Panama Reisen | Panama Urlaub vom Panama Spezialist - travel-to-nature
Panama Reisen | Panama Urlaub vom Panama Spezialist

Panama Reisen

Mietwagenrundreisen, Gruppenreisen und maßgeschneiderte Touren nach Panama

Oh wie schön ist Panama! Der Panamakanal und die Tigerente – zwei Dinge, die man mit diesem kleinen Land verbindet. Doch gibt es nicht wesentlich mehr zu entdecken? 

Wir laden Sie ein, auf einer unserer Panama Reisen die unterschiedlichen Facetten des kleinen Landes kennenzulernen. Egal ob Sie innerhalb einer Reisegruppe die Wale im Golf von Panama beobachten möchten oder individuell mit dem Mietwagen entlang der Panamericana bis nach Bocas del Toro fahren, bei uns finden Sie sicherlich genau das, was Sie sich für Ihren Panama Urlaub wünschen! 

Panama Gruppenreisen

Panama Individualreisen

Panama Kombinationsreisen

Tipps & Infos für den Panama Urlaub in Kürze

Reisezeit

Wer eine Reise durch ganz Panama plant, sollte dazu die Monate Dezember bis März ins Auge fassen. In den restlichen Monaten herrscht Regenzeit und es ist es möglich, dass manche Straßen aufgrund des Niederschlages gesperrt und nicht passierbar sind. Trotzdem sollte man diese Monate nicht komplett ausschließen. Es gibt oft nur nachmittags einen Schauer und man kann den Rest des Tages gut für Ausflüge nutzen.

Impfungen

Bei Einreise nach Panama aus einem Gelbfiebergebiet ist ein gültiger Impfschutz notwendig. Dies gilt nicht für die Einreise aus Deutschland. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich bei einer Panama Reise einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Außerdem hat Panama ein ganzjähriges Malaria-Risiko. 

Visum und Einreise

Mit einem noch 6 Monate gültigen Reisepass können deutsche Staatsangehörige bis zu 90 Tage visumfrei nach Panama einreisen. Längere Aufenthalte sollten rechtzeitig mit der Botschaft Panamas besprochen werden. Kinder können mit ihrem Lichtbild-Kinderausweis nach Panama einreisen. Die Eintragung im Reisepass der Eltern genügt meist jedoch nicht. Beachten Sie bitte die Bestimmungen des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de.

Währung und Geld

Der Balboa ist die offizielle Währung Panamas. Preise werden grundsätzlich in US-Dollar und Balboa ausgezeichnet. Da es jedoch nur Banknoten in US-Dollar gibt, gilt dieser auch als offizielles Zahlungsmittel. Für eine Panama Reise ist es empfehlenswert einen Grundstock an US-Dollar sowie eine gültige Kreditkarte mitzunehmen. Achten Sie jedoch darauf, keine 50er und 100er Banknoten zu erhalten, da diese in vielen Geschäften und Restaurants nicht akzeptiert werden. 

Ausführliche Informationen rund im die Panama Reise

Zwischen Mitte Dezember und Mitte März liegt die Trockenzeit in Panama, in den restlichen Monaten des Jahres die Regenzeit. Vor plötzlich auftretenden Regenfällen ist man allerdings auch während der Trockenzeit nicht sicher, man sollte sich mit der Kleidung entsprechend anpassen (z. B. immer eine leichte Regenjacke dabei haben). Am wenigsten regnet es in den ersten Wochen des Jahres, dann ist es jedoch vor allem in den tiefliegenden Gebieten sehr heiß.

