Kuba Reisen | Kuba Urlaub vom Kuba Spezialist - travel-to-nature
Kuba Reisen | Kuba Urlaub vom Kuba Spezialist

Kuba Reisen

Individualreisen, Gruppenreisen und Familienreisen nach Kuba

Viva la Revolución! Oldtimer, alte Kolonialbauten, viel Musik und weiße Traumstrände – nur ein Auszug dessen, was Kuba zu bieten hat. Denn die Insel lockt ebenso mit bezaubernden Naturlandschaften und weitläufigen Korallenriffen.

Wer auf Kuba unterwegs ist, der kommt kaum drum herum sich von den heißen Rhythmen und der Lockerheit der Kubaner mitreißen zu lassen. Mit gutem kubanischem Rum und einer Zigarre wird in kleinen Bars bis in die frühen Morgenstunden Salsa, Rumba und Mambo getanzt. Ganz anders geht es im kubanischen Regenwald zu - hier genießen Sie die Ruhe und erleben Kuba ganz ursprünglich. Denn das kleine Land hat auch in Sachen Tier-und Pflanzenwelt einiges zu bieten. Erleben Sie das besondere Flair der Insel und genießen Sie die Lebensfreude der Kubaner auf einer Kuba Rundreise.

Auf eigene Faust durch Kuba oder doch besser in der Gruppe?

Tipps und Infos zum Kuba Urlaub in Kürze

Reisezeit

Kuba kann das ganze Jahr über gut bereist werden. Von November bis Ende April ist das Klima besonders angenehm mit Temperaturen um 25 Grad und relativ wenig Niederschlägen. Zwischen Mai und Oktober wird es auf Kuba dann wärmer, aber auch feuchter und man sollte sich auf den ein oder anderen Regenschauer einstellen. Ab August kommt es verstärkt zu Winden, wobei die richtigen Stürme die Insel meist verschonen. 

Impfungen

Für Kuba gibt es keine Pflichtimpfungen, jedoch empfiehlt das Auswärtige Amt einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Diphtherie und Tetanus sowie Hepatitis B bei einem Langzeitaufenthalt. Generell ist Kuba Malariafrei, allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Fälle von Dengue-Fieber, das auch über Stechmücken übertragen wird. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bis spätestens zwei Monate vor Abreise über Ihren Impfschutz. 

Währung und Geld

Das übliche Zahlungsmittel auf Kuba ist der „peso convertible“ (CUC). Euro können vor Ort in CUC getauscht werden. In Varadero und weiteren Tourismuszentren ist der Euro sogar bereits als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und kann dort genutzt werden. Kreditkarten deutscher Bankinstitute werden in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert, jedoch keine Kreditkarten US-amerikanischer Institute (American Express, Diners Club) sowie die deutscher Tochtergesellschaften US-amerikanischer Institute (z.B. Citibank).

Visum und Einreise

Deutsche Staatsangehörige können mit einem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und einer Touristenkarte für 30 Tage nach Kuba einreisen. Eine einmalige Verlängerung von 30 Tagen ist möglich. Für längere Aufenthalte ist jedoch ein Visum erforderlich. Die Touristenkarte erhalten Sie über Ihren Reiseveranstalter oder bei der kubanischen Auslandsvertretung. Kinder können problemlos mit einem eigenen Kinderreisepass inkl. Lichtbild einreisen. Bitte beachten Sie auch die Bestimmungen des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de.

Ausführliche Informationen rund im die Kuba Reise

  • Kutschen in Baracoa auf Kuba
  • Kuba Havanna schwarzer Oldtimer

Auf Kuba herrscht heißes und tropisches Klima vor, das durch ständige Brisen gemildert wird. Die Temperaturen liegen im kubanischen Sommer zwischen 25 und 30 Grad Celsius und im Winter schwanken diese zwischen 20 und 25 Grad Celsius und gehen mit geringem Niederschlag einher. Zwischen November und April ist auf Kuba Trockenzeit und die Insel dementsprechend gut besucht. Von Mai bis Oktober herrscht Regenzeit auf Kuba und Sie müssen sich auf den ein oder anderen Schauer einstellen. Hinzukommen die tropischen Wirbelstürme, die die Insel besonders im August und November mal mehr mal weniger stark heimsuchen. Beugen Sie in der Regenzeit mit guter Regenkleidung vor. Empfehlenswert ist ein kleiner Regenschirm, der bequem zu verstauen ist. Im Normalfall regnet es nicht den ganzen Tag, sondern es schauert einmal kräftig und klart wieder auf – trotzdem gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Kuba ist die größte Insel der karibischen Antillen, eingerahmt vom Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean. Richtet man sich von Kuba nach Süden aus, erreicht man in ca. 140 km Jamaika, in Richtung Osten trifft man nach ca. 80 km auf Haiti und die Dominikanische Republik und im Norden erreicht man nach wenigen Kilometern die Bahamas und Florida und westlich befindet sich Mexiko relativ nahe. Das generell sehr flache Land wird von wenigen Bergketten durchzogen. Im Western nahe der Hauptstadt Havanna erhebt sich die Sierra de los Organos, nahe Trinidad befindet sich die Sierra del Escambray und ganz im Südosten kann man durch die Sierra Maestra mit ihrem höchsten Berg, dem Pico Turquino, wandern. 

