem größten indigenen Bevölkerungsanteil in Mittelamerika. An der Karibikküste leben außerdem Garífuna, Nachkommen der ursprünglich aus Afrika stammenden Sklaven. Wer also eine Kulturreise unternehmen möchte ist in Guatemala genau richtig.

Guatemala ist die größte Volkswirtschaft in Zentralamerika. Die hauptsächlichen Agrar- und Exportprodukte sind Kaffee, Zuckerrohr, Kardamom und Bananen. Mittlerweile haben sich auch nichttraditionelle Agrarprodukte sowie Ölpalmen im Anbau des Landes etabliert. Der Dienstleistungssektor macht 62 % des BIP aus, die Industrie 24 %, die Landwirtschaft trägt zu 13 % zum BIP bei.

Guatemala Reise in die Welt der Maya

Neben der beeindruckenden Maya-Kultur hat Guatemala auch eine reiche Tierwelt zu bieten. Bei manch einem „Kulturausflug“ wie der Besichtigung der Maya-Stätte Tikal lässt sich beides sogar verbinden. Denn die Maya-Stätte liegt eingebettet im dichten Regenwald von Petén, indem zahlreiche Vogelarten ihr zu Hause haben ebenso wie der selten gesehene Jaguar oder die Brüllaffen-Clans, die zum täglichen Konzert einladen. Wenn Sie durch die Regenwälder streifen werden Sie sich neben den Urwaldriesen nicht immer klein fühlen, denn in den Wäldern gibt es viele kleine Aufsitzerpflanzen wie Bromelien oder Orchideen in verschiedenen Arten, die den Wäldern kleine Farbtupfer verleihen. Besonders die Gärten von Unterkünften strahlen meist (wie in vielen mittelamerikanischen Ländern) in leuchtenden Farben, denn Zierpflanzen gedeihen in Guatemala in Hülle und Fülle. 

Besonders beeindrucken in der Tierwelt Guatemalas sind die rund 700 verschiedenen Vogelarten. Auch für Nicht-Ornithologen sind viele von Ihnen sicher ein Hingucker, denn oft flink und bunt flattern die Flugkünstler durch die Lüfte. Besonders Sehenswert und mit einer starken Anziehungskraft ist der Quetzal, der Nationalvogel Guatemalas, der auch der guatemaltekischen Währung seinen Namen gab. Guatemala Reisende werden aber auch immer wieder auf Braune Pelikane, Papageien, Fischertukane oder Kolibris treffen. Besonders interessant ist eine Tour durch die Mangroven, die viele Wasservögel und Reptilien beheimaten. Aber auch größere Säugetiere lassen sich bei Wanderungen in den Regenwäldern beobachten. Dazu zählen Faultiere, verschiedene Affenarten, Gürteltiere, Wickelbären, Opossums, Tapire und viele mehr. Die leisen Raubkatzen wie Jaguare, Pumas oder Ozelote sieht man dagegen eher selten bei einer Guatemala Reise. 

Wie überall in Mittelamerika ist auch in Guatemala der Reis ein Hauptbestandteil der Mahlzeiten. Zudem findet man oft Maistortillas, Bohnen, Eier und Hühnchen auf dem Teller. Typisch für Guatemala sind Tamales, die es oft samstags zu kaufen gibt. Tamales bestehen aus einer Art Teig aus Maismehl mit einer Füllung aus Kichererbsen und Fleisch (es gibt auch vegetarische Tamales). Sie werden in Bananenblätter gewickelt und so dann gekocht und serviert. 

Da es in Guatemala recht oft Fleisch gibt, ist das Essen für Vegetarier oftmals etwas einseitig. Guatemalteken wissen meist nicht richtig, was sie einem auftischen sollen, wenn man sagt, dass man kein Fleisch isst. Am besten ist es, wenn Sie einfach Reis, Bohnen und Gemüse bestellen und dazu erwähnen, dass Sie das alles gerne ohne Fleisch hätten (und dass zu Fleisch auch Hühnchen zählt). Es gibt in Guatemala auch sehr leckeres Gemüse, z. B. Cayote (Kürbisgewächs), Camote (Süßkartoffel) oder Yucca. 

