travel-to-nature ist Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis
11.03.2022 | Autor: Elisa Stoll

travel-to-nature ist Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis gehört nicht nur zu den größten zukunftsweisenden Preisen, sondern ist unserer Meinung nach auch einer der wichtigsten dieser Zeit. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, nicht nur als Marketinginstrument, wie viele Unternehmen glauben, sondern für den gesamten Planeten inklusive uns Menschen. Aus diesem Grund war es für uns eine ganz besondere Ehre zwischen all diesen engagierten und zukunftsorientierten Unternehmen zu stehen.  

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Man schützt nur was man kennt

travel-to-nature und all seine Mitarbeiter:innen, haben es sich zu Aufgabe gemacht, die Biodiversität unserer Erde zu schützen. Denn anders als es in den Medien aktuell dargestellt wird, ist nicht nur die Klimaerwärmung eine Bedrohung, sondern auch das Artensterben und der Verlust der natürlichen Vielfalt. Alt touristisches Unternehmen sind wir der Auffassung, dass wir gerade im Bereich der Biodiversität sehr viel bewegen können. Als Naturreise-Tourist beispielsweise in Costa Rica oder Uganda, stehen Arten wie das Faultier oder der Gorilla ganz oben auf der Liste. Und das ist auch gut so, denn glaubt man Konrad Lorenz, dann „liebt [man] nur, was man kennt und man schützt nur, was man liebt.“ Damit wir Tiere und deren natürlichen Lebensraus kennen- und lieben lernen, müssen wir reisen.

Das La Tigra Rainforest Projekt in Costa Rica

  • Koechin in der La Tigra Rainforest Lodge
  • La Tigra Rainforest Lodge Zimmer

Für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis hat sich travel-to-nature mit der La Tigra Rainforest Lodge und der La Tigra Regenwaldschule beworben. Das Projekt selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht die Erhaltung und rationelle Nutzung der natürlichen Ressourcen, sowie die Umweltbildung zu fördern. So pflanzt beispielsweise jeder Gast bei travel-to-nature einen einheimischen Baum (wenn man nicht selbst nach Costa Rica reist wird er gepflanzt), sodass neuer Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten entsteht. Außerdem arbeiten hier nur Einheimische „Ticos“, die so in der touristisch wenig frequentierten Region die Möglichkeit auf ein gesichertes Einkommen bekommen. So kam es, dass frühere Jäger heute engagierte Naturschützer sind, die unseren Gästen als ausgebildete Reiseleiter die Schönheit ihrer Natur näherbringen können. Auch durch die durchdachte Gestaltung der Gartenanlage konnten vor allem Amphibien, Reptilien und Insekten in die Region zurückkehren. Von ehemals 5 Froscharten findet man heute wieder über 15. Und das in einem so kurzen Zeitraum. Denn die Frösche werden nicht von uns ausgesetzt, sondern kommen von alleine zurück.

Tourismus und Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen?

Nun stellt euch vor, es gäbe keine Touristen mehr. Was würde mit all den Nationalparks, den Tierschutzinitiativen und sozialen Projekten passieren? Sicherlich – ein paar würden vielleicht am Leben gehalten werden können, doch die meisten sind durch touristischen Einnahmen finanziert. Wie viel Geld würde beispielsweise für die Gorillas in Uganda bleiben, wenn die 700 Dollar, die ein Permit zum Besuch der Primaten kostet, plötzlich wegfallen würde? Gut, wir wissen es eigentlich schon, die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie eine Welt ohne Tourismus aussieht. In unserem industriellen Deutschland mag das vielleicht keine so dramatischen Auswirkungen gehabt haben, doch in Costa Rica, Malaysia, Tansania, Galapagos sehr wohl. Nicht nur Menschen sind der Pandemie zum Opfer gefallen, auch viele Tiere konnten nicht mehr geschützt werden.
Doch richten wir unseren Blick lieber nach vorne. Wir müssen uns alle überlegen, was wir für die Natur und unseren Planeten tun können. Wir von travel-to-nature haben uns dem Artenschutz verschrieben und werden auch in Zukunft versuchen unsere Reisen so schonend wie möglich zu gestalten.


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