1492 wird die Antilleninsel Kuba von Christoph Kolumbus entdeckt, der ihr den Namen Fernandina gibt. Das war sozusagen der Startschuss für die „neue“ Besiedlung Kubas, denn schon kurz darauf im Jahr 1511 lassen sich die Spanier nieder und gründen die Städte Baracoa und Villa de San Cristóbal de la Habana. In dieser Zeit finden immer mehr Sklaven aus Afrika ihren Weg nach Kuba, die bei der boomenden Zuckerrohrverarbeitung eingesetzt werden. 1607 wird Havanna zur Hauptstadt Kubas gekürt. Im Jahr 1762 fallen die Engländer auf Kuba ein und erobern Havanna. Nachdem diese mit den Spaniern einen Tausch von Kuba gegen Florida vorgenommen hatten erlebt Kuba erneut einen Boom in der Zuckerindustrie. So wird Kuba zum weltweit größten Zuckerproduzent und -exporteur. Ab 1820 kommen in Kuba Revolutionsgedanken auf und es ist nur eine Frage der Zeit, wann etwas passiert. So beginnt im Jahre 1868 der 1o-jährige Unabhängigkeitskrieg mit Spanien, der erst 1878 beendet wurde. 1886 ist für die Insel ein besonderes Jahr, denn Kuba schafft schließlich die Sklaverei ab. 1895 entflammt erneut ein Unabhängigkeitskampf und Kuba schafft es tatsächlich 1898 seine Unabhängigkeit zu erklären, doch die USA behält weiterhin ein Interventionsrecht. 

Kuba erlebt dank des ersten Weltkrieges einen erneuten Wirtschaftsboom denn die Preise für Zucker stiegen sprunghaft in die Höhe. Im Jahr 1933 wird der amtierende Präsident Kubas – General Machado – durch Revolte der Feldwebel gestürzt und von Fulgencio Batista 1940 ersetzt. 1953 startet Fidel Castro einen ersten Versuch die Macht an sich zu reißen und stürmt die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba. Allerdings scheitert sein Vorhaben im ersten Schritt und er führt einen mehrjährigen Guerillakrieg bis er schließlich 1959 die Macht erlangt und Batista in die Flucht schlägt. Unter Castro beginnen erste Agrarreformen und ein erstes Handelsabkommen mit der Sowjetunion wurde eingegangen. Es erfolgen der Bruch mit den USA und die Verstaatlichung der Landwirtschaft und Industrie. 1962 kommt es zu einem Atomkonflikt. So bringt die UdSSR Raketen nach Kuba und die USA verhängen eine Seeblockade. 1980 kommt es zu einer Fluchtwelle und tausende Kubaner fliehen nach Miami. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staatsgemeinschaft kommt es zu Stromsperren und Rationalisierungen. Ab 1992 verschärfen die USA die Wirtschaftssanktionen gegenüber Kuba und erst 10 Jahre später kommt es zu ersten Gesprächen zur Auflösung der US Blockade, an denen die kubanische Regierung sowie eine Wirtschaftsdelegation teilnehmen. Im darauffolgenden Jahr werden Maßnahmen zu Menschenrechtsverletzungen eingeführt. Die Kontakte zur EU gehen verloren.

Unter Regierung des Präsidenten George Bush wird die Blockade gegen Kuba verschärft und den Exilkubanern in den USA wir die Einreise in ihre Heimat deutlich erschwert. Am 8.11.2014 führt Castro den kubanischen Peso ein und der Kontakt zu den EU-Botschaften wird wieder aufgenommen. 2008 gibt Fidel aufgrund einer Erkrankung seinen Posten an Bruder Raúl Castro ab. Der politische Kurs bleibt derselbe.

Die Amtssprache auf Kuba ist Spanisch. So sind spanische Sprachkenntnisse bei einer Kuba Reise empfehlenswert. In größeren Städten wie Havanna sprechen zwar einige Kubaner auch Englisch, sobald Sie jedoch die Touristenzentren verlassen kann man sich mit Englisch kaum noch durchschlagen.

Mit ca. 50 % sind die meisten der Kubaner konfessionslos. Die größte Glaubensrichtung ist mit rund 40 % die römisch-katholische. Nur 3 % der Kubaner bekennen sich zur protestantischen Kirche und 2 % der Bevölkerung sind Juden und Moslems. Aber auch Afro-amerikanische Glaubensrichtungen sind auf Kuba weit verbreitet. Volksreligion ist die Santería. Die Kubaner setzen ihre Orishas den Heiligen der katholischen Kirche gleich, um ihren eigenen Glauben unter dem spanischen Katholizismus zu erhalten. Dieser Brauch und die Vermischung der Religionen sind den Kubanern bis heute erhalten geblieben.