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die einmalige Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ein Visum. Für die Einreise benötigen Sie einen noch 6 Monate gültigen Reisepass. Jeder Reisende – auch Kinder – benötigen ein eigenes Ausweisdokument. Die Aufenthaltserlaubnis über 90 Tage erhalten Sie kostenfrei bei der Einreise. Bei einem Transitflug über die USA/Puerto Rico muss ein Visum beantragt werden. Erkundigen Sie sich bitte bei der US-Botschaft welche Dokumente/Pässe für den Transit benötigt werden. Bitte informieren Sie sich vor Abreise beim Auswärtigen Amt über derzeitige Einreisebestimmungen. 

Die Ausreisesteuer von 30 US-Dollar ist normalerweise schon im internationalen Flugticketpreis enthalten. Am Flughafen sind 3 US-Dollar oder entsprechend ca. 20 Quetzales Flughafensteuer pro Person in bar zu bezahlen. 

Zollinformationen zur Einfuhr von bestimmen Waren oder Geldbeträgen erfolgt über die Botschaft des Ziellandes. Besondere Einfuhrbestimmungen gelten für Produkte tierischer Herkunft. Diese müssen am Flughafen deklariert werden. Bitte informieren Sie sich zu den Einfuhrbestimmungen direkt beim Zoll www.zoll.de

Die Währung in Guatemala ist der Quetzal (Q). Es ist oftmals möglich mit US-Dollar zu bezahlen, für Mahlzeiten und persönliche Kleinigkeiten empfiehlt es sich jedoch, die Landeswährung dabei zu haben. Als ideal hat sich folgende Kombination erwiesen: 200 US-Dollar Bargeld für den Anfang in Kombination mit einer Visakarte zum späteren Geld abheben. Man kann auch mit der Master-Card Geld abheben, aber leider nicht so häufig wie mit Visakarte. Kreditkarten werden normalerweise in allen größeren Hotels und Restaurants akzeptiert. Es kann allerdings sein, dass eine Gebühr von 5 % bis 10 % berechnet wird. Ansonsten ist die Zahlung per Kreditkarte bisher eher unüblich.

Der Umtausch von US-Dollar in die Landeswährung ist in Banken unter Vorlage des Reisepasses möglich, die Scheine dürfen jedoch nicht beschädigt sein. Bitte beachten Sie, dass auch in Guatemala die Banken an Wochenenden und an Feiertagen geschlossen sind. Sollten Sie an einem Wochenende oder Feiertag in Guatemala ankommen, empfiehlt es sich schon am Flughafen etwas Geld zu tauschen, damit Sie einige Quetzales zur Hand haben. 

Mittlerweile haben alle größeren Städte Bankautomaten an denen man mit Kreditkarten und auch mit EC-Karten Geld abheben kann. Sollten Sie eine grenzübergreifende Reise unternehmen, z.B. von Guatemala nach Honduras, so können Sie an der Grenze in der Regel Ihre restlichen Quetzales relativ günstig in die nächste Landeswährung umtauschen. 

Kalkulieren Sie pro Tag ca. 25 US-Dollar pro Person für Verpflegung, etc. ein. Mit Euro können Sie in Guatemala noch nicht viel anfangen. In Städten wie Antigua könnten diese zwar in Banken getauscht werden, allerdings steht man bei den Banken lange an und verbraucht daher viel Zeit.

Für Reisende aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß dem Robert-Koch-Institut aufzufrischen. Als Reiseimpfung wird empfohlen die Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B, Typhus und gegebenenfalls Tollwut vorzunehmen. Denken Sie daran, alle Impfungen rechtzeitig vorzunehmen. Dazu sollten Sie bis spätestens 2 Monate vor der Reise Ihren Arzt befragen.

Die Hygienestandards und die Gesundheitsversorgung in Guatemala sind nicht mit denen im westlichen Europa zu vergleichen. Es wird empfohlen nur absolut sauberes und abgekochtes Wasser zu verwenden und die Speisen gut zu kochen. Trinken Sie auf keinen Fall das Leitungswasser, sondern decken Sie sich mit Wasser aus dem Supermarkt z. B. „agua pura“ ein. 

Gerade in den ländlichen Gegenden ist eine unmittelbare Gesundheitsversorgung nicht immer gewährleistet. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen. 

In Guatemala werden amerikanische Stecker verwendet. Die Stromspannung beträgt 110 Volt. Zum Laden von Kameras empfiehlt es sich gegebenenfalls einen Transformator mitzunehmen. Die meisten Geräte sind allerdings mit 110 bis 220 Wechselstrom ausgezeichnet, sodass sich diese Geräte problemlos benutzen lassen. Schauen Sie sich ihre Geräte vorher an und entscheiden Sie dann, welche Sie mitnehmen oder ob Sie ggf. doch einen Transformator benötigen. 

