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Safari in Nepal

Tierbeobachtung der Extraklasse

Paul Stoll / 04.01.2024 Blog author avatar

Klangschalen, Gebetsfahnen und aufregende Tempel vor der beeindruckenden Skyline des Himalayagebirges, und nicht zu vergessen die pulsierende Hauptstadt Kathmandu – damit wird das kleine Land Nepal in Verbindung gebracht. Doch Nepal kann nicht nur mit aufregender Kultur aufwarten - das Land beherbergt eine schier unvorstellbar große Artenvielfalt.

Während Expeditionen zum Roten Panda und Schneeleoparden in den Bergen für die meisten Besucher etwas abenteuerlich sind, eignet sich insbesondere das Flachland Nepals ideal für einen zweiwöchigen Safariurlaub.

Im Flachland erwarten dich malerische Salbaumwälder, in denen Würgefeigen und riesige Termitenhügel die Bühne für eine ganze Palette an Wildtieren bieten. An der Spitze der Nahrungskette steht natürlich der Tiger, dessen Zahl sich dank intensiver Schutzbemühungen in den letzten 10 Jahren sogar verdoppelt hat! Aber auch Leoparden durchstreifen diese Wälder, genauso wie Buntmarder, Lippenbären, Gaur-Rinder, Asiatische Elefanten und eine Reihe hirschartiger Arten wie Muntjak, Axishirsch, Sikahirsch und Sambarhirsch. In den grasbewachsenen, weitläufigen Flussufern leben urtümliche Panzernashörner, die, erst fast ausgerottet, in Nepal eine zweite Renaissance erleben. In den Flüssen leben neben Sumpfkrokodilen und den einzigartigen Gavialen nach wie vor super seltene Gangesdelfine, die wir auf unseren Safarireisen versuchen zu beobachten. Natürlich ist auch die Vogelwelt nicht zu vernachlässigen, vom Pfau bis zur Jagd-Elster.

Welche Parks eignen sich am besten für Safari in Nepal?

Bardia Nationalpark: Der beste Ort für Tigerbeobachtung in Nepal ist dank seiner sehr offenen Flächen der Bardia Nationalpark. Es ist möglich, im Park entweder mit dem Kanu, zu Fuß oder mit dem Safarifahrzeug auf Pirsch zu gehen. Es gibt einige sehr große Grasebenen, auf denen vereinzelte Solitärbäume stehen, nicht selten sind das Kapokbäume, die im Frühjahr knallrot blühen. In den alten Sumpfwäldern leben Puderspechte, die größte Spechtart der Welt. Für Naturbegeisterte ist der Bardia Nationalpark ein Muss, und wir empfehlen es sehr, diesen Park im März zu besuchen.

Chitwan: Der Chitwan Nationalpark ist einer der ältesten und bestgeschützten Nationalparks in Nepal. Hier sind Panzernashörner nie ausgestorben, und die Dichte dieser Tiere ist hier so hoch wie an keinem anderen Ort auf der Welt. Besonders bei einer morgendlichen Kanufahrt entlang des Flusses Rapti lassen sich Nashörner beobachten. Auch Gaviale sieht man hier in großer Zahl. Die meisten Touristen besuchen den Chitwan Nationalpark meistens nur für einen Tag, was unserer Meinung nach viel zu kurz ist. Denn dann hat man oft nicht genug Zeit für eine Ganztagespirschfahrt, bei der man viel tiefer in den Park kommt und die ganze Schönheit dieses Gebiets erleben kann. Der Chitwan Nationalpark ist etwas dichter bewachsen als der Bardia Nationalpark, was das Entdecken von Tigern etwas erschwert, dennoch ist die Landschaft mit ihren Seen, Kapokbaumwäldern und dem Fluss Rapti sehr sehenswert.

Wann ist die beste Reisezeit für Safari in Nepal?

Die beste Reisezeit ist von Anfang Februar bis Ende März. Die Temperaturen sind für uns Europäer zu dieser Zeit perfekt. Nachts fallen die Temperaturen auf etwa 12 Grad, und tagsüber herrschen angenehme 22 bis 27 Grad – perfekt, um den Frühling zu verlängern. Auch für Tierbeobachtungen ist dieser Zeitraum ideal, denn nicht nur unzählige Zugvögel tummeln sich nun in Nepal, auch bei den Panzernashörnern ist jetzt Paarungszeit und die Dickhäuter sind viel mobiler unterwegs als sonst. Auch für Tiger ist die Zeit gut, noch bessere Sichtungschancen hat man jedoch von April bis Mai, wenn sich die Tiere gerne in den Wasserlöchern abkühlen, besonders im Bardia Nationalpark. Allerdings hat der Drang nach kühlendem Nass auch einen Grund: Zu dieser Zeit erreichen die Temperaturen in Nepals Flachland oft über 40 Grad, daher ist es von uns nicht unbedingt zu empfehlen.

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