Mexiko Reisen | Mexiko Urlaub vom Mexiko Spezialist - travel-to-nature
Mexiko Reisen | Mexiko Urlaub vom Mexiko Spezialist

Mexiko Reisen

Mietwagenrundreisen, Gruppenreisen und maßgeschneiderte Touren nach Mexiko

Ein Mexikaner mit großem Sombrero sitzt einsam an einen Kaktus gelehnt, neben ihm eine Flasche Tequila. Nicht selten entsprechen unsere Assoziationen mit Mexiko genau diesem Bild. Die Sombrero-tragenden „vaqueros“ gehören genauso zu Mexiko wie Tequila, Tortillas und Mariachi-Musik. Aber in dem Land, das fünfmal größer ist als Deutschland, gibt es noch viel mehr zu sehen.

Besonders die Ausgrabungsstätten, die von der einstigen Hochkultur der Maya zeugen, locken Besucher an. Die Pyramiden ragen imposant in die Höhe und wirken inmitten des Regenwaldes manchmal etwas deplaziert. Aber nicht nur die Maya-Stätten, sondern auch ein erfrischendes Bad in einer Cenote, die Cascadas Agua Azul oder Städtchen wie die weiße Stadt Mérida gehören zu einem Mexiko Urlaub dazu. Kommen Sie mit uns auf eine faszinierende Mexiko Reise! 

Mexiko Gruppenreisen

Mexiko individuell

Mexiko Familienreisen

Viva Mexiko!

Ein Mexikaner mit großem Sombrero sitzt einsam an einen Kaktus gelehnt, neben ihm eine Flasche Tequila… Nicht selten entsprechen unsere Assoziationen mit Mexiko diesem Bild. Falsch sind sie ja nicht. Die Sombrero-tragenden „vaqueros“ gehören genauso zu Mexiko wie Tequila, Tortillas und Mariachi-Musik. Aber in dem Land, das fünfmal größer ist als Deutschland, gibt es noch viel mehr zu sehen.

Egal, ob man Wüstenlandschaften entdecken will, sich nach Strandurlaub sehnt, das gemäßigte Klima bevorzugt oder tropische Regenwälder durchforsten möchte – in Mexiko ist alles möglich. Wer schon immer einmal Wale aus nächster Nähe beobachten wollte, kann diesen Wunsch auf der Halbinsel Baja California wahr werden lassen. Von Dezember bis April wandern Grauwale von Alaska Richtung Süden und passieren die mexikanische Halbinsel. 

Aber auch eine Zugfahrt kann in Mexiko zu einem einmaligen Erlebnis werden, denn der „Chepe“ durchquert den Staat Chihuahua und bringt Sie direkt zu den Barrancas del Cobre, einem gigantischen System aus tiefen Schluchten, die den Grand Canyon der USA fast in den Schatten stellen. Kulturinteressierte kommen gleich an mehreren Orten auf Ihre Kosten. Im Tiefland, besonders auf der Halbinsel Yucatán, kann man sich in die Welt der Maya und Azteken zurück versetzen lassen. Im gemäßigten Klima der Hochebene wurden in der Kolonialzeit wiederum viele Städte gegründet, die heute mit wunderschönen historischen Zentren und imposanten Kathedralen Besucher anlocken. Schlendern Sie durch kleine Gassen und lassen Sie sich vom Charme der Städtchen verführen! Traumhafte Strände findet man in Mexiko nicht nur in der Karibik. Viele Küstenregionen, auch am Pazifik, sind gesäumt von kleinen Buchten und kilometerlangen Stränden, an denen man wunderbar entspannen kann. Was Mexiko aber tatsächlich ausmacht, sind seine Bewohner. Schnell lässt man sich von der positiven und fröhlichen Art der Mexikaner mitreißen. Feiern, beisammen sein, Essen und Trinken, darauf legen die Mexikaner großen Wert. Wem sich die Möglichkeit bietet, an einer kleinen Fiesta teilzunehmen - und eine spontane Einladung ist nicht unwahrscheinlich - der sollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Tipps und Infos für den Mexiko Urlaub in Kürze

Reisezeit

Zwischen Juni und Oktober ist in Mexiko Regenzeit. Zu dieser Zeit müssen Sie mit täglichen auch mehrstündigen Schauern rechnen. Das restliche Jahr über ist das Wetter relativ beständig – trotzdem gibt es auch den ein oder anderen Niederschlag. Durch die verschiedenen Klimazonen ist der Norden von heißen Wüsten- und Steppenregionen geprägt, das Hochland von einem gemäßigten Klima und auf der Halbinsel Yucatán ist es das ganze Jahr über feucht-heiß.

Impfungen

Für Mexiko gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen. Die meisten Ärzte empfehlen jedoch einen Impfschutz gegen Polio, Tetanus und Diphterie. Sollten Sie über eine Malariaprophylaxe nachdenken, befragen Sie dazu direkt Ihren Arzt oder einen Tropenmediziner. Da der Impfschutz spätestens 2 Monate vor Abreise erfolgt sein sollte, wenden Sie sich am besten bereits bei der Reiseplanung an Ihren Arzt und besprechen Sie gemeinsam den notwendigen Impfschutz. 

Währung und Geld

Die mexikanische Währung ist der Nuevo Peso. Es empfiehlt sich einen Grundstock an Bargeld in Euro mitzunehmen und aufgrund des Wechselkurses direkt vor Ort zu tauschen. Geld wechseln und auch abheben können Sie in jeder größeren Stadt. Die Banken in Mexiko akzeptieren sowohl Kreditkarten als auch Karten mit dem Maestro Zeichen. Kreditkarten werden auch meist als Zahlungsmittel akzeptiert, allerdings nicht in kleinen Geschäften, Restaurants und Unterkünften. 