In Guatemala gibt es recht viele Internetcafés, vor allem in Antigua. Von diesen Cafés aus können Sie auch telefonieren. Achtung: Die Telefongebühren nach Deutschland sind allerdings sehr hoch. Am besten ist es, im Internetcafé über Skype zu telefonieren. Außerdem verfügen viele Hotels über einen Internetanschluss über die Sie auch dann erreichbar sind, wenn die Hotels keinen öffentlichen Telefonanschluss besitzen.

Die zahlreichen Internetcafés haben relativ verlässliche Verbindungen. Auch die W-LAN Verbindung breitet sich immer mehr im Land aus. Kostenloses W-LAN findet man vor allem in den großen Städten sowie den touristisch belebten Orten. Mittlerweile verfügen auch die meisten Hotels über eine kabellose Internetverbindung über die Sie Kontakt zur Heimat halten können. 

In Guatemala herrscht wie in vielen Ländern Mittel-und Lateinamerikas eine relativ hohe Kriminalitätsrate und die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt ist relativ gering. Es ist daher ratsam, sich im Falle einer Bedrohung ruhig zu verhalten und dem Täter gegenüber keinen Widerstand zu leisten, sondern geforderte Gegenstände auszuhändigen. Es empfiehlt sich zudem, stets nur einen geringen Geldbetrag mit sich zu führen.

In Guatemala kommen mehrfach Überfälle auf Reisende vor, weshalb besondere Vorsicht geboten ist. Nächtliches oder auch alleiniges Reisen sollte vermieden werden, ebenso wie abgelegene Strecken. Vorsichtig sollte man auch sein bei Geldautomaten, an Tankstellen, beim Verlassen von Supermärkten, Banken und Einkaufszentren. Hier kann es immer wieder zu Überfällen kommen. 

In den größeren Städten bietet die Tourismusbehörde INGUAT einen Polizeischutz als Begleitung für Ausflüge zu bestimmten Zielen, sowie die abendliche Begleitung durch die Stadt. Sie ist unter der Nummer +502 2421 2800 zu erreichen.

Zur deutschen Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Guatemala -8 Stunden. Möchten Sie den Kontakt nach Guatemala herstellen, dann achten Sie darauf, dass Sie dies erst gegen Abend tun. Wenn in Deutschland bereits 20:00 Uhr ist, sitzen die Guatemalteken um 12:00 Uhr vielleicht gerade beim Mittagessen. Zur deutschen Winterzeit reduziert sich die Zeitverschiebung auf -7 Stunden. 

Wenn man im Ausland unterwegs ist, geht man gern essen und dann stellt sich unmittelbar die Frage ist es üblich Trinkgeld zu geben oder nicht? In Restaurants in Guatemala ist es üblich ein Trinkgeld von 10 % zu geben. In den Orten, die viel von Touristen besucht werden, werden diese 10 % teils direkt auf die Rechnung aufgeschlagen. Taxifahrer erhalten gewöhnlich kein Trinkgeld.

Da Guatemala kein reiches Land ist freuen sich – besonders die Kinder – sehr über Mitbringsel. Besonders in Antigua gibt es viele soziale Projekte, die vor allem Kinder aus armen Verhältnissen unterstützen. Diese Projekte können Sie nach Absprache mit unserer Agentur auch besuchen und schauen, wie die Arbeit dort funktioniert. Diese Projekte freuen sich über jede Unterstützung Ihrerseits. Sollten Sie beispielsweise Kinderkleidung, Vitamine oder Erkältungsmedizin zur Verfügung haben, so finden Sie in Guatemala sicherlich begeisterte Abnehmer hierfür. Schulmaterial kann bei Bedarf auch vor Ort günstig gekauft werden.

Der Atitlán See liegt pittoresk im Hochland Guatemalas. An Feldern vorbei schlängelt sich die Straße zum See, um den herum die drei Vulkane Tolimán, Atitlán und San Pedro in den Himmel ragen.

Am Atitlán-See ist die Maya-Kultur vorherrschend, vor allem Tz’utujil und Kaqchikel; die spanische Sprache kommt erst an zweiter Stelle. Um den See herum liegen zahlreiche Dörfchen und wenn man aufmerksam ist, erkennt man die Unterschiede der Kulturen an den Maya-Trachten oder an den Sprachen. Machen Sie eine Bootstour zu den verschiedenen Dörfchen, flanieren Sie durch Panajachel, besteigen Sie den Vulkan San Pedro oder entspannen Sie einfach am See.