1. Januar: Día de la Revolución, Tag des Sieges der Revolution

2. Januar: Tag der Siegesfeier

28. Januar: Geburtstag José Martí, das Jazzfest in Habana

24. Februar: Revolutionsbeginn 1895

8. März: Internationaler Frauentag

13. März: Angriff auf den Präsidentenpalast

19 April: Sieg in der Schweinebucht. Die karibische Kultur feiert in Santiago

1. Mai: Tag der Arbeit mit den üblichen Maiparaden, Festreden etc.

25.-27. Juli: Die drei Gedenktage zum Sturm auf die Moncada- Kaserne

30. Juli: Tag der Märtyer der Revolution

8. Oktober: Todestag von Ernesto „Che“ Guevara 1967

10. Oktober: Jahrestag des Beginns der Unabhängigkeitskämpfe im Jahr 1868

28. Oktober: Todestag von Kommandant Camilo Cienfuegos 1959

27. November: Tag der studentischen Märtyrer. Ballettfestival in La Habana. Musikfestival in Varadero

2. Dezember: Landung der Granma

7. Dezember: Todestag von Antonio Maceo. Chorfestival in Santiago. Parrandasfest in Remedios

Derzeit leben rund 12 Millionen Menschen unter dem kommunistischen Regime von Raúl Castro auf Kuba. Rund 12 % der kubanischen Einwohner sind dunkelhäutig, denn viele stammen von ehemaligen verschleppten afrikanischen Sklaven ab. Mit rund 70 % sind die Nachfahren der spanischen Einwanderer die größte Bevölkerungsgruppe. Zu den restlichen 18 % der Kubaner zählen Mulatten und ein kleiner Teil Asiaten. Die Kubaner sind ein überwiegend fröhliches und freundliches Volk. Läuft man durch die Gassen der Städte klingen von überall her rhythmische Salsa Klänge und dazu wird getanzt was das Zeug hält. So behält sich das Volk seine Lebensfreude, die auch durch die vorherrschende Armut der Einzelnen nicht beeinträchtigt wird. Man steckt hier nicht den Kopf in den Sand, sondern macht das Beste draus. Der Durchschnittsverdienst eines Kubaners wird in Landeswährung gezahlt, die nicht viel wert ist und beträgt umgerechnet zwischen 12 und 15 Euro. Hiermit kann man auch in Kuba nicht viel anfangen. So sind für viele Kubaner die für uns alltäglichen Dinge wie Kleidung und Kosmetik oft kaum erschwinglich.

Denkt man an Kuba hat man sicherlich auch immer den karibischen Traum im Kopf: weiße, lange Sandstrände, kristallklares Meer und hohe Palmen. Das alles findet man natürlich auch auf Kuba. So liegt es nahe, dass der Nationalbaum eine Königspalme ist. Viele ursprüngliche Wälder sind mit der Zeit den Plantagen gewichen, denn Kuba lebt von der Zuckerrohr-, Tabak-, und Maisproduktion. Aus diesem Grund finden sich nur noch wenige ursprüngliche Wälder – trotzdem gibt es sie noch. In der Sierra Maestra oder der Sierra del Escambray kann man die Natur noch in vollen Zügen genießen. Hier säumen Orchideen, Farne und andere tropische Pflanzen das Bild. Eine Wanderung durch die Gebirgskämme und Nationalparks wie dem Alexander Humboldt Nationalpark sind auf jeden Fall empfehlenswert. 

Wer in den Bergen unterwegs ist wird dort sicherlich auf den ein oder anderen Vogel treffen. Heimisch ist auf Kuba zum Beispiel die Bienenelfe, der mit rund 10 cm kleinste Kolibri der Welt oder der Nationalvogel Tocororo, der auch zu den endemischen Arten Kubas zählt und dessen Federkleid die Farben der Nationalflagge Kubas schmücken. Aber auch exotische Papageienarten wie die Cuba-Amazone oder imposante Fregattvögel mit über zwei Metern Flügelspannweite zählen zu den Tierarten Kubas. Etwas gefährlicher hingegen empfindet man sicherlich die Begegnung mit den Krokodilen, die in Sümpfen und Flussmündungen ihre Heimat haben. Besonders imposant ist die Unterwasserwelt Kubas, denn die vorgelagerten Korallenriffe sind Heimat für zahlreiche exotische Fische, sodass ein Schnorchel- oder Tauchausflug idealer Weise auf dem Urlaubsplan steht.

Charakteristisch für die kubanische Küche sind die bunten Mischungen und die vielen Einflüsse. Sie enthält spanische, afrikanische, italienische, kreolische und karibische Elemente. Obwohl das Angebot an Nahrungsmitteln eher gering ist, geben die Kubaner ihr Bestes um die Mahlzeiten dennoch so vielfältig wie möglich zu gestalten. Oftmals beschränken sie sich jedoch nicht selten auf Hähnchen mit Reis und Bohnen. In den staatlichen Restaurants und in vielen Paladares (private Restaurants) finden sich auch Schweine- und Rindfleisch, sowie Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Beilagen sind je nach Saison meist verschiedenes Gemüse, z.B. Bohnen, Reis, Süßkartoffeln, Maniok, Mais und vieles mehr.

An Getränken findet man auf Kuba fast alles. Berühmt ist die Insel natürlich für die Rumproduktion in Hülle und Fülle. Nicht nur pur wird ein guter Rum genossen, sondern er findet sich auch als Bestandteil zahlreicher Cocktails und Longdrinks wieder. Darunter die bekanntesten: Cuba Libre, Daiquiri und Mojito. Aber auch Bier ist ein sehr beliebtes Getränk bei den Kubanern. Wein wird eher selten getrunken, da er auch nur begrenzt zu bekommen ist. 

Zur Einreise nach Kuba müssen Sie zusätzlich zu Ihrem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass eine Touristenkarte vorweisen. Diese Kombination ermöglicht eine Einreise für 30 Tage, die einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden kann. Bei einer Reisebuchung kümmern wir uns auf Anfrage gern um Ihre Touristenkarten zur Einreise. Touristenkarten müssen immer im Vorfeld beantragt und ausgefüllt werden. Diese können nicht an der Grenze ausgestellt werden. Die Fluggesellschaften prüfen grundsätzlich vor Abflug aus Deutschland ob eine gültige Touristenkarte oder ein Visum vorliegt. Seit dem 01. Mai 2010 ist zusätzlich eine für Kuba gültige Krankenversicherung zur Einreise notwendig. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig ausgiebig über die Einreiseformalitäten: http://www.cubainfo.de/.

Generell dürfen Gegenstände für den persönlichen Bedarf eingeführt werden. Sollten Sie größere Mengen einführen, könnten diese beschlagnahmt werden weil Sie als unerlaubte Geschenke angesehen werden. Für Geschenke (nicht-kommerzielle Einfuhr) ab einem Gegenwert von 50 CUC bis 250 CUC wird Zoll in Höhe von 100 % erhoben. Auskünfte erhalten Sie bei der zuständigen kubanischen Auslandsvertretung. Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln wie Wurst- und Milchprodukten, Gemüse und Obst ist aus gesundheitlichen Gründen verboten.