Visum und Einreise

Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Mexiko einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Zusätzlich wird bei Einreise eine Touristenkarte verlangt, die im Flugzeug kostenlos ausgehändigt wird. Diese gilt insgesamt 180 Tage, ist zur einmaligen Einreise bestimmt und ist aufgrund der Straßenkontrollen fast wichtiger als der Reisepass. Bitte informieren Sie sich zur Einreise auch beim Auswärtigen Amt: www.auswaertiges-amt.de

Ausführliche Informationen rund im die Mexiko Reise

In Mexiko findet man klimatische Variationen von tropischem Klima an der Küste Yucatáns und den tiefer gelegenen Regionen im Süden, über gemäßigtes Klima in Höhenlagen über 800 m und einer kühlen Zone über 2.000 m, bis hin zum trockenen Wüstenklima, das den größten Teil des Landes ausmacht. Regenzeit ist von Juni bis September.

Das Klima in Mexiko wird mehr durch geographische Gegebenheiten, als durch Längen- und Breitengrade beeinflusst. Generell bezieht sich die Trockenzeit auf die Monate Oktober bis Mai, die Regenzeit auf Juni bis September. Das heißt nicht, dass es ununterbrochen schüttet, aber meist muss man mit einem täglichen, mehrstündigen Regenschauer rechnen – danach scheint dann meist wieder die Sonne. Auf der Halbinsel Yucatán ist es das ganze Jahr über feucht-heiß. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei über 25 °C. Ab einer Höhenlage von 800 m herrscht ein gemäßigtes Klima. Über 2.000 m Höhe ist die Durchschnittstemperatur etwa 15 °C, wobei es um die Mittagszeit auch sehr warm werden kann. In dieser Höhenlage befindet sich Mexiko D.F. Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexiko D.F. muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden.

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Osten an den Golf von Mexiko und das Karibische Meer, im Süden an Belize und Guatemala, im Westen an den Pazifik und im Nordwesten an den Golf von Kalifornien. Im Norden verläuft die Grenze zwischen den USA und Mexiko über eine Strecke von über 3.000 km. Die Landesfläche Mexikos beträgt etwa das Fünffache der Fläche von Deutschland. 

Die Geschichte Mexikos wird von zahlreichen Hochkulturen geprägt. Bereits in der präklassischen Periode lebten die Olmeken in den Küstenregionen am Golf von Mexiko (heutiges Veracruz und Tabasco). Sie hinterließen riesige Basaltköpfe, die man heutzutage in vielen Museen Mexikos bewundern kann. Die Blütezeit der berühmten Maya liegt zwischen 300 und 900 nach Christus. Ihre Kultur verbreitete sich in großen Teilen Mittelamerikas (von Chiapas in Mexiko über Guatemala bis nach El Salvador). Wichtigste Zeugnisse ihrer Zeit sind Palenque (Mexiko), Tikal (Guatemala), Copán (Honduras). Später, bis ins 13. Jahrhundert war Zentralmexiko geprägt von der Kultur der Zapoteken. An ihre Blütezeit erinnert die Stätte Monte Albán im heutigen Oaxaca. Die Mixteken, die im 13. Jahrhundert in die zentralen Regionen von Mexiko eindrangen, bereiteten der Vorherrschaft der Zapoteken ein Ende. Eine berühmte Stätte mit starkem mixtekischem Einfluss ist Mitla ebenso in Oaxaca. 

Im 15. Jahrhundert breiteten sich die Azteken im Land aus. Sie gründeten die Hauptstadt Tenochtitlán, die der Grundstein für das heutige Mexiko Stadt ist. Auch der Name „Mexiko“ geht zurück auf die Azteken, die Méxica genannt wurden. 1521 erreichte der spanische Eroberer Hernán Cortéz das Land. In nur zwei Jahren besiegte er die Azteken. In der Nacht vom 15. auf den 16. September 1810 wurde durch den Freiheitskämpfer Miguel Hidalgo zum Kampf gegen die spanische Vorherrschaft aufgerufen. Mexiko erlangte seine Unabhängigkeit von Spanien letztendlich im Jahr 1821. 1910 kämpfte das Volk in der mexikanischen Revolution gegen die Diktatur von Porfirio Díaz. Das Jahr 2010 wurde in Mexiko als „Bicentenario“ (Zweihundertjahrfeier) gefeiert. Es sollte an die 200 Jahre Unabhängigkeit und 100 Jahre Revolution erinnern.

Die offizielle Amtssprache in Mexiko ist Spanisch. Dazu existieren noch unzählige indigene Maya-Sprachen, die in den unterschiedlichen Regionen gesprochen werden. Grundkenntnisse in Spanisch sind immer von Vorteil, damit man sich in den abgelegeneren Orten auch etwas verständigen kann. In den Touristenorten ist die Verständigung auf Englisch jedoch meist problemlos möglich. 

Etwa 90 % der Mexikaner sind Katholiken. Teilweise werden dabei die katholischen mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen vermischt. 5 % der Mexikaner sind Protestanten, der Rest der Bevölkerung gehört weiteren Religionen an. 

1. Januar: Neujahr

6, Januar: Dreikönigstag

5. Februar: Gründungstag (1917)

21. März: Geburtstag von Benito Juarez

April: Osterfeiertage

1. Mai: Tag der Arbeit

5. Mai: Schlacht von Puebla (1862)

16. September: Unabhängigkeitstag

12. Oktober: Columbus-Tag (1492)

2. November: Allerseelen

20. November: Revolutionstag (1910)

12. Dezember: Tag der Jungfrau von Guadeloupe

24./25. Dez.: Weihnachtsfeiertage

31. Dezember: Silvester

Die Menschen in Mexiko sind offen, freundlich und helfen gerne weiter. Ganz dem feierlustigen Ruf der Latinos entsprechend lieben die Mexikaner es zu feiern und Feste mit der ganzen Familie zu organisieren. Ein reichhaltiges Essen sowie der ein oder andere Tequila dürfen dabei natürlich nicht fehlen. So feierlustig die Mexikaner sind, gehört Pünktlichkeit nicht unbedingt zu ihren Stärken. Aber wenn man sich darauf einstellt – und man ist ja sowieso im Urlaub – sollte diese Art eigentlich kein Problem sein. 