Monterrico liegt am schwarzen Pazifikstrand Guatemalas. Das kleine Örtchen eignet sich perfekt, um den Urlaub ausklingen zu lassen oder ein paar Tage während der Rundreise zu entspannen.

Das Meer am guatemaltekischen Pazifik ist wild, was heißt, dass beim Schwimmen (wenn die Wellen dazu nicht sowieso zu hoch sind) Vorsicht geboten ist. Jedoch kann man wunderbar in den Wellen tollen und die tropische Sonne genießen. In Monterrico befinden sich außerdem Reservate zum Schutz der Schildkröten und zum Schutz von Kaimanen. Besonders schön ist eine Bootstour zum Sonnenaufgang durch die Mangroven. In absoluter Stille gleitet man mit einem Boot durch die unberührte Natur und begrüßt auf wunderschöne Weise den Tag.

Lassen Sie sich Monterrico nicht entgehen und entspannen Sie ein paar Tage am Strand!

Guatemala Reisebaustein nach Monterrico

Die Grutas de Lanquín befinden sich im Departamento Alta Verapaz in der Nähe von Cobán und Semuc Champey. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Grotten, besser gesagt um ein Höhlensystem das sich auf ca. 100 km Länge erstreckt.

In der Höhle sind Stalakmiten und Stalaktiten zu bewundern, tiefe Schluchten und schwindelnd hohe Wände. Außerdem haben hier tausende Fledermäuse ihr Zuhause gefunden. Ein besonderes Spektakel ist es, bei Sonnenuntergang vor der Höhle zu warten und diese Fledermäuse in rasender Geschwindigkeit in die Natur auf Futtersuche gehen zu sehen. Da der Weg in der Höhle recht steil und glitschig ist, sollte auf jeden Fall gutes Schuhwerk mitgenommen werden.

Ein besonderes Erlebnis ist eine Tour auf den aktiven Vulkan Pacaya (Höhe ca. 2.552 m). Der Vulkan Pacaya brach zum ersten Mal vor ca. 23.000 Jahren aus. Nachdem er jahrelang ‚geruht’ hat, brach er 1965 wieder aus und ist seit dem ständig aktiv. Der Vulkan liegt ca. 1 Stunde von Antigua entfernt; der Aufstieg dauert ca. 2 Stunden und lohnt sich. Bei schönem Wetter haben Sie eine wunderschöne Aussicht, aber das wahrscheinlich faszinierendste sind die Lavaströme, an die man näher nicht kommen kann. Achtung: Da der Vulkan Pacaya sehr aktiv ist, kann es sein, dass Touren kurzfristig abgesagt werden, weil es sonst zu gefährlich wäre. Bitte hören Sie auf die Aussagen der Veranstalter vor Ort und begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr.

Im Departamento Alta Verapaz in der Nähe von Cobán gelegen, befindet sich Semuc Champey. Durch eine bezaubernde Landschaft fährt man vorbei am ‚Cartón de los Huevos‘ (Eierkarton), einer Kegelkarstlandschaft, die von weitem wie kleine, aneinandergereihte Hügelchen aussieht und somit wie ein umgedrehter Eierkarton. Mitten im Wald traut man schließlich seinen Augen kaum: die Lagunen von Semuc Champey liegen türkisblau im Grün eingebettet, eine durch Wasserfälle mit der nächsten verbunden. Steigt man auf einen Aussichtspunkt, kann man das ganze Naturwunder auf einen Blick genießen und was eignet sich danach besser als ein Sprung ist kühle Nass?

Die Tempel von Tikal liegen im dichten Regenwald von Petén und waren einst das zeremonielle Zentrum der antiken Maya. 1955 wieder entdeckt, sind sie heute ein Muss bei jeder Guatemala Reise. Hier lohnt sich eine geführte Tour, da die lokalen Reiseleiter Ihnen spannende Geschichten über die alten Maya erzählen können, die wahrlich ein faszinierendes Volk waren. Nach den Touren haben Sie gewöhnlich noch Zeit, den Park auf eigene Faust zu entdecken. Steigen Sie auf jeden Fall auf eine der Pyramiden. Von oben werden Sie einen unglaublichen Blick über den Dschungel haben, zwischen dessen üppigem Grün immer wieder beeindruckende Maya-Tempel empor ragen. Mit viel Glück sehen Sie den seltenen Jaguar und wenn Sie ein bisschen aufpassen, können Sie den unterschiedlichen Affen zusehen, wie sie spielend durch die Baumwipfel hangeln.