Auch bei der Ausreise ist Vorsicht geboten. Sie sollten keine Gegenstände mitnehmen, bei denen es sich um kubanisches Kulturgut handeln könnte. Für die Ausfuhr größerer Bilder oder Ölgemälde ist eine Exportgenehmigung nötig. Die beliebten kubanischen Zigarren kann man bis zu einer Menge von 20 Stück ohne Kaufbeleg ausführen. Bei der Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren muss der entsprechende Rechnungsbeleg vorgewiesen werden. Die Original-Verpackung muss verschlossen und mit dem offiziellen Hologramm versehen sein. Vom kubanischen Rum kann man 2 Liter problemlos ausführen. Generell sollten Sie sich aber vorher schlau machen, wie viel nach Deutschland eingeführt werden darf. Die Ein- und Ausfuhr von Pesos ist verboten.

Geld ist ein etwas komplexeres Thema auf Kuba, denn das Land verfügt über zwei unterschiedliche Währungen. Der Peso Convertible (CUC) ist die für Touristen gültige Währung. Einheimische müssen sich mit dem normalen Peso Cubano (CUP, MN=Moneda Nacional) zufrieden geben, der viel weniger Wert ist. Trotzdem müssen Kubaner die in Supermärkten und Restaurants in CUC ausgezeichneten Preise ebenfalls bezahlen. Sie können nicht einfach den identischen Betrag mit dem günstigeren CUP begleichen. 

Wenn Sie Geld wechseln, verlangen Sie möglichst kleine Scheine, denn außerhalb von Hotels können 50er oder 100er Scheine meist nicht gewechselt werden. Es empfiehlt sich eine Auswahl an 5er, 10er und ein paar 20er zusammen mit einigen Dutzend 1-CUC Scheinen, die man gut für Trinkgelder nutzen kann. Sollten Sie zum Ende der Reise noch CUC übrig haben, können Sie diese am Flughafen in Euro, Schweizer Franken oder US-Dollar umtauschen.

Kreditkarten werden meist keine akzeptiert, denn Kuba ist ein Bargeld Land. Höchstens in teuren Hotels uns guten Restaurants kann es vorkommen, dass Sie mit Kreditkarte bezahlen können. Dies ist aber immer eine Ausnahme. 

Für eine Kuba Reise sollten die Standardimpfungen laut Empfehlung des Robert-Koch-Institutes auf dem aktuellen Stand sein. Dazu gehören der Schutz vor Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A und bei einem Langzeitaufenthalt der Schutz vor Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Da manche Impfungen bereits einige Zeit vor der Reise vorgenommen werden müssen, sollten Sie sich rechtzeitig (ca. zwei Monate vor geplanter Abreise) mit Ihrem Arzt über nötige Impfungen abstimmen. 

Zum Schutz vor Durchfallerkrankungen sollten Sie drauf achten, dass Sie kein Leitungswasser auf Kuba trinken – dieses ist nicht als Trinkwasser geeignet. Außerdem sollten Sie auf besondere Hygiene vor dem Verzehr von Obst und Gemüse achten und dieses gründlich waschen und schälen oder kochen. 

Die medizinische Versorgung auf Kuba ist für Touristen nur in bestimmten Krankenhäusern und in speziellen Abteilungen von Krankenhäusern möglich. Bei akuten Notfällen wird zwar überall eine Behandlung vorgenommen, die Behandlungskosten können diejenigen in Deutschland jedoch übersteigen und müssen vor Ort in bar bezahlt werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz ist auf Kuba unerlässlich und muss sogar zu Einreise vorgelegt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Netzspannung auf Kuba beträgt 110-120 Volt Wechselstrom und die Steckdosen sind meist amerikanisch. Möchten Sie elektrische Geräte nutzen, benötigen Sie Geräte, die sich auf 110 Volt umstellen lassen. Dies sind in der Regel alle gängigen Geräte wie Fön, Ladekabel etc. Sollten Sie sich nicht sicher sein, besorgen Sie sich im Vorfeld besser ein anderes Gerät. Generell kann es immer wieder zum Abschalten des Stromes kommen, daher sollte eine Taschenlampe in Ihrem Reisegepäck nicht fehlen.

Inzwischen findet man als Tourist auf Kuba viele Möglichkeiten um über das Internet Zugang zu den Daheimgebliebenen zu erhalten. So können Sie sich in einer größeren Stadt in ein Internetcafé setzen oder in manchen Hotels an einem separaten PC das Internet nutzen. Manche der All-Inclusive Hotels bieten mittlerweile WLAN am, sodass man sich eine Karte für eine halbe Stunde oder Stunde erwerben kann. Ihre Erwartungen bezüglich der Verbindung sollten allerdings nicht zu hoch sein, die Geschwindigkeit ist meist nicht die beste. 

Am besten telefoniert man in Kuba mit den öffentlichen Fernsprechern mit Münzen oder Telefonkarten. Da die Münztelefone meist in schlechtem Zustand sind, empfiehlt es sich oft Telefonkarten zu kaufen (die zugehörigen Apparate sind meist in besserem Zustand). Öffentliche Telefone findet man oft auch in der Lobby von verschiedenen Hotels. Um in Kuba in das Internationale Netz zu gelangen wählt man den Zugangscode 119, danach die Länder-Vorwahl (für Deutschland 0049). Auch mit dem Handy kann man mittlerweile abgesehen von ein paar Ausnahmen recht gut telefonieren. Die kubanischen Netzbetreiber sind die Staatsfirmen Cubatel und C.com. Beide haben Roaming-Verträge mit den deutschen Betreibern. Trotzdem ist das Telefonieren mit dem Handy recht teuer (etwa 5 Euro pro Minute sind keine Seltenheit). 