Generell ist Panama ein Reiseland, dass über das Ganze Jahr gut zu bereisen ist. Während der Regenzeit gibt es gewisse Einschränkungen, da Regenfälle einige Straßen unpassierbar machen und auch Bus- und Bootsverbindungen ausfallen können. Das sind jedoch Ausnahmen, die man in seltenen Fällen in Kauf nehmen muss. Die höchste Niederschlagsmenge wird im September und Oktober erreicht, wobei dies nicht bedeutet, dass es den ganzen Tag lang regnet. Oft entladen sich die Schauer erst am Nachmittag bis in den Abend hinein, so dass man durchaus auch während des Tages Ausflüge durch Panama unternehmen kann. Von Mai bis August muss man zwei Regenschauern am Tag rechnen. Meistens sind diese oft nur kurz anhaltenden Regengüsse jedoch für Einheimische wie Touristen eine willkommene Abkühlung.

Panama bildet den südöstlichen Zipfel der zentralamerikanischen Landbrücke. In Panama gibt es die mit knapp über 50 Kilometern schmalste Stelle Zentralamerikas zwischen dem karibischen Meer und dem Pazifischen Ozean. Panama ist einschließlich der ehemaligen Kanalzone um ca. 10 % größer als der Freistaat Bayern. Zum Land gehört auch ein über 300.000 km² großer maritimer Bereich, in dem rund 1.000 kleine und größtenteils unbewohnte Inseln liegen. Panamas natürliche Grenzen bilden im Norden das Karibische Meer und im Süden der Pazifische Ozean. Im Osten grenzt es an Kolumbien, im Westen an Costa Rica.

Rund 70 % der panamaischen Oberflächenstruktur werden von Tiefebenen, Becken und Hügelländern mit Höhen bis zu 700 Metern dominiert. Die verbleibenden 30 % werden von Mittel- und Hochgebirgen beherrscht. Diese grobe Betrachtung der Oberfläche ermöglicht eine Gliederung in folgende acht Großlandschaften: Landenge Zentralpanamas, Zentralkordillere, Nördliche Tiefebene, Südliche Tiefebene mit den Halbinseln Burica und Soná, Halbinsel Azuero, Nordöstlicher Gebirgsbogen, Südöstlicher Gebirgsbogen, Bayano- und Chucunaque-Becken.

Durch die kleine Landfläche Panamas und den angrenzenden Nachbar Costa Rica ist das Land perfekt geeignet um eine Kombinationsreise zu unternehmen. Dazu haben wir unterschiedliche Reisen mit verschiedenen Schwerpunkten im Programm. 

Panama Kombinationsreisen

Im Jahr 1821 spaltete sich Panama von Spanien ab und wurde Teil von Großkolumbien unter Simón Bolívar. Mit Unterstützung der USA spaltete sich das heutige Panama nach dem Panamakonflikt am 3. November 1903 von Kolumbien ab. Gleich darauf unterzeichnete Philippe Bunau-Varilla, als panamaischer Unterhändler den Hay-Bunau-Varilla-Vertrag, der den USA erlaubte, den Panama-Kanal zu bauen und gleichzeitig die Hoheitsrechte für das Gebiet um den Kanal für sich zu beanspruchen. Es entstand dabei die Panamakanal-Zone. Zwischen 1904 und 1914 wurde der Panama Kanal unter Ingenieuren der US-Armee errichtet. Erste Arbeiten am Kanal hatten allerdings schon unter französischer Führung im Jahre 1881 begonnen.

Von 1959 bis 1962 wurde die „Puente de las Américas”, eine den Kanal überspannende Brücke, unter den US-Amerikanern erbaut, die über 40 Jahre die einzige Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika bleiben sollte. Am 15. August 2004 wurde eine zweite Brücke namens „Puente del Centenario” unter der scheidenden Präsidentin Mireya Moscoso eröffnet. Sie wurde allerdings erst 2005 in Betrieb genommen. 1964 kam es in der Panamakanalzone zum Flaggenstreit zwischen den USA und Panama.