Mexiko ist reich an mineralischen Bodenschätzen und ein bedeutendes Bergbauland. Vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen haben eine hohe Produktivität. Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Der erhoffte Erdölrausch und dessen enorme Entwicklungsimpulse der späten 70er Jahre ist jedoch nie eingetreten. Trotz des Fortschritts in der Industrialisierung ist Mexiko größtenteils landwirtschaftlich geprägt. Die Landwirtschaft beträgt dabei jedoch nur neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Der Tourismussektor ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes. Mexiko nimmt beim Tourismus im Bereich der Drittweltländer eine Spitzenposition ein.

Wer an Mexiko denkt hat sicherlich direkt das Bild eines trockenen Landes mit zahlreichen Kakteen vor sich. Und das ist gar nicht so falsch, denn Mexiko beheimatet rund 4.000 Kakteenarten von denen man den ein oder anderen auf einer Rundreise durch Mexiko sicherlich antrifft. Manche der Kakteenarten werden sehr groß, da darf man sich nicht wundern, wenn man mal vor einem 15 Meter hohen Kaktus steht. Die Kakteen werden von den Mexikanern als Nutzpflanze gesehen und für allerlei Dinge wie Speisen, Getränke, als Baumaterial usw. genutzt. Mexiko präsentiert sich in anderen Landesteilen jedoch von einer ganz anderen Seite, denn große Teile des Landes sind von dichtem Regenwald bedeckt. Hier finden sich auch zahlreiche verschiedene Pflanzenarten wie Farne, Bambus oder Orchideen. 

Die Tierwelt Mexikos ist ebenso artenreich und mit Säugetieren wie Wölfen, Pumas, Schwarzbären, Jaguaren, Brüllaffen und vielen mehr lohnt es sich, sich in den Bergregionen auf die Lauer zu legen und Ausschau zu halten.  In den Feucht- und Mangrovengebieten Mexikos leben vorwiegend Reptilien wie Krokodile, Alligatoren oder Schildkröten und Amphibien wie kleine Frösche und Schlangen. Gut zu wissen ist, dass Mexiko die meisten Schlangenarten der Welt beheimatet und diese sind nicht immer ungiftig. Daher gilt: Treten Sie nie zu nah an die Tiere heran! Auch die Vogelwelt Mexikos ist vielseitig und besonders bunt. Unterwegs treffen Sie sicherlich auf den ein oder anderen Tukan, Papagei, Kolibri oder Pelikan. Ein besonderes Erlebnis sind die Flamingokolonien, die man mancherorts in Mexiko wunderbar beobachten kann. Wer sich besonders für Meeressäuger interessiert, der sollte über eine Mexiko Reise im Winter bis Frühjahr nachdenken, denn dann versammeln sich die Grauwale vor der Küste der Baja California um zu kalben - einfach traumhaft!

Mexiko ist eines der wenigen lateinamerikanischen Länder, das eine eigenständige Küchentradition und Esskultur hervorgebracht hat. Die mexikanische Küche ist mit Abstand die originellste und einfallsreichste auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Indianische Elemente haben sich dabei im Laufe der Zeit vermischt mit den Rezepten und Zutaten, die die spanischen Konquistadoren aus der alten Welt mitbrachten. Wann immer es geht werden wir Sie mit der mexikanischen Küche vertraut machen. Wir frühstücken oft auf Märkten oder in landestypischen Restaurants.

Eine warme Mahlzeit in einem einfachen, mexikanischen Restaurant bekommt man schon für weniger als 7 US-Dollar. Erfrischungsgetränke, auch Bier, sind relativ günstig. Zu Mittag gegessen wird in Mexiko meist erst gegen 14.00 Uhr/ 15.00 Uhr, die meisten Restaurants bieten dann eine Comida Corrida an, die normalerweise aus drei Gängen und einem Getränk besteht. Abends isst man dann nur noch eine Kleinigkeit. Dieser Rhythmus bestimmt auch den Ablauf unseres Tagesprogramms. Denken Sie also daran immer ein paar Kekse oder Obst dabeizuhaben um die, für Europäer, doch ungewohnt späte Mittagsessenszeit notfalls zu überbrücken. Kleine Läden „tiendas/tienditas“ sind in Mexiko überall verbreitet. Sie führen alles was der Mexikaner so braucht: Chips, Kekse, Coca Cola und Bier. 

Auf der Straße zu essen gehört in Mexiko unbedingt dazu. Tacos und Tortas (große belegte Brötchen) gibt es an jeder Ecke und das Angebot wechselt im Verlauf eines Tages. Prinzipiell kann man hier gut und vor allem günstig essen. Passen Sie aber bei der Schärfe auf (scharf = picante).

Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Jeder Reisende – auch die Kinder – benötigen ein eigenes Ausweisdokument. Für deutsche Staatsangehörige ist kein Visum erforderlich. Jeder Besucher braucht jedoch eine Touristenkarte, die im Flugzeug ausgeteilt wird. Die Touristenkarte ist kostenlos und gilt bis zu 180 Tage zur einmaligen Einreise. Der Abschnitt des ausgefüllten Visumformulars (FMT) wird vom Zollbeamten in Mexiko bei der Einreise abgestempelt, ausgehändigt und ist gemeinsam mit dem Reisepass während der gesamten Reise aufzubewahren; Bei den häufigen Straßenkontrollen ist die Touristenkarte fast wichtiger als der Pass. Also getrennt aufbewahren und möglichst nicht verlieren! Der Abschnitt wird bei der Ausreise beim Check-In verlangt und einbehalten (bei Verlust ist eine Strafe von ca. 45 US-Dollar fällig). Bitte beachten Sie die aktuellen Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes

Bei der finanziellen Planung sollte bedacht werden, dass zum Zeitpunkt der Ausreise eine Flughafensteuer für Touristen von z. Zt. ca. 26 US-Dollar pro Person erhoben wird. Bei den meisten Fluggesellschaften ist die Ausreisesteuer bereits im Flugticket enthalten. 