Kuba ist ein sehr sicheres Reiseland und die Kriminalitätsrate ist sehr gering – nicht zuletzt dadurch, dass kriminelle Handlungen schwer bestraft werden. Trotzdem kommt es immer wieder zu kleineren Delikten und Diebstählen. So kann es zum Beispiel sein, dass Ihr Handtuch geklaut wird, wenn Sie es draußen hängen lassen oder dass am Strand Wertgegenstände aus Ihrer Tasche verschwinden wenn Sie diese mitführen. Generell gilt wie in jedem anderen Land auch: Lassen Sie keine Wertgegenstände offen herumliegen und stellen Sie diese unterwegs nicht zur Schau. Auch im Mietwagen sollten Sie kein Gepäck offen liegen lassen. Wenn Sie Ihren Mietwagen nachts vor einem Hotel oder einer Casa Particular stehen lassen, sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie auf einem bewachten Parkplatz parken. 

Die Zeitverschiebung auf Kuba beträgt zur deutschen Winterzeit -6 Stunden und zur deutschen Sommerzeit -5 Stunden. Ist im Winter bei uns in Deutschland 18:00 Uhr ist es auf Kuba erst mittags 12:00 Uhr. 

Generell gilt: Verhalten Sie sich so, wie Sie sich auch zu Hause verhalten würden. Da Kuba ein armes Land ist und die Kubaner nicht sehr leicht an für uns alltägliche Gegenstände wie Handtücher, Seife, Shampoo oder sonstige Kosmetika herankommen, ist es eine sehr nette Geste wenn man sich von vornherein etwas ins Gepäck einpackt, das man verschenken kann. Sie werden sehen, die Kubaner freuen sich riesig über Kleinigkeiten. Besonders im kubanischen Straßenverkehr ist besondere Vorsicht geboten. Aufgrund der unzureichenden Beleuchtung und der meist schlechten Straßenzustände sollten Sie keinesfalls bei Dunkelheit Auto fahren. Am besten planen Sie sich immer genug Zeit für Ihre Routen ein, damit Sie diese bis zum Abend auch schaffen. Sollten Sie auf trampende Kubaner treffen, sollten Sie aufgrund der versicherungsrechtlichen Situation ablehnen jemanden mitzunehmen. Als Tourist hat man natürlich immer seine Kamera mit dabei um überall Schnappschüsse zu ergattern. Dies ist auch gerechtfertigt, allerdings sollten Sie dabei aufpassen, dass Sie keine militärischen Objekte, Soldaten, Brücken, Flugplätze oder sonstige öffentliche Gebäude erwischen. Das ist auf Kuba verboten. Knipsen Sie also lieber einmal weniger. 

Wir beantworten Ihre Fragen zur Kuba Reise

Eine Fernreise ist immer mit guter Organisation verbunden. Gerade wenn man zum ersten Mal in ein Land reist, ist man sich oft unsicher was man zu erwarten hat. Besonders dann, wenn sich das Land kulturell und politisch sehr stark vom Heimatland unterscheidet, wie es bei Kuba der Fall ist. Da ist es nur natürlich, dass während der Reiseplanung einige Fragen aufkommen, die es zu beantworten gilt. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt, um Ihnen die Organisation zu erleichtern. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dürfen Sie uns natürlich auch gerne anrufen.

Praktische Hinweise zur Reiseplanung

Wenn Sie in der Hochsaison (Winter: 15.10 bis 15.05. oder Sommer: 15.07. bis 15.10.) nach Kuba reisen möchten, sollten Sie Ihre Reise mindestens 6 Monate vor dem gewünschten Reisedatum buchen. Für Reisen in der Nebensaison (01.06. bis 15.07 und 01.09. bis 15.10.) reicht es meist aus, die Reise 3 Monate vor Reiseantritt zu buchen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Da Kuba zurzeit ein sehr gefragtes Reiseziel ist gilt generell: je früher Sie buchen, desto größer ist die Chance, die Reise genauso machen zu können wie gewünscht. Je näher es an das Reisedatum geht, desto weniger Verfügbarkeiten gibt es bei Hotels und Mietwagen.

Bei einem Flug nach Kuba sind die Fluggesellschaften gesetzlich zur Übermittlung von erweiterten Passagier-Daten, den sogenannten API Daten (Advanced Passenger Information), verpflichtet. Außerdem wird zusätzlich bei USA-Überflugzielen die Erfassung sogenannter Secure Flight Daten gefordert. Dies sind Anrede und Geschlecht, Vorname, Nachname und Geburtsdatum. 

Haben Sie einen Condor Flug über travel-to-nature gebucht, müssen Sie diese Daten direkt online auf der Condor Webseite eintragen. Hier werden über das API Formular die Secure Flight Daten direkt mit erfasst. https://www.condor.com/tcibe/de/mybooking/login.

Ja, generell gibt es eine Ausreisesteuer auf Kuba, die man in der Vergangenheit immer vor Abflug am Flughafen auf Kuba entrichten musste. Mittlerweile ist die Ausreisesteuer meist im Flugpreis inkludiert, oder man entrichtet diese direkt am Flughafen noch vor der Hinreise. So muss man sich keine Landeswährung mehr zu Ausreise aufbehalten. 