Am 7. September 1977 wurden die Torrijos-Carter-Verträge unterzeichnet (dem Vertrag den Namen gegeben haben der damalige De-facto-Präsident Panamas, Omar Torrijos, und der damalige US-Präsident Jimmy Carter), der die Übertragung der gesamten Kanalzone von den USA an Panama bis Ende 1999 zusicherte. Im Dezember 1989 wurde der Diktator Manuel Noriega, der Panama nach dem mysteriösen Tod von Omar Torrijos 1981 mit Hilfe des Militärs regierte, durch die USA (unter George H. W. Bush) in der Operation Just Cause gestürzt. Bis zu seinem Sturz war Noriega einer der wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten in Mittelamerika. Am 31. Dezember 1999 um 12:00 Uhr gemäß dem Toriijos-Carter-Vertrag, wurde das gesamte US-Gebiet entlang des Kanals sowie alle US-amerikanischen Militärbasen offiziell an Panama übergeben. Seit Juli 2009 ist Ricardo Martinelli Präsident Panamas.

Am 22. Oktober 2006 wurde in einer Volksabstimmung für den Ausbau des Panama-Kanals entschieden. 78 % der Bevölkerung stimmte für den Ausbau (bei einer Wahlbeteiligung von 44 %). Der Kanal, eine der Haupteinnahmequellen des Landes, hatte seine Kapazitätsgrenze von 14.000 Schiffen pro Jahr erreicht.

Die Amtssprache von Panama ist Spanisch. Englisch und indigene Sprachen werden ebenfalls gesprochen. Grundkenntnisse im Spanischen sind zur Verständigung in Panama sehr hilfreich besonders wenn man in ländlichen Gebieten unterwegs ist. 

Statistische Daten zu Konfessionszugehörigkeiten werden von der Regierung Panamas nicht erhoben. Jedoch gehören laut Schätzungen 75 bis 78 % der Panamaer der katholischen Kirche an, 15 bis 25 % der Bevölkerung haben den evangelischen Glauben. 

Zwischen Anfang November und Ostern befindet sich ein Großteil der Bevölkerung in Feststimmung. Die Wochen während dieser Zeit werden von regionalen Feiertagen und von religiösen Festen beherrscht. Die Hauptattraktion ist der Karneval, wobei die schönsten Paraden in Las Tablas, Penonomé und Portobelo stattfinden.

1. Januar:             Neujahrstag

6. Januar:             Dreikönigstag

9. Januar:             Trauertag

Februar:               Karneval

11. März:              Lehrertag

April:                   Gründonnerstag/Karfreitag

1. Mai:                  Tag der Arbeit

5. August:             Panama City Tag (wird nur in Panama City gefeiert)

1. November:         Tag der Kinder

2. November:         Allerseelen

3. November:         Unabhängigkeitstag von Kolumbien (1903)

4./5. November:     Tag der Flagge

10. November:       Proklamation der Unabhängigkeit von Spanien

28. November:       Unabhängigkeitstag von Spanien

8. Dezember:         Muttertag

24./25. Dezember: Weihnachtsfeiertage

31. Dezember:       Silvester

Im Bevölkerungsbild spiegeln sich deutlich die Geschichte und die geographischen Bedingungen des Landes wider: Die Region des Darién vermittelt einen anderen Eindruck als die San-Blas-Inseln, die Halbinsel Azuero, die Provinz Chiriquí oder die Karibikküste – und alle ethnischen Gruppen scheinen sich in Panama-Stadt wie die Farben des Regenbogens in einer bunten Komposition zu vereinigen, die nicht immer ganz reibungslos miteinander leben. Glücklicherweise scheint vor allem in der jüngsten Generation das gegenseitige Verständnis immer mehr zu wachsen. 

Zweidrittel der Bevölkerung sind aus Lateinamerika, der Rest ist afrikanischer, spanischer, indigener oder anderer Abstammung. Die Panameños sind ein offenes und ausgeglichenes Volk, die aufgrund ihrer geographischen Lage und dem Panama Kanal gewöhnt sind Menschen aus aller Welt zu empfangen. 