Laut Auswärtigem Amt sind die Einfuhr von Lebensmitteln sowie die Ausfuhr von Gold (außer Goldschmuck), Antiquitäten und Archäologischen Fundstücken, Korallen und Kakteen verboten. Eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten Sie bei der Botschaft des Ziellandes sowie dem Deutschen Zoll (www.zoll.de).

Die Landeswährung ist der Nuevo Peso (MXN); 1 Peso entspricht 100 Centavos. Das Kürzel für den mexikanischen Peso  Mex$ ist fast gleich wie das für den-US Dollar (letzterer hat zwei vertikale Striche, der Peso nur einen). Die Euro-Einführung hat für europäische Reisende den großen Vorteil gebracht, dass bei Reisen nach Mexiko nicht mehr in US-Dollar gewechselt werden muss. Wir empfehlen die Mitnahme von Euro in bar und den Geldwechsel direkt in Mexiko.

Geldautomaten (Cajeros automaticos) gibt es in fast allen größeren Städten Mexikos. Kreditkarten und Karten mit Maestro Funktion werden von fast jedem Automaten angenommen (diese Funktion haben alle österreichischen und deutschen Bankkarten). Die Provision der Abhebung beträgt bei 3.000 Pesos ca. 3,50 Euro. Von der Mitnahme von Reiseschecks wird abgeraten, da diese einem schlechteren Wechselkurs unterliegen, und für die Einlösung in Mexiko keine Ausweispflicht erforderlich ist (der Sicherheitsfaktor ist dadurch äußerst gering). Die Bezahlung per Kreditkarte ist noch nicht weit verbreitet, insbesondere kleine Restaurants und Geschäfte lehnen Kreditkarten oft ab. 

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind für Mexiko offiziell keinerlei Impfungen vorgeschrieben. Die meisten Ärzte empfehlen jedoch eine Polio/ Tetanus- und Diphterie- Auffrischungsimpfung. Laut Auswärtigem Amt wird eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A. Bei einem längeren Aufenthalt oder besonderen Expeditionen empfiehlt sich zudem eine Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.

Denken Sie daran, alle Impfungen rechtzeitig vorgenommen und die Anweisungen des Gesundheitsamtes befolgt zu haben. Sie sollten spätestens 2 Monate vor der Reise Ihren Arzt oder einen Tropenmediziner bezüglich der Impfungen und individueller Arzneiausstattung befragen.

Im Allgemeinen ist die Medizinische Versorgung gerade in ländlichen Gebieten nicht mit den Standards von Deutschland zu vergleichen. Bei Notfällen oder einer medizinischen Behandlung müssen, vor allem im privaten Sektor, die Kosten in bar beglichen werden. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Auch eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette gesichert?). 

Vorsicht geboten ist mit dem Leitungswasser, das man auf keinen Fall trinken sollte - das tut übrigens auch kein Mexikaner. Leitungswasser ist kein Trinkwasser; kommerziell abgepacktes Wasser und Getränke sind überall erhältlich. Wassergetränke, Speiseeis und Eiswürfel werden meist aus Trinkwasser hergestellt. Sollte einen dann doch „Montezumas Rache“ erwischen, helfen meist Ruhe, eine 24-stündige Fastenkur und viel Mineralwasser. Fragen Sie Ihre Reiseleitung; sie ist ein kompetenter Ansprechpartner dem Sie sich jederzeit anvertrauen können.

Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln und nicht verschlossenen Getränken von Straßenständen und Märkten wird gewarnt. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene sollten stets durchgeführt werden. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können Durchfälle und andere Tropen- und Infektionserkrankungen vermieden werden. 

Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Die Mitnahme eines Reiseadapters ist empfehlenswert.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Prepaid-Karten. Sie erhalten diese in Zeitungsläden oder kleineren Kiosks, (die einen Aufkleber von LADATEL tragen). Für internationale Gespräche sind die LADA-Telefonkabinen am günstigsten. Unter der Nummer 078 erhalten Sie kostenlose Informationen, unter anderem zu Touristenattraktionen, Flughäfen, Mietwagenverleihern und Botschaften und Konsulaten. 

Internetcafés sind weit verbreitet und es gibt sie in fast in allen Städten Mexikos. Abgerechnet wird üblicherweise nach Zeit, die Kosten liegen zwischen 0,50 € und 2,50 € pro Stunde. Wenn Sie Ihren eigenen Laptop mitnehmen, werden Sie vielerorts W-LAN- Hotspots finden, vor allem in Cafés, Bars und Flughäfen. Dort können eigene Geräte für den Internetzugang registriert werden.

Vor allem im Norden und mittleren Teil des Landes werden vom Auswärtigen Amt spezifische Hinweise zur Sicherheit gegeben. Gebiete mit riskanter Sicherheitslage sind vor allem die Grenzstädte zu den USA. In Mexiko D.F. ist ebenso Vorsicht geboten. Unsere Reisen finden zum Großteil auf der Halbinsel Yucatán statt. Es ist ratsam auch hier ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu zählt keinen auffälligen Schmuck und Wertsachen zur Schau zu stellen. Wenn Sie unterwegs sind, tragen Sie nur wenig Bargeld bei sich. Auch Geldautomaten sollten wenn möglich in gesicherten Gebäuden wie Banken, Hotels oder Einkaufszentren aufgesucht werden. Sollte doch ein Überfall stattfinden, sollte keine Gegenwehr geleistet werden. Bei Taxifahrten sollten ausschließlich Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benutzt werden oder telefonisch ein registriertes Taxi angefordert werden. Bei Mietwagenreisen sollten Sie keine Anhalter an der Straße mitnehmen und auch bei scheinbaren Autopannen auf Überlandstraßen, bei denen Ihnen die Bitte um Pannenhilfe signalisiert wird, sollten Sie nicht anhalten. Es ist ratsam in einem solchen Fall die Polizei über den Pannennotfall zu informieren. Nachtspaziergänge und Fahrten sind zu vermeiden.