Eine Reisekrankenversicherung ist für Fernreisen generell immer empfehlenswert. Für eine Kuba Reise ist die Krankenversicherung sogar vorgeschrieben und die Police muss bei Einreise nach Kuba auf Nachfrage vorgezeigt werden. Unser Partner HanseMerkur bietet verschiedene Reiseversicherungen an, die Sie direkt hier Online abschließen können. 

Die Einreisekarte ist vergleichbar mit einem Visum. Diese ist zwingend zur Einreise erforderlich und enthält Daten zur einreisenden Person. Sie benötigen die Einreisekarte bei jedem Besuch auf Kuba. 

Sofern Sie eine Kuba Reise über travel-to-nature gebucht haben, organisieren wir die Einreisekarte(n) auf Wunsch gern für Sie (Kosten: 25 Euro pro Person). Diese lassen wir Ihnen dann mit den Reiseunterlagen ca. 4 Wochen vor Reiseantritt zukommen. 

Die Einreisekarte muss vorab von Ihnen ausgefüllt werden. Es werden lediglich die Angaben Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität und die Reisepassnummer benötigt. 

Kubaner freuen sich eigentlich über alles, was sie geschenkt bekommen. Durch ihren großen Erfinderreichtum können Sie aus fast allem etwas brauchbares fertigen. Besonders gern gesehen sind Spielsachen für die Kinder, Kleidung, Duschgel, Handtücher und Seife. 

Das hängt von Ihrem Provider und Vertrag ab. Mit einem deutschen Provider hat man in der Regel keine Probleme und man kann Telefonieren und SMS verschicken. Allerdings ist es teurer als in der EU. Telefonate können bis zu 4 Euro pro Minute kosten. Daher ist es empfehlenswert man greift nur im Notfall auf das Smartphone oder Handy zurück. 

Ja und es ist ebenso empfehlenswert ein Mückenspray dabeizuhaben. Sprays wie Autan bringen allerdings nicht den gewünschten Effekt. Das Spray sollte so viel Citronella wie möglich beinhalten. Am besten besorgen Sie sich ein Spray bereits vor der Abreise, da Mückensprays auf Kuba oft ausverkauft sind. Lange Kleidung sollten Sie aber auch wegen des Wetters dabei haben. Abends wird es oft etwas kühler (auch in den tieferen Lagen) und 24 Grad Celsius bei Wind und hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sich schnell etwas frischer an. In den Bergen z. B. Topes de Collantes oder im Viñales Tal kann es abends auf 18-22 Grad abkühlen. 

Nein, die Spannung auf Kuba beträgt 110 Volt. Die meisten deutschen Geräte, die man üblicherweise mit in den Urlaub nimmt wie z. B. Ladekabel, Fön, Laptopkabel etc., sind jedoch mit 110 V bis 220 V ausgezeichnet. Diese kann man über einen einfachen Adapter problemlos benutzen. Am besten schauen Sie vor Abreise einmal nach, was auf Ihren Geräten, die sie mitnehmen möchten, steht und organisieren sich evtl. ein alternatives Gerät, das mit 110 V bis 220 V ausgezeichnet ist. 

Eine Empfehlung gibt es keine von uns, das ist Einstellungssache was Sie lieber mögen. Haben Sie lieber Ordnung im Urlaub und Ihnen macht es auch nichts aus den Koffer notfalls ein paar Treppenstufen zur Unterkunft zu tragen, dann spricht nichts gegen einen Koffer. Wollen Sie jedoch lieber etwas flexibel sein und auch mal ein kleines Stück laufen mit dem Gepäck ist ein Rucksack praktischer. In einem Mietwagen oder einem Transfer(bus) können Sie in der Regel beides problemlos unterbringen.

Die Koffergröße orientiert sich ja meist schon nach dem Freigepäck bei der Fluglinie. Einen normalen, mittelgroßen Koffer können Sie in der Regel problemlos im Mietwagen verstauen. Bei 2 Reisenden buchen wir entweder einen Kleinwagen (entspricht z. B. einem Peugeot 206) oder ein Mittelklasse Auto (entspricht einem Seat Ibiza mit Stufenheck). Bei 4 Reisenden buchen wir ein Auto der Kategorie Standard, was einem Peugeot 2008 entspricht.

Nein, wir können Ihnen keine bestimmte Automarke anbieten. Wir können vor Ort lediglich einen Mietwagen einer bestimmten Kategorie einbuchen. Das orientiert sich nach Ihren Wünschen bzw. daran, wie viele Personen im Mietwagen Platz finden sollen. Angeboten werden folgende Kategorien: 

  • Economico – z. B. Peugeot 206
  • Medio – z. B. Seat Ibiza 
  • Medio Alto – z. B. Seat Ibiza Kombi
  • Standard – z. B. Peugeot 2008
  • Standard high – z. B. Renault Latitude
  • Minivan – z. B. Peugeot Expert Tepee / VW Transporter

Die Beispielautos dienen lediglich zur Orientierung, damit Sie sich ein Bild zur Autogröße machen können. Diese können wir für Sie nicht verbindlich buchen.

Wenn Sie einen Mietwagen auf Kuba anmieten, ist eine Versicherung über die Mietwagenfirma verpflichtend. Diese bezahlen Sie bei Abholung des Wagens in bar. Da die Deckungssummen der kubanischen Versicherungen jedoch recht niedrig sind, empfehlen wir Ihnen eine zusätzliche Versicherung z. B. über den ADAC abzuschließen. Sollte ein Schaden auftreten, wird Ihnen mit einer Zusatzversicherung, die eine höhere Deckungssumme beinhaltet, schneller Hilfe geleistet. 