Die indigenen Völker verteilen sich auf die recht wenig besiedelten Gebiete und Inseln Panamas. Wenn Sie Interesse daran haben mit indigenen Völkern in Kontakt zu kommen, können Sie einen unserer Reisebausteine wählen.

Panama Reisebausteine zu den Teribe Indianern

Das kleine Land zwischen Costa Rica und Kolumbien ist das am südlichsten gelegene Land Mittelamerikas mit einer weiteren Besonderheit: Im Osten erstreckt sich der Urwald des Darién Nationalparks, der teilweise so undurchdringlich ist, dass er bis heute die Fertigstellung des letzten Teilstücks der Traumstraße Panamericana verhindert. Der Artenreichtum ist vielfältig. In der trockenen Region der Halbinsel Azuero herrschen sehr hohe Temperaturen vor, die denen in einer Wüste gleichen. So finden sich hier nur Pflanzen, die der langen Trockenheit und der Hitze trotzen können – nämlich Kakteen. Die Tierwelt zeigt sich in dieser Gegend ebenfalls etwas karg, sodass Sie hier auf Reptilien wie Schlangen oder Leguane treffen oder sich die kleinen Geckos auf heißen Steinen sonnen. 

Die Küstenregionen und Inseln sind ein Traum für alle Schorchel- und Tauchfans, denn hier leben zahlreiche flinke Fische in bunten Korallenwelten. Aber auch Meeressäuger wie Delfine und Wale (nur zur Saison) kann man hier beobachten. Die Region im Hochland z. B. rund um Boquete ist der komplette Gegensatz zur trockenen Halbinsel Azuero – hier gilt es den dichten Regenwald mit seinen bewachsenen Bäumen und dampfenden Nebelschwarten zu erkunden, der Heimat zahlreicher Pflanzen und Tierarten ist. Hier wachsen hunderte Orchideenarten, Helikonien und Bromelien. Aber Vorsicht! Vermutlich stören die lauten Brüllaffen ein bisschen die Idylle, denn diese rufen hier zum Morgenreport und wecken Sie vermutlich „etwas unsanft“ aus dem Schlaf. 

Die panamaische Küche umfasst viel Fleisch und Fisch. Bei der Zubereitung findet man die Einflüsse aus der afrokaribischen, französischen und spanischen sowie südamerikanischen Küche. Auch in Panama wird fast alles mit Koriander verfeinert. Beliebte Beilagen sind Kokosnussreis, Kochbananen und Yucca. Die Nationalbiere von Panama sind Balboa, Atlas, Soberana und Panamá. Zur Erfrischung findet man überall Batidos und Chichas, Fruchtsäfte gemischt mit Milch oder Wasser und Agua de Pipa, Kokosnusssaft.

Bei einer Aufenthalts bis zu 180 Tagen wird kein Visum für einen Panama Urlaub benötigt. Es muss entweder ein Rückflugticket nach Deutschland oder eine Weiterreiseticket mit Aufenthaltserlaubnis vorgezeigt werden. Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach Einreisedatum gültig sein muss. Außerdem sollten Sie bei einer Einreise nach Panama über ausreichend finanzielle Mittel verfügen – entweder über 500 US-Dollar in bar oder denselben Betrag auf dem Kreditkartenkonto.

Bei einem Transitflug über die USA/Puerto Rico muss man sich im Rahmen des Visa Waiver Verfahrens vorab über ESTA registrieren und die Gebühren zahlen. Das Ganze gilt dann für 2 Jahre für alle weiteren Einreisen/Transite als Tourist in die USA. Erkundigen Sie sich bitte bei der US-Botschaft welche Dokumente/Pässe für den Transit benötigt werden und informieren Sie sich vor Einreise beim Auswärtigen Amt

Bei der finanziellen Planung sollte bedacht werden, dass zum Zeitpunkt der Ausreise abhängig vom gebuchten Flugticket (teilweise ist die Ausreisesteuer bereits im Flugpreis enthalten) eine Flughafensteuer für Touristen von derzeit ca. 40 US-Dollar pro Person erhoben wird. 