Die Zeitverschiebung von Deutschland zu Mexiko beträgt während der deutschen Sommerzeit -7 Stunden. Ist es in Deutschland 10:00 Uhr am Vormittag schlafen die meisten Mexikaner sicherlich noch, denn dort ist es erst 03:00 Uhr nachts. Zur deutschen Winterzeit verringert sich der Zeitunterschied um 1 Stunde auf -6 Stunden. 

Mexiko zählt nach offiziellen Angaben der Weltbank noch zu den sogenannten Entwicklungsländern, (wenn auch zugehörig zur Untergruppe Schwellenland). Hauptgrund dafür ist die große Schere zwischen Arm und Reich. Noch immer leben bis zu 50% der Mexikaner in Armut. Leider gehören besonders die Indígenas, die ursprünglichen Bevölkerungsgruppen, zu den Menschen, die am häufigsten sehr benachteiligt werden. In vielen Teilen Mexikos ist dieser Entwicklungsstand für uns aber nicht sichtbar. Besonders in den großen Städten des Landes wie Mexiko Stadt, Guadalajara oder Monterrey gibt es sehr moderne und hoch entwickelte Stadtteile. Das Land gilt auch keineswegs als unsicher. Trotzdem kann es nicht schaden, auf der Reise ein paar Regeln zu beachten.

Wertgegenstände
Prinzipiell sollten Sie darauf achten, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Besonders in den Großstädten ist es sinnvoll Bargeld, Pässe und wichtige Dokumente in Bauchtaschen und nicht in Rucksäcken zu tragen. Wenn Sie Geld abheben tun Sie dies vorzugsweise zu zweit und bei Tageslicht. Zählen Sie Ihr Geld nicht in der Öffentlichkeit und präsentieren Sie es nicht, wenn sie im Geschäft etwas bezahlen. Zu viel Schmuck und teure Kameras erregen unnötig Aufmerksamkeit. Verwahren Sie deshalb Ihre Wertgegenstände bei Ausflügen lieber im Hotelsafe.

Menschen
Die Mexikaner sind Fremden gegenüber sehr offen, hilfsbereit und freundlich. Sie lieben es zu feiern und das Leben zu genießen. Feste mit der ganzen Familie sind häufig. Dazu gehören immer gutes Essen und meist auch der ein oder andere Tequila. Wenn Sie im Land unterwegs sind kann es durchaus vorkommen, dass sie zu einer der Feiern eingeladen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit! Sie werden sehen, wie schnell die mexikanische Lebensfreude auf sie überspringen kann. Pünktlichkeit gehört allerdings nicht unbedingt zu den Stärken der Mexikaner, bringen Sie einfach etwas Geduld mit.

Bei Ausflügen zu indigenen Bevölkerungsgruppen sollten Sie darauf achten, nicht wahllos alle Menschen zu fotografieren. Oft ist Fotografieren nicht erwünscht (ob aus religiösen Gründen oder anderen persönlichen Motiven). Fragen Sie kurz nach, ob sie ein Bild machen dürfen und akzeptieren Sie ein einfaches Nein. 

Es ist üblich Kellnern, Einparkservice, Tankstellenangestellten, Hoteljungen und weiteren Leistungsträgern ein kleines Trinkgeld zu geben. Gewöhnlich ist dies 10 % auf den Rechnungsbetrag. In einigen Restaurants wird das Trinkgeld jedoch bereits in den Rechnungsbetrag inkludiert. 

Alkohol
In Mexiko ist der Alkoholkonsum auf der Straße im ganzen Land verboten. Bitte beachten Sie diese Regelung. In Geschäften werden alkoholhaltige Getränke ab 1 Uhr nachts nicht mehr verkauft. Am Tag und vor einer Wahl, am Wahltag selbst sowie an wichtigen Feiertagen wird ebenfalls kein Alkohol verkauft.

Natur
Mexiko ist durch die vielen Klimazonen ein sehr artenreiches Land. Damit das Land diese Vielfalt erhalten kann, ist es wichtig, so behutsam wie möglich mit der Natur umzugehen.

Dazu gehört:

  • Wege einzuhalten (vor allem in Naturschutzgebieten)
  • Öffnungszeiten und Regeln von Parks einzuhalten
  • Keine Pflanzen oder Tiere als Souvenirs mitzunehmen
  • Keinen Müll zu hinterlassen wo er nicht hingehört
  • Sparsam mit Ressourcen umzugehen (vor allem Wasser)

Taxi
Taxifahren ist relativ billig in Mexiko. Gerade in Großstädten sollten Sie aber vorsichtig sein, wenn Sie ein Taxi auf der Straße anhalten wollen. Wenn man als Frau alleine unterwegs ist empfiehlt es sich, kein Auto direkt an der Straße anzuhalten. Es ist in jedem Fall sicherer, ein Taxi bei einem Unternehmen zu rufen. Wenn Sie am Flughafen oder großen Busstationen ankommen, gibt es in den meisten Städten noch im Gebäude Taxistände, an denen Sie Ihre „Fahrkarte“ für eine Taxifahrt kaufen können. Außerhalb des Flughafengebäudes werden sie dann einem Taxi zugewiesen. Diese Taxis sind registriert und sicher. 