Sicherheit auf Kuba

Die offizielle Hurrikane Saison ist zwischen dem 01.06. und 30.11. Mit absteigender Wahrscheinlichkeit ist Kuba davon im Oktober, September, August und November betroffen. Sollten Sie in der Hurrikane Saison auf Kuba sein, beachten Sie auf jeden Fall die Hinweise und Empfehlungen der „Defensa Civil“ (Zivilschutz und Disaster Management). 

Generell ist Kuba ein sehr sicheres Reiseland und das nicht nur im Vergleich zu anderen karibischen oder lateinamerikanischen Ländern, sondern auch zu europäischen. Es gibt keine Waffen auf der Straße und es gibt sehr strenge Gesetze bezüglich Drogen und Prostitution. Was den Tourismus angeht ist die kubanische Polizei ebenfalls sehr streng. Da dieser die wichtigste Einnahmequelle des Landes ist, werden Verbrechen gegen Touristen sehr hart bestraft. So ist die Kriminalität gegenüber Touristen relativ gering – von kleinen Delikten einmal abgesehen. Wenn man einige Verhaltensregeln beachtet, passiert in der Regel nichts.

Die Kriminalität im Land ist relativ gering, besonders gegenüber Touristen, die die Haupteinnahmequelle des Landes sind. Kleinere Delikte gibt es natürlich trotzdem ab und zu. Sehr selten wird in Unterkünften Geld gestohlen. Es kommt aber vor, dass z. B. jemand ein Handtuch entwendet, das zu nah an der Straße hängt oder Wertsachen werden gestohlen, die offen herumliegen. Grundsätzlich gilt: führen Sie keine Unmengen an Bargeld bei sich und stellen Sie diese auch nicht zur Schau. Genauso wenig Fotoapparate oder andere Wertgegenstände. Wenn Sie mit dem Mietwagen unterwegs sind, sollten Sie einerseits zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Anhalter mitnehmen, aber auch aus versicherungsrechtlichen Gründen. Bei Reifenpannen, an Tankstellen aber auch am Strand sollten Sie ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen.

Eigentlich ist das nicht sehr kompliziert, noch etwas auf eigene Faust zu unternehmen. Es kommt natürlich darauf an, wo Sie sich befinden. Ein Spaziergang in der Nähe der Unterkunft ist meist problemlos möglich. Sollten Sie allerdings eine Tagestour unternehmen wollen, in ein Regenwaldgebiet oder ähnliches, empfiehlt es sich auf Ausflüge und Touren der kubanischen Agenturen vor Ort zurückzugreifen. Wir verkaufen sehr viele individuelle Mietwagenreisen, bei denen unsere Kunden allein unterwegs sind und sich Ausflüge und Touren selbst vor Ort organisieren. Reiseleiter haben das Know-How, zeigen Ihnen alles genau und können Ihnen noch einiges über Land und Leute erzählen. Zudem ist es nicht möglich Nationalparks alleine zu besuchen, diese können Sie nur in Begleitung eines kubanischen Reiseleiters betreten.

Praktische Hinweise während der Reise

Auf Kuba gibt es ein generelles Rauchverbot in geschlossenen Räumen, wie auch in Deutschland. Jedoch wird es nicht so streng kontrolliert.

Der Verkehr ist für europäische Verhältnisse zwar angenehm ruhig, trotzdem sollten Sie unbedingt vermeiden bei Dunkelheit zu fahren, sofern dies nicht notwendig ist. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man die Fußgänger oder Pferdewagen, die sich auf den Straßen befinden, nur schwer erkennen. Generell sollten Sie sehr zurückhaltend fahren und lieber einmal mehr schauen oder länger warten. Bei Unfällen mit Personenschaden kann es sein, dass Sie bis zur Klärung des Falls mehrere Wochen nicht aus Kuba ausreisen dürfen. In seltenen Fällen, z. B. bei Verschulden des Unfalls unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, müssen ausländische Reisende sogar mit langen Haftstrafen rechnen.

Die Straßen auf Kuba kann man sich nicht wie in Deutschland/Europa vorstellen. Nicht jede Straße ist geteert, sondern es ist gut möglich, dass Sie bei eine Mietwagenrundreise auf Schotterwegen unterwegs sind und dadurch deutlich länger für eine Strecke brauchen als gewohnt. Die sogenannten „Autobahnen“ sind zwar geteert, aber mit Schlaglöchern gesäumt und es finden sich oft Pferdewagen, Fahrradfahrer oder auch Fußgänger auf den Straßen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einer Autobahn ist 100 km/h. Auch auf den geteerten Straßen fehlt es oft an einer ausreichenden Straßenbeleuchtung. 

Die meisten Straßen haben ganz normale Bezeichnungen wie „Calle Juan Delgado“, andere sind benannt mit A,B,C, usw. Jede Unterkunft hat eine Adresse, die bei einem Eckhaus z. B. mit „Calle Juan Delgado“ Ecke „Calle Vista Alegre“ angegeben werden oder bei einem Haus inmitten einer Straße z. B. mit „Calle D“ zwischen den Querstraßen „Calle K“ und „Calle L“. Mit diesen Angaben und einer detaillierten Straßenkarte, die Sie von uns erhalten, können Sie sich gut zurechtfinden. Falls Sie dank GPS nicht wirklich mit Straßenkarten vertraut sind, sollten Sie sich vorab etwas einlesen, denn GPS-Systeme sind auf Kuba verboten. Auch das GPS Ihres Smartphones wird auf Kuba nicht funktionieren. Generell hat fast jeder Ort eine Bezeichnung am Ortseingang und auf Autobahnen gibt es auch Beschilderungen, die angeben, wie viele Kilometer die nächsten Orte auf der Route noch entfernt sind. 