Es liegen aktuell keine besonderen Zollbestimmungen vor. Spezielle Einfuhrbestimmungen können bei der Botschaft des Ziellandes sowie beim Deutschen Zoll www.zoll.de erfragt werden. 

Die offizielle Währung Panamas ist der Balboa (PAB). Allerdings gibt es Banknoten nur in US-Dollar, daher können Sie mit diesen problemlos überall bezahlen. Die Preise werden aus Nationalstolz jedoch auch in der offiziellen Landeswährung ausgezeichnet. Der Balboa ist dem US-Dollar im Verhältnis 1:1 angeglichen und voll konvertierbar. Empfehlenswert ist es, kleine Bargeldbeträge in US-Dollar und/oder Travellerschecks ausgestellt in US-Dollar sowie eine Kreditkarte (z.B. VISA oder MasterCard) mitzunehmen. Verzichten Sie aber auf große 50er und 100er Banknoten, da viele Geschäfte, Restaurants und Kaufhäuser in Panama die Annahme dieser Banknoten verweigern. Die Kreditkarte ist besonders wichtig, wenn Sie einen Mietwagen haben, denn dort müssen Sie per Kreditkarte ein Sicherheitsdeposit hinterlegen. Kreditkarten werden in fast allen großen Geschäften, Supermärkten, Hotels, Restaurants und Tankstellen akzeptiert, aber bitte verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf dieses Zahlungsmittel. Beim Eintauschen von Reiseschecks wird auf jeden Fall der Reisepass benötigt. Wechselstuben gibt es nur in Panama-Stadt, die beim Eintausch von Reiseschecks von American Express 2 %, von Visa und Thomas Cook 10 % Gebühr verlangen. Tauschen Sie jedoch nie bei Privatpersonen! 

Der Euro wird so gut wie nirgends akzeptiert, am besten ist es, wenn Sie die heimische Währung zuhause lassen. An einigen Geldautomaten des Cirrus-Systems (ATM's = Automated Teller Machine) in Panama-Stadt kann man auch Beträge in US-Dollar mit EC-Karte und Geheimnummer abheben. Überweisungen von Bank zu Bank dauern üblicherweise mehrere Wochen. Eine sehr schnelle und sichere Geldversorgung ist im Notfall aber durch "Western-Union-Money Transfer" über die Reise-BANK AG oder die Post in Deutschland möglich. Geldtransfer mit "Moneygramm" über American Express ist ebenfalls eine Option. Als ideal hat sich folgende Kombination erwiesen: 200 US-Dollar Bargeld für den Anfang in Kombination mit einer Visakarte mit PIN zum späteren Geld abheben. Man kann auch mit der MasterCard Geld abheben, aber leider nicht so häufig wie mit Visakarte. Vergessen Sie nicht, die Telefonnummer Ihrer Kreditkartenfirma mitzunehmen, damit Sie die Karte bei Verlust sperren können.

Laut dem Auswärtigen Amt ist es empfehlenswert den Impfschutz gemäß des Robert-Koch-Instituts vor der Reise zu überprüfen und ggf. aufzufrischen. Außerdem ist es empfehlenswert sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Es ist zwar nicht vorgeschrieben, aber gerade der Osten des Landes ist von Gelbfieber betroffen. Sollten Sie diese Region bereisen, ist ein Impfschutz sinnvoll. Bitte besprechen Sie Ihren Impfschutz vor Ihrer Panama Reise mit Ihrem Arzt und nehmen Sie alle Impfungen frühzeitig vor. 