Unvergesslich ist das Erklimmen der Spitze einer der Tempelruinen zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang, begleitet durch das unaufhörliche Schreien der Papageien. Von Zeit zu Zeit mischen sich in dieses Geschrei auch die lautstarken Brüllaffen ein, die man mit etwas Glück in den Baumwipfeln beobachten kann.

Chichicastenango liegt im Quiché Hochland zwischen Pinienwäldern und Maisfeldern und war seit jeher von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Guatemala. Jeden Donnerstag und jeden Sonntag findet in Chichi einer der größten indianischen Märkte Guatemalas statt.

Zwischen wunderschönen traditionellen Textilien und Handarbeiten werden Lebensmittel in Hülle und Fülle verkauft. Wer genug über den Markt gebummelt ist sollte einen Stopp an der Santo Tomás Kirche an der Ostseite des Plaza einlegen. Die Treppenstufen der Kirche sind fast immer eingehüllt in Weihrauchnebel zwischen dem zahlreiche Indigenas in farbenfrohen Trachten ihre Maya-Rituale vollziehen. Wenn genügend Zeit bleibt, können Sie außerdem zur zeremoniellen Stätte Pascual Abaj wandern. Lassen Sie sich von der mystischen, spirituellen Atmosphäre in und um Chichi mitreißen.

Flores liegt auf einem Inselchen im Petén Itzá See und dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für Touren zu den umliegenden Maya-Stätten Tikal, Aguateca und El Ceibal. Das Städtchen selbst ist sehr idyllisch und ruhig und hat ein nettes kleines Zentrum mit farbenfrohen Häuschen. Im Nachbardorf Santa Elena befindet sich außerdem der Flughafen, auf dem Sie landen, wenn Sie von Guatemala City eingeflogen kommen. Von Flores nach Tikal fährt man ca. eine Stunde.

An der Karibikküste im Deparatemento Izabal gelegen, befindet sich das für Guatemala völlig untypische Städtchen Livingston. Ganz abgeschieden und nur per Boot über den Río Dulce oder über das Meer erreichbar ist Livingston von der karibischen Kultur der Garífuna geprägt.

Ein schmaler Sandstrand erstreckt sich an der Küste und im Örtchen selbst tickt die Uhr ganz langsam. Farbenfrohe Häuschen, kleine Geschäfte, Restaurants und Hotels säumen die ‚Hauptstraße‘. Über Livingston sind Besucher geteilter Meinung, jedoch ist die Atmosphäre hier so anders als im Rest des Landes, dass sich ein Besuch in Verbindung mit dem Río Dulce auf jeden Fall lohnt.

Panjachel, auch Pana genannt, liegt direkt am Atitlán-See und ist Ausgangspunkt für die meisten Boote in die Dörfchen um den See herum. Die Stadt ist mittlerweile etwas touristischer und wartet mit zahlreichen Hotels, Restaurants und Souvenirläden auf. Von Panajachel aus beginnen Bootstouren in die umliegenden Dörfer bzw. auch Bootstransfers, falls Sie ein Hotel in einem dieser Dörfer gebucht haben.

Quetzaltenango, von den Einheimischen auch Xela genannt, ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und das kommerzielle Zentrum. Im Hochland gelegen ist es sehr ursprünglich und Heimat vieler K’iche. Xela ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Besuch der umliegenden malerischen Dörfchen, heißen Quellen und Seen. Besuchen Sie z. B. die kolonialen Kirchen von Salcaja, San Andres Xecul und San Cristobal Totonicapán oder die indianischen Dörfchen Cantel, Zunil, Almolonga und die heißen Quellen Fuentes Georginas.

Um Xela herum liegen außerdem die drei Vulkane Tajumulco, Santiaguito und Santa María; Wandertouren zu diesen Vulkanen beginnen meistens in Xela.

San Francisco El Alto ist ein kleines Hochlandstädtchen, gelegen auf einem Plateau im Departamento Totonicapán. Von hier aus haben Sie eine wunderschöne Aussicht auf das Tal von Quetzaltenango. Der Markt am Freitag ist einer der größten Guatemalas. Außer dem Markt ist die Franziskanerkirche des Dorfes besonders sehenswert.