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Gepardin im Gras

Reisebericht Tansania

Reisen wie zu Grzimeks Zeiten

Gastbeitrag / 15.04.2021 Blog author avatar

"Wir hatten das Privileg, die Serengeti so zu erleben, wie zu Grzimeks Zeiten!"
Reisen ist möglich und dieser Tage besonderer denn je. Das duften auch unsere travel-to-nature Gäste Madelene und ihre Schwester Daniela feststellen. Vergangenen Monat sind sie mit uns nach Tansania gereist und hatten dort eine ganz besondere Begegnung mit fünf Geparden. Ein Bericht über eine ganz besondere Reise.

Fünf Geparden im Sonnenuntergang
Zwei Menschen schauen auf eine Giraffe
Zwei Giraffen schauen in die Kamera
Ein Löwenmännchen liegt im Schatten

Tansanias Norden - bei wilden Tieren und Massai

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, in Afrika auf Safari zu gehen? Wir auf jeden Fall! Und als dann der Rest der Welt stillstand, haben meine Schwester und ich uns in den Flieger nach Arusha gesetzt, um uns zwei Wochen lang den Norden Tansanias anzuschauen. Zuerst besuchten wir den Arusha Nationalpark, in dem wir gemeinsam mit einem erfahrenen Guide eine spannende Fußsafari gemacht haben, auf der wir so nah an den Giraffen, Büffeln und Warzenschweinen vorbeiliefen, dass wir sie fast hätten anfassen können...! Anschließend ging die Reise weiter zum Lake Manyara Nationalpark. Danach der Natron See und eine geführte Flusswanderung, zu einem traumhaften Wasserfall in einer Schlucht, unter dem wir uns abkühlen konnten. Anschließend verbrachten wir ganze drei Tage ohne Internetempfang im berühmten Serengeti Nationalpark! Im Anschluss verzauberte uns der Ngorongoro Krater und unser letztes Highlight war der Besuch des Tarangire Nationalparks.

"Lodges ganz für uns allein" - fast schon ein bisschen dekadent

Nur ein weiteres Ehepaar reiste gemeinsam mit uns und wir bereuten unsere Entscheidung hierher zu kommen keine Sekunde. Wir hatten einen erstklassigen Guide, alle zusammen waren wir ein klasse Team! Neben der atemberaubenden Natur und den vielen Tieren - inklusive der Big 5, Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel - die wir gesehen haben, hatten wir die Nationalparks fast für uns allein. Auch alle Camps und Lodges - das war fast etwas dekadent, denn das komplette Personal war nur für uns da. Und wo in den Parks zu Nicht-Pandemie-Zeiten wahrscheinlich sehr viel mehr Jeeps unterwegs sind, waren außer uns meist nur wenige andere, manchmal niemand. So konnten wir so lange wir wollten bei den Tieren stehenbleiben und sie auf Futtersuche, beim jagen, fressen, spielen, dösen, schlafen oder bei der gegenseitigen Fellpflege beobachten. Hinter uns warteten keine anderen Jeeps, denen wir Platz machen mussten.

Die Zeit der Tierbabys

Und zu dieser Jahreszeit gab es unzählige Tierbabys und -kinder zu sehen, das war ein ganz besonderes Highlight! Einmal besuchte uns die Agenturchefin persönlich in einem der Zeltcamps im Serengeti Nationalpark. Nachdem wir uns an dem Abend beim leckeren, typisch afrikanischen 3-Gänge-Abendessen gestärkt hatten und anschließend müde und zufrieden am Lagerfeuer saßen, an unserem Konyagi-Gin nippten und die vielen schönen Erlebnisse und Eindrücke des Tages Revue passieren ließen, hörten wir nicht weit von uns die Löwen und Hyänen jaulen und die Flusspferde grunzen. Auf einmal lief sogar nur wenige Meter von uns entfernt ein kleines Flusspferd durch unser Camp! Wir hielten alle die Luft an und für einen kurzen Moment fühlte es sich an, als würde die Zeit stillstehen...! Unsere Reiseleiterin sagte uns lächelnd, wir hätten das Privileg, die Serengeti so zu erleben, wie zu Grzimeks Zeiten! Und das wissen wir wirklich zu schätzen.

Luxuriöses Zeltcamp in Tansania
Luxuriöses Zeltcamp in Tansania Inneneinrichtung
Eine Touristin folgt einem Massai durch die Savanne

"Asante Sana liebes travel-to-nature-Team!"

Ungefähr so muss es sich angefühlt haben, vor vielen Jahren als Tourist in Afrika unterwegs gewesen zu sein. Nach fast einem Jahr Corona-Pandemie hat man in Tansania schon fast nicht mehr mit uns gerechnet. Wir waren oft das Highlight in jedem noch so kleinen Dorf und vor allem bei den Massai-Kriegern, denen wir zusammen mit ihren Kühen und Ziegen entlang der staubigen Pisten begegneten. Von allen Seiten bekamen wir ein strahlendes Lächeln und man winkte uns zu. Am allermeisten beeindruckt hat uns - neben der endlosen Weite und Artenvielfalt der Serengeti - der 300 Quadratkilometer große Ngorongoro Krater! Den hatten wir total unterschätzt und konnten uns gar nicht sattsehen an diesen vielen verschiedenen Tieren und an dem vielen Grün und den Wasserläufen, in denen sich unzählige Flamingos, Kronenkraniche, Reiher aufhielten. Für Vogelliebhaber ein Paradies! Für Tierliebhaber sowieso. In diesem großen Garten Eden kam jeder von uns auf seine Kosten.

Das war bestimmt nicht unsere letzte Safari in Afrika

Nun sind wir seit einigen Wochen zurück Zuhause in Deutschland, im Winter, im Lockdown und träumen uns so gut wie jeden Tag zurück nach Afrika... Wir sind unendlich dankbar für diese tolle Erfahrung und die perfekt geplante Safari. Unser Guide war freundlich und kompetent, ging immer auf unsere individuellen Wünsche ein und konnte uns jede unserer Fragen fachmännisch und verständlich beantworten. Die Camps waren so komfortabel wie es in der Wildnis nur möglich sein konnte und gleichzeitig naturnah und abenteuerlich. Obwohl wir der Natur und den Tieren in den Camps so nah waren, haben wir uns in unseren Zelten zu jeder Zeit gut aufgehoben, sehr wohl und vor allem sicher gefühlt. Und deshalb sagen wir: Asante Sana liebes travel-to-nature-Team! Wir würden jederzeit wieder eine eurer Naturreisen buchen und das war ganz bestimmt nicht unsere letzte Safari in Afrika.

Zwei Menschen im Jeep und Giraffe im Hintergrund
Sehr viele Zebras und Flamingos im Ngorongoro Krater
Zwei Menschen in der Savanne vor einem Sonnenuntergang

Zu den Tansania Reisen


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