Die Gesundheitsversorgung sowie die hygienischen Standards sind vor allem in den ländlichen Gebieten nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Medizinische Behandlungen und Medikamente müssen im Normalfall unmittelbar vor Ort in bar bezahlt werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Achten Sie generell auf Hygiene bei Lebensmitteln, die Sie roh verzehren. Gekochte und gut durchgegarte Speisen können unbedenklich verzehrt werden, jedoch sollten rohe Salate nur in Restaurants mit gutem hygienischem Standard bestellt werden. Außerdem sollten Sie in Panama kein Leitungswasser trinken, sondern nur das abgefüllte, in Flaschen erhältliche Trinkwasser. 

Die Netzspannung in Panama beträgt 110 Volt, 60 Watt. Es wird empfohlen einen auf amerikanische Steckdosen gepolten Adapter ins Reisegepäck zu nehmen, damit Sie Ihre elektronischen Geräte bedenkenlos nutzen oder die Akkus aufladen können.

Das Handy/Smartphone kann man in Deutschland lassen, denn im Gegensatz zum GSM 900 wird in Panama das seltene GSM 850 (Global System for Mobile Communication) verwendet. Wenn Sie nur kurz zu Hause anrufen möchten, empfehlen wir R-Gespräche aus Panama zu führen. Ansonsten können Sie an fast jedem Kiosk, in Cable&Wireless-Büros und in Postämtern eine Prepaid-Karte im Wert von 5, 10 und 20 US-Dollar kaufen, um damit von öffentlichen Telefonzellen aus nach Europa telefonieren zu können. Fragen Sie am besten im Hotel nach der Nummer des zuständigen Operators.

Mittlerweile gibt es viele Internetcafés in den größeren Städten und touristischen Orten Panamas, vor allem in Panama-Stadt, David und Bocas del Toro - meist mit günstigen Tarifen (ca. 2 US-Dollar pro Stunde).

Vor allem in den großen Städten wie Panama City ist Vorsicht geboten. Hier gibt es ähnliche Delikte wie auch in anderen großen Städten Deutschlands oder Europas. Es wird empfohlen keinen teuren und auffälligen Schmuck zu tragen und wenig Bargeld einzustecken. Die risikoreichen Stadtteile sind unter den Sicherheitshinweisen vom Auswärtigen Amt aufgelistet. Nach Einbruch der Dunkelheit sind Spaziergänge zu vermeiden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand gezeigt werden, es ist immer ratsam einen kleinen Betrag an Bargeld mitzuführen. Für Taxifahrten sollten nur registrierte Funktaxis angefordert werden. 

Sollten Sie in der Dschungelregion des Darién unterwegs sein, ist es vor allem im Grenzgebiet zu Kolumbien nicht sicher. Eine Gesundheitsversorgung ist nicht gewährleistet und es kann zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen. 

Die Zeitverschiebung von Deutschland zu Panama beträgt während der deutschen Sommerzeit -7 Stunden. Ist es in Panama 13:00 Uhr denkt man in Deutschland schon ans Abendessen, denn es ist dort schon 19:00 Uhr. Während der Winterzeit verkürzt sich die Zeitverschiebung um eine Stunde. 

Panama ist ein kleines mittelamerikanisches Land, in dem das Leben nicht ganz so hektisch erscheint wie in Deutschland – sieht man von der pulsierenden  Metropole Panama City einmal ab. Gerade in den ländlichen und Dschungelregionen leben noch einige indigene Völker. Zum Teil bekommen diese öfters Besuch von ausländischen Touristen, trotzdem ist die Lebensweise eine ganz andere als die der Europäer. Wenn man hier zu Besuch ist, sollte man sich anpassen und sich auf die Kultur mit ihren Traditionen, Regeln und vielleicht fremden Speisen und Zubereitungsarten einlassen. Sie werden sehen, Sie erleben viele komplett andere Seiten des Landes fernab des Tourismus. 

Wenn Sie in den Darién reisen möchten ist besondere Vorsicht geboten, denn der Dschungel ist zum großen Teil unpassierbar und gerade im Grenzgebiet zu Kolumbien kann es zu Zwischenfällen kommen, weshalb dieser Teil zu meiden ist. Durchwandern Sie den Darién nur in Begleitung eines erfahrenen Guide und machen Sie sich niemals alleine auf den Weg. 