Die Bucht der Empfängnis erstreckt sich zwischen Loreto und Mulegé. Entlang der 40km langen Bucht reiht sich eine Vielzahl schöner Strände. Besonders die nördlichen Strände der Bucht sind mittlerweile beliebt – vor allem bei Campern. Hier wurden auch schon einige größere Hotels errichtet. Ein Ausufern der Bebauung konnte aber zum Glück verhindert werden, als die Bucht zum Meeresschutzgebiet erklärt wurde. Heute ist es sie daher ein Rückzugsgebiet und Lebensraum für viele Tierarten. 

Fährt man von Loreto nach San Ignacio, durchquert man auf der MEX 1 das Valle de Janetana.

Hier wachsen die riesigen Kandelaberkakteen, die teilweise eine Höhe von bis zu 12 Metern erreichen, und eine Stammdicke bis zu 60 cm haben können. Aus den großen Blüten der Pflanze bilden sich von Mai bis Juni kugelförmige Früchte mit rosarotem oder weißem Fleisch und schwarzen Kernen – eine beliebte Nahrung für Kojoten, Nager, Vögel und Insekten. Gilaspechte nutzen die großen Kakteen als Behausung. Sie hacken Höhlen in die Stämme, die dann später auch noch anderen Vogelarten als Nest dienen. 

Die Lagune von Bacalar ist über 50km lang und sehr schmal. In der Nähe befindet sich die Cenote Agua Azul, in der es sich lohnt zu baden. Direkt an der Cenote kann man auch übernachten, insgesamt haben sich drei Hotels in der Umgebung angesiedelt. Im Ort Bacalar selbst gibt es nicht allzu viel zu sehen. Die Spanier errichteten eine Festung, um die Stadt vor Piratenüberfällen zu schützen. Heute befindet sich hier ein Museum, das die Geschichte der Region darstellt.

Die Anlage von Calakmul liegt inmitten des Biosphärenreservats Calakmul, das eine Fläche von 7.000 km² umfasst. Man sagt, Calakmul wäre einst die größte Maya-Stadt gewesen. Über 5.000 Gebäude soll der tropische Regenwald hier beherbergen, bis heute wurde aber nur ein Teil davon freigelegt. Interessant sind die über 100 Stelen, die aber zum Teil schon stark verwildert sind. Neben den Ausgrabungen hat man auch die Möglichkeit, einige Tiere zu beobachten: Waschbären, Gürteltiere, Leguane und auch Schlagen (zum Teil giftige Arten!) leben in der Region. Auch Calakmul wurde mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Die Maya-Stätte von Ek Balam ist noch wenig besucht, trotzdem lohnt es sich einen Ausflug dorthin zu unternehmen. Man erreicht Ek Balam von Valladolid aus mit Bus, der an der Plaza Prinzipal abfährt. Die archäologische Stätte ist täglich geöffnet und überschaubar. Besonders schön ist die Hauptpyramide mit ihrer reich verzierten Stuckfassade.

Mitla ist eine recht kleine Stätte der Mixteken, sie umfasst gerade einmal 5 Gebäude. Ein Besuch ist trotzdem lohnenswert. Der Patio de las Columnas (Säulenpalast) ist bekannt für seine besonders schöne Fassade, die mit unterschiedlichen geometrischen Stein-Mosaiken verziert ist. Im südlichen Teil der Anlage sind zwei unterirdische Gräber begehbar. Mitla erreicht man von Oaxaca aus einfach mit Bussen, die Fahrt dauert ca. 45 Minuten.

Die berühmte Zapoteken-Stätte liegt ganz in der Nähe von Oaxaca de Juárez, der Hauptstadt des Bundesstaates. Monte Albán war einst Hauptstadt der Zapoteken und damit wichtigstes Zentrum. Erbaut wurde die Anlage auf einem Hügel, 400m oberhalb der heutigen Stadt Oaxaca. Um den großen Hauptplatz mit einer Ausdehnung von 300 x 150m errichteten die Zapoteken 20 Gebäude und Pyramiden. Um etwas über die Bedeutung der einzelnen Bauten zu erfahren, braucht man nicht unbedingt einen Führer, die Anlage ist gut beschildert und mit Erklärungen versehen. Die Lage hoch über dem Tal von Oaxaca verleiht der ganzen Stätte eine beeindruckende Stimmung. 

Das Naturschutzgebiet von Montes Azules liegt in der Selva Lacandona im Bundesstaat Chiapas und ist das erste offizielle Naturschutzgebiet Mexikos. Das gesamte Gebiet wurde eingeteilt in 5 Totalreservate, die zur Erhaltung und Wiederherstellung der ursprünglichen Landschaft dienen. Die Tier- und Pflanzenwelt im Reservat ist sehr artenreich, allein über 500 Baumarten wurden gezählt, mit Exemplaren, die bis zu 60m hoch werden. In der Reserva de la Biósfera leben die indigenen 

Bevölkerungsgruppen Tzotziles, Tzeltales, Choles und Tojolabales. Über die Jahre kam es leider immer wieder zu Streitigkeiten bezüglich der Bodenrechte und die Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Der Nationalpark Río Lagartos ist ein absolutes Muss für alle Vogelliebhaber. Hunderte Arten sind hier heimisch, Reiher, Kormorane, Ibisse und Störche kann man leicht entdecken. Die meisten Besucher kommen hier her, um bei einem Bootsauflug durch die Mangrovenwälder Flamingos beobachten zu können. Die meisten Flamingos sieht man in den Monaten Juli und August. Vor Ort gibt es einige Veranstalter, die Ausflüge per Boot anbieten.

Das Naturschutzgebiet Sian Ka’an liegt im Bundesstaat Quintana Roo, im östlichen Teil der Halbinsel Yucatán. Die Landschaft ist geprägt von Mangroven, Sumpfgebieten, Seen und Lagunen. Das Reservat erstreckt sich über 120 km und schließt fast ein Drittel der gesamten Halbinsel mit ein. Pflanzen- und Tierwelt sind hier besonders vielfältig und artenreich. Um die Natur hautnah erleben zu können bieten Ökotourismusveranstalter Kajaktouren an. Direkt vor der Küste liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt: das Maya-Riff.

