Costa Rica: gesehen - verliebt - geblieben
14.08.2015 | Autor: Natalie Rinas

Costa Rica: gesehen - verliebt - geblieben

Es ist sicherlich dem Luxus meiner Generation zuzuschreiben. Und der Freiheit sich frei bewegen zu können – die ich dank meines deutschen Reisepasses genieße – dass ich nach dem Abitur meinen Rucksack packen konnte, um mich in die weite Welt zu wagen.

Es sollte ein Land sein, das mir bisher noch völlig unbekannt war und in dem ich Spanisch lernen konnte. Denn das war schon lange mein Wunsch, doch die VHS Kurse brachten nicht den gewünschten Erfolg mit sich. Deshalb stieg ich am 13.10.2006 in Frankfurt in den Flieger mit der Destination Costa Rica. Nach dem ersten Beschnuppern und vor allem, nachdem ich aus dem dichten Stadtgetümmel von San José und Heredia am Strand ankam, stand fest, dass es sich an diesem Fleckchen Erde mehr als aushalten lies.

Meine Sprachschule lag direkt am Pazifik und in den Pausen konnten wir uns in den angenehm temperierten Wellen erfrischen. Ganze vier Wochen absolvierte ich den Anfängersprachkurs und konnte danach zumindest überleben. Wenn es auch eher eine wilde Mischung aus Spanisch und Englisch war, die sich durchsetzte. Ich hatte schnell Freunde gefunden, die aus allen Winkeln der Welt kamen und gemeinsam reisten wir durch das wunderschöne Costa Rica, sowie nach Nicaragua und Bocas del Toro in Panama.

Am Ende, kurz vor Silvester, zog es mich dann doch zurück in das kleine Dorf am Pazifik, wo ich meine ersten Wochen verbracht hatte. Gemeinsam mit einer Freundin, die ich vor Ort kennengelernt hatte, mietete ich mir eine kleine Wohnung und suchte mir einen Job um die Reisekasse in Schach zu halten. Von da an bestand mein Alltag aus surfen, relaxen, Zeit mit Freunden verbringen, ein wenig arbeiten und ganz viel Fiesta. Ich könnte mir keine bessere Möglichkeit vorstellen, das erste Jahr nach dem Abitur zu verbringen.

Es dauerte nicht lange, da war mein Spanisch absolut vorzeigetauglich, und da es sich wirklich um einen kleinen Ort handelt, kannte man schnell jeden mit Namen und hatte ganz viele neue AMIGOS. Diese Tatsache, das Land an sich und die Liebe hielten mich ein ganzes Jahr und auch danach ging ich nicht wirklich freiwillig zurück, aber ganz dem deutschen Leitbild folgend musste man ja so langsam mal „was Sinnvolles“ (Wortlaut: Familienangehörige und andere viel zu Erwachsene Personen) in seinem Leben tun.

Ich finde, das Jahr in Costa Rica war mit Abstand das bis dahin Sinnvollste was ich getan habe – aus heutiger Sicht nur noch übertroffen vom Mama-Sein – aber nun unternehmen wir die Auszeiten ins traumhafte Costa Rica eben zu viert!!!

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