Unterwegs in der Stadt stellen sich den Reisenden ganz andere Fragen, z. B. wie viel Trinkgeld ist üblich und sollte man bereithalten. Unsere Empfehlung: In den besseren Restaurants in den großen Städten wird generell ein Trinkgeld von 10 % erwartet. In kleineren Cafés und Restaurants wird kein Trinkgeld erwartet, jedoch wird es immer gerne gesehen – wenn also noch ein paar Groschen übrig sind, bedanken Sie sich doch damit für den Service beim Kellner/der Kellnerin. Für Gepäckträger sollte man 50 Centavos pro Koffer bereithalten. 

Die Halbinsel Azuero an der zentralen Pazifikküste Panamas ist eine einfache, landwirtschaftlich geprägte Provinz. Sie ist definitiv stark kolonial geprägt, was man unter anderen in den kleinen Städten sehen kann. Sie zählt zu den wärmsten und trockensten Landesteilen und im Einfluss der Regen- und Trockenzeit erscheint die ganze Insel einmal im satten Grün und einmal als braune Steppenlandschaft mit vereinzelten Baumgruppen. Entlang der Küste gibt es allerdings Mangrovenwälder und auch der Bergwald im Nationalpark Cerro Hoya wurde von Rodungen verschont. Azuero wird in die Provinzen Herrera, Los Santos und Veraguas unterteilt. 

Panama Reisen auf die Halbinsel Azuero

Die Provinz im äußersten Westen Panamas ist klimatisch eher frühlingshaft geprägt mit regenreichen Hochlagen im westlichen Flügel des Zentralmassivs und eher feucht-heiß in der südwestlichen Küstenebene.

Dies zeigt sich auch bei den Anbauprodukten der Region: Kaffee, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Kartoffeln, Bananen und Zuckerrohr. Auch werden hier viele Rinder gezüchtet und die Landschaft sieht dementsprechend wie ein Flickenteppich aus, auf dem sich Feucht- und Nebelwälder, saftige Berghänge, Täler und tosende Flüsse mit Wasserfällen abwechseln. Außerdem trifft man hier auf den höchsten Berg des Landes, den Vulkan Barú (3.475m über NN).

Panama Reisen in die Provinz Chiriquí

Die zentrale Karibikküste unterteilt sich in die Region um Colón sowie die Costa „Arriba“ und die Costa Abajo. Colón wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, was vor allem aufgrund der günstigen Lage auf das Konto von Schiffs- und Eisenbahngesellschaften ging. Der Ruf der Stadt ist nicht besonders gut, denn die Häuser in der Stadt zerfallen langsam, die Straßen sind schmutzig und die Atmosphäre angespannt. Trotz des Freihandelshafens, dem weltweit größten nach Hongkong, fließt jeglicher Geldstrom in die Landeshauptstadt. Besonders deutlich wird der Kontrast zwischen Arm und Reich am Tor zum Freihandelshafen, der Zona Libre, wo sich reiche Geschäftsleute und Touristen aufhalten. Wir empfehlen keinen längeren Aufenthalt in Colón und die Stadt lediglich als kurzen Zwischenstopp bei Ausflügen z. B. mit dem Boot zu nutzen.

Panama Reisen nach Colón

Die Costa Abajo (wörtlich „untere Küste“) erstreckt sich vom westlichen Ufer des Kanals bis an die Provinzgrenze von Veraguas. Sehenswert ist hier das Fort Sherman, einst Trainingsstätte für die Spezialausbildung US-amerikanischer Soldaten, sowie das Fort San Lorenzo, das im 17. Jahrhundert als Verteidigung gegen Piraten errichtet wurde. So hatten die Piraten die begehrten Handelswaren der Spanier im Blick und konnten Überfälle auf Schiffe und Küstenstädte verüben.