Generell gilt: seien Sie wie in jedem Land zurückhaltend was das Fotografieren von Personen angeht und wahren Sie deren Privatsphäre. Nicht jeder möchte fotografiert werden. Militärische Einrichtungen und Fahrzeugkolonnen sollten Sie nicht fotografieren, manchmal sind diese als solche nicht deutlich erkennbar, daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie sich unsicher sind. Ansonsten gibt es kein generelles Verbot, bestimmte Orte oder Gebäude zu fotografieren. 

Für Ihre laufenden Kosten (Essen und Getränke) sollten Sie erfahrungsgemäß mit ca. 50 CUC (ist vergleichbar mit dem US$) pro Tag rechnen. Je nachdem ob Sie in einer Unterkunft mit Halbpension oder nur Frühstück übernachten, kann dieser Betrag variieren. Die Restaurantpreise sind von Region zu Region auch sehr unterschiedlich. Ein Beispiel (das teuerste): Möchten Sie sich in Havanna gerne einen Hummer gönnen, kostet dieser je nach Zubereitungsart zwischen 30 und 60 CUC ohne Getränke und manchmal mit recht wenig Beilage. Für dasselbe Gericht bezahlen Sie in Viñales jedoch nur rund 20 CUC. Ein Bier im Supermarkt kosten rund 1,50 CUC. Im Restaurant bezahlen Sie dafür zwischen 2 CUC und 3 CUC. 

Am Flughafen können Sie generell tauschen, allerdings ist der Wechselkurs schlechter als bei Banken. Trotzdem empfiehlt es sich ein bisschen Bargeld in kubanischer Währung bei sich zu führen, dann können Sie in Ruhe auf Kuba ankommen, vielleicht erst einmal etwas Essen oder Trinken gehen, ein Souvenir kaufen etc. bevor Sie sich Gedanken machen müssen, wie Sie an CUC kommen. Banken gibt es auf Kuba in jeder Stadt und sogar die Dörfer sind gut ausgestattet mit Banken. Außerdem können Sie in sogenannten CADECAS (Casas de Cambio) Geld tauschen. Zum Geld wechseln benötigen Sie Ihren Reisepass und ein Dokument, das zeigt, wo Sie übernachten. 

Da es in jeder Stadt und in fast allen Dörfern Banken oder CADECAS gibt, in denen man Geld tauschen kann, können Sie bequem nach Bedarf Geld wechseln.

Mit einer Maestro Karte können Sie auf Kuba kein Geld abheben. Dies funktioniert lediglich mit einer Kreditkarte (Visa oder Master Card) und auch nur dann, wenn Ihre Bank keine Geschäfte mit den USA macht. Sollten Sie nicht sicher sein, ob dies der Fall ist, klären Sie dies bitte vorab mit Ihrer Bank. Abheben können Sie das Geld dann direkt bei einer Bank, wozu Sie einen Reisepass benötigen. Geldautomaten gibt es nur sehr selten und wenn Sie einen finden, kann es gut sein, dass dieser nicht funktioniert. 

Nein, das ist es nicht. Sie werden nur sehr wenige Hotels, Restaurants oder andere Geschäfte finden, in denen Sie mit Kreditkarte bezahlen können. Und wenn, dann auch nur mit Visa oder Master Card – vorausgesetzt Ihre Bank macht keine Geschäfte mit den USA. Daher sollten Sie für den täglichen Gebrauch (zum Essen gehen oder einkaufen) immer etwas Bargeld bei sich haben. 

Kuba – Viva la Revolución!

Wunderschöne Oldtimer, alte Kolonialbauten und weiße Traumstrände – nur ein Auszug dessen, was Kuba noch zu bieten hat!

Überdimensionierte Straßen, die von alten Chevys, Pferdekutschen und Fahrradfahrern genutzt werden, Reiter, Tramper und hin und wieder ein altes koloniales Gebäude prägen das Landschaftsbild. Doch nicht nur das besondere Flair macht Kuba zu einem fantastischen Reiseziel.

Die Insel lockt mit bezaubernden Naturlandschaften, wie den aus Kalkstein entstandenen Mogotes oder dem Regenwald der Sierra Maestra, der einst Fidel Castro und Ernesto Che Guevara bei der Ausarbeitung der Revolution Unterschlupf bot. Auch das Zentrum der Insel hat mit seinen schier endlosen Weiten einen ganz besonderen Reiz. Der ein oder andere Reiter, der hier zu sehen ist, erinnert fast an den Wilden Westen. Weitläufige und intakte Riffe säumen die Küsten der Insel und warten mit seltenen Korallenformationen, farbenfrohen Fischen und Schildkröten auf.

Zudem sind die Kubaner auch ohne großen materiellen Reichtum eines der lebensfrohsten und freundlichsten Völker der Welt. Sie sind wahre Improvisationskünstler und können alles reparieren oder zu etwas Brauchbarem umbauen. Autoreifen werden an Kutschen montiert, Kerzen dienen als Beleuchtung von Fahrzeugen und alte russische Lastwagen werden kurzerhand zum Stadtbus umfunktioniert. Bröckelnde Fassaden und liebevoll restaurierte Häuser sind in bunten Städtchen meist direkte Nachbarn. Mit gutem kubanischem Rum und einer Zigarre wird in kleinen Bars Salsa, Rumba und Mambo getanzt. An den Wochenenden wird an den weißen Sandstränden unter Kokospalmen entspannt.

Möchten Sie noch weitere Informationen über die traumhafte Karibikinsel? Dann rufen Sie uns an oder schauen Sie sich auf unserer Kuba Webseite www.reisen-cuba.de um. Unsere Kuba Spezialisten Enrique Perez und Marie Caruso beraten Sie gern zu Ihrer Kuba Reise!