Tulum, die einzige Maya-Stätte, die direkt am Meer erbaut wurde, liegt nur 55 km südlich von Playa del Carmen. Die Gebäude der Anlage sind von ihrer Größe und Architektur her nicht zu vergleichen mit den imposanten Bauten in Chichén Itzá oder Uxmal. Was diese Stätte ausmacht ist die besondere Lage direkt am strahlend blauen Meer. Auch der kleine Strand direkt unterhalb der Anlage ist sehr beliebt und bietet eine gute Gelegenheit sich während der Besichtigungstour abzukühlen.

Auch Yagul ist eine alte Zapoteken-Stätte, allerdings viel weniger bekannt als zum Beispiel Monte Albán. Erbaut wurde die Anlage, als die Zapoteken Monte Albán bereits verlassen hatten (800-1200 n. Chr.). Auch die Mixteken hatten Einfluss auf das heutige Bild der Gebäude von Yagul, sie hinterließen ihre typischen Verzierungen an einigen Fassaden. Yagul liegt am Fuße eines Hügels und wurde über mehrere Ebenen erbaut. Auf der untersten Ebene besteht die Möglichkeit Grabkammern zu besichtigen – über 30 Gräber mit Beigaben hat man hier entdeckt. Yagul liegt gut 35 km von der Hauptstadt Oaxaca entfernt und kann gut auf dem Weg nach Mitla besichtigt werden.

Cabo San Lucas und der 30km weiter östlich gelegene Badeort San José del Cabo bilden zusammen das mittlerweile sehr bekannte Urlaubsziel Los Cabos. Hier findet man wie in den anderen großen Seebädern des Landes, viele Hotels, Restaurants, Läden und ein reges Nachtleben. Bekannt ist die Felsformation vor der Küste: Los Arcos, am südlichsten Punkt der Halbinsel gelegen. Von Cabo San Lucas aus kann man Touren auf Glasbodenbooten unternehmen, um die bunte Unterwasserwelt der Region kennenzulernen.

Campeche ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates im Westen der Halbinsel Yucatán. Im Jahr 1517 erreichte Hernández de Córdoba die damalige Maya-Siedlung. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Campeche zum Einfallstor der Spanier. Von hier aus starteten viele Eroberungszüge. Da die Stadt oft von Piraten überfallen wurde, Bauten die Spanier eine Stadtmauer, die zu großen Teilen noch erhalten ist. Entlang der Stadtmauer befinden sich sieben Bastionen. Im Baluarte de San Carlos kann man das kleine Stadtmuseum besuchen und mehr erfahren über die Geschichte Campeches. Mittlerweile gehört die Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe und lockt Besucher mit ihren bunten Häusern und einem Charme, der von der Kolonialzeit geprägt ist.

Ciudad Valles liegt in der Region Huasteca Potosina im Bundesstaat San Luis Potosí. Gegründet wurde sie im 16. Jahrhundert vom spanischen Eroberer Nuño Beltrán de Guzmán. Die Stadt diente in den vergangenen Jahren als Verkehrsknotenpunkt zwischen der Küstenstadt Tampico und der Silberstadt San Luis Potosí. Heute wird sie häufig von Touristen als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region der Huasteca genutzt.

Guanajuato ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und eine bekannte Minenstadt. Die kleinen verwinkelten Gassen und bunten Häuser prägen das Bild der Stadt, die auf 2.000 Metern Höhe im zentralen Hochtal Mexikos liegt. Autos fahren in Guanajuato größtenteils durch einen Tunnel, der dem ehemaligen Flusslauf des Río Guanajuato folgt. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Stadt im Oktober besuchen, wenn sie sich in den Schauplatz des bekannten Cervantino-Festivals verwandelt (Achtung: früh buchen!). Das Theater- und Tanzfestival findet zu Ehren des Schriftstellers Miguel Cervantes (Don Quijote) statt und ist mittlerweile international bekannt.

Guerrero Negro ist Ausgangspunkt für Walbeobachtungstouren in der weiter südlich liegenden Wal-Lagune. Zudem ist der Ort bekannt für seine Salzgewinnungsanlangen, die man auch besichtigen kann. Ganz in der Nähe liegt ein Vogelschutzgebiet. Hier leben eine Zeit lang verschiedene Zugvögel, aber auch ansässige Arten wie der Fischadler können Sie hier beobachten.

La Paz ist die Hauptstadt des Bundesstaates Baja California Sur. Obwohl die Stadt mittlerweile gut 200.000 Einwohner zählt, geht es hier eher gemütlich zu. Zu La Paz gehört der etwas nördlich gelegene Fährhafen, der die Halbinsel mit dem Festland verbindet, nach Los Mochis (Chihuahua) und Mazatlán (Sinaloa). Der Malecón – die Strandpromenade – lädt zu einem Spaziergang am Meer ein. Außerdem gibt es ein kleines Museum zur Geschichte Baja Californias, das Museo Regional de Antropolgía y Historia .Es bietet sich auch ein Ausflug zur nahegelegenen Insel Espíritu Santo an. Einige Veranstalter werben auch mit Tauch- und Schnorchelausflügen. Besonders berühmt ist die Stadt für ihren malerischen Sonnenuntergang.

Im Jahr 1697 wurde Loreto als erste Mission der Halbinsel gegründet und ist damit der älteste Ort in Baja California. Von hier aus nahm die Missionierung ihren Lauf, insgesamt wurden in den kommenden Jahren 30 weitere Missionen gegründet. Loreto wurde schnell zu einem wichtigen religiösen Zentrum und war bis ins Jahr 1829 sogar Hauptstadt Baja Californias. In diesem richtete ein Wirbelsturm schwere Zerstörungen an und man ernannte La Paz zur neuen Hauptstadt. Neben der Missionskirche kann man ein Museum zur Geschichte der Stadt besuchen.