Panama Reisen an die Costa Abajo

Die Costa Arriba (wörtlich „obere Küste“) erstreckt sich vom östlichen Ufer des Kanals bis zum Nationalpark Portobelo. Dort liegt auch der Hafen von Portobelo, der auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, war einmal Knotenpunkt für die Schätze, die von Peru aus nach Spanien transportiert werden sollten. Heute besteht der Ruinenkomplex aus einer Reihe von Festungen, Burg- und Schlossanlagen sowie Befestigungsanlagen und Mauern, die die Flussmündung des Río Chagre umgeben. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf das türkisfarbene Meer.

Panama Reisen an die Costa Abajo

Diese Region im Osten Panamás wird oft als „grüne Hölle“ bezeichnet und tatsächlich bildet sie sogar für die Panamericana, die „Traumstraße“ von Alaska bis Feuerland, eine natürliche Blockade. Denn von hier aus geht es nur noch per Boot oder zu Fuß weiter.

Letztere Variante ist unter den härtesten Trekkingtouren als Darién-Trek bekannt und führt von Panama nach Kolumbien. Tatsächlich hat sich das Gebiet seit mehreren hundert Jahren kaum verändert, es ist immer noch dicht bewachsen mit Regenwäldern, über denen der Dunst in der tropischen Schwüle aufsteigt. Das gesamte Gebiet ist als Nationalpark Darién geschützt. Touren in diesem Gebiet sind anspruchsvoll aber entlohnen dafür umso mehr mit unvergesslichen Eindrücken aus der Natur.

ACHTUNG: Wir als verantwortungsvoller Reiseveranstalter bieten nur eine Tour und einen Besuch des Nationalparks Darién an, da das als relativ sicher gilt. Unsere Partneragentur vor Ort ist ständig über die aktuelle Sicherheitslage informiert und sorgt für Ihre Sicherheit auf dieser Reise. In den letzten Jahren sind keine sicherheitsbedenklichen Fälle aufgetreten. Von einer Grenzüberquerung nach Kolumbien raten wir jedoch dringend ab!

Panama Reise in den Darién

Die San Blas Inseln gehören ohne Zweifel zu den buntesten und schönsten Regionen des Landes und liegen vor der Küste Panamas im karibischen Meer. Auf diesem Inselparadies leben fünf große indianische Kulturen, die Sie mit Ihrer Gastfreundschaft und Ihrer Freundlichkeit begeistern werden. Gerne zeigen sie Ihnen ihre kulturellen Bräuche und die in Handarbeit hergestellten Kunstgegenstände. Mit Sicherheit begegnen Sie auch einmal Angehörigen des wohl am bekanntesten Guna-Stamms, denn die Guna fahren morgens mit ihren Einbaumbooten aufs Meer zum Fischen oder aufs Festland, um Besorgungen zu machen.

Das kristallklare Wasser lädt nicht nur zum entspannten Baden und Schwimmen ein, auch zum Schnorcheln findet man viele Möglichkeiten auf den verschiedenen Inseln und am Riff, das zu den weltweit ältesten und am besten erhaltenen zählt. Wer also gerne diesem Hobby nachgeht, der sollte definitiv seine Schnorchelausrüstung einpacken!

Panama Reisen nach San Blas

Der kleine Ort, eine der schönsten Städte Panamas, befindet sich auf 600 Metern Höhe am Boden eines ca. 20 km großen Kraterkessels. El Valle ist umgeben von Mango- und Zitrusbäumen, Palmen, Kiefern, Bambus und Farnen. Von den verschiedenen Pflanzen werden auch die unterschiedlichsten Tiere angezogen, allen voran bunte Kolibris, winzige Singvögel und Schmetterlinge in allen möglichen Farben des Regenbogens. Es bietet sich eine Wanderung auf den zahlreichen Wanderwegen