Das Oasenstädtchen Mulegé liegt nördlich der Bahía Concepción im Tal des Río Santa Rosalía. Der Fluss tritt hier an die Oberfläche und versorgt die Region mit reichlich Wasser, so konnte sich die schöne Oase von Mulegé entwickeln. Hier gedeihen Datteln, Feigen, Bananen, Zitrusfrüchte und Oliven. Mittlerweile haben sich einige Nordamerikaner hier ihr zweites Zuhause geschaffen, überlaufen ist der Ort deshalb aber nicht.

Oaxaca de Juárez ist die Hauptstadt des Bundesstaates Oaxaca. Die Stadt liegt auf der Hochebene der Sierra Madre del Sur, in 1.540 Metern Höhe. Die schöne koloniale Innenstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und zählt zu einer der schönsten Mexikos. Wer die Möglichkeit hat, Oaxaca im Juli zu besuchen sollte sich die Guelaguetza nicht entgehen lassen. Die Guelaguetza findet an den beiden letzten Montagen des Monats statt und ist ein Volksfest, bei dem sich die sieben verschiedenen indigenen Bevölkerungsgruppen Oaxacas in ihren traditionellen Kleidern mit tollem Kopfschmuck präsentieren.

Von Oaxaca aus kann man Ausflüge zur bekannten Mixtekenstätte Monte Albán unternehmen oder eine Destillerie besuchen und erfahren, wie das typische Getränk Mezcal entsteht. Mezcal wird wie Tequila aus Agaven hergestellt, allerdings aus anderen Agavenarten. Der berühmte Tequila aus Jalisco wird nur aus der blauen Agave hergestellt.

Die Stadt Playa del Carmen ist im Gegensatz zu Cancún noch nicht von riesigen Hotelblöcken geprägt. Hier findet man noch kleine, gemütliche Hotels. Es gibt eine Vielzahl von Hotels und die Geschäfte in den Sträßchen laden zu einem Bummel ein. Von hier aus lassen sich viele Ausflüge unternehmen. Die nahegelegenen Stätte Tulum, Cobá oder Chichén Itzá sind die Highlights.

Es besteht auch die Möglichkeit zur Insel Cozumel überzusetzen, z. B. um eine Tauchausflug zu machen. Playa del Carmen ist allerdings besonders bekannt für die langestreckten Strände. Der weiße Korallenstrand steht in einem tollen Kontrast zum türkisblauen Meer. Zur Sommersaison kann hier allerdings auch richtig viel los sein.

San Ignacio ist ein beschauliches kleines Oasen-Städtchen mit einer besonders schönen Kirche. Rund 50km weiter Richtung Süden liegt die Lagune von San Ignacio. Hier kann man wunderbar Bootsausflüge durch die Mangrovenwälder unternehmen und viele unterschiedliche Vogelarten beobachten. Zwischen Januar und März hat man hier auch die Möglichkeit Grauwale zu entdecken.

San Luis Potosí, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, trägt den Beinamen „Ciudad des los Jardines“, die Stadt der Gärten. In und um das schöne historische Zentrum findet man viele, kleine Parkanlagen. Die Kathedrale an der Plaza de Armas hat eine besonders schöne und reich verzierte Fassade. Auffallend anders ist der Anstrich im Innern: die Kathedrale ist in Dunkelblau mit Gold gehalten.

San Miguel de Allende, die Stadt der Künstler, wurde schon im 16. Jahrhundert von spanischen Missionaren gegründet. Aufgrund ihrer Lage zwischen der Silberstadt Zacatecas und der Hauptstadt kam San Miguel zu großem Reichtum. Im 18. Jahrhundert wurde Ignacio de Allende hier geboren, er führte später den Unabhängigkeitskampf gegen Spanien an. 1926 wurde die komplette Stadt von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt.

Heute haben sich einige Kunsthochschulen in der Stadt angesiedelt, weshalb es viele Künstler hierher zog. In ganz San Miguel findet man viele Galerien und kleine Läden mit Kunsthandwerk. Auch der Tourismus hat sich hier etabliert – besonders Nordamerikaner kommen gerne in die schöne Kolonialstadt, nicht wenige auch für immer.

Santa Rosalía war einst Sitz der großen und bedeutenden Kupfermine El Boleo. Gegründet wurde die Mine 1885 von einer französischen Minengesellschaft und verhalf dem Ort zu einem rasanten Aufstieg. Ab 1945 begann sich das Kupfervorkommen zu erschöpfen, bis im Jahr 1985 der Abbau komplett eingestellt wurde. Die Fabrikanlagen prägen bis heute das Bild der Stadt. Besonders im nördlichen Teil Santa Rosalías trifft man auf einige Gebäude im französischen Baustil. Natürlich gibt es auch ein Bergwerksmuseum, das die Geschichte der Stadt detailliert darstellt.

Im Jahr 1545 eroberten die Spanier die Maya-Stadt Zací und gründeten an ihrer Stelle das heutige Valladolid. Die Kolonialstadt liegt nur ca. 40 km von Chichén Itzá entfernt und auch Ausflüge nach Tulum und Cobá bieten sich von hier aus an. Dreh- und Angelpunkt für das öffentliche Leben ist – wie in den meisten lateinamerikanischen Städten – der zentrale Platz mit der Kathedrale und dem Palacio Municipal, dessen murales die Geschichte der Stadt erzählen. Etwas außerhalb der Stadt liegt die Cenote Dzitnup, von der man sagt, sie sei eine der schönsten Yucatáns. In dem klaren Wasser kann man ein wunderbar erfrischendes Bad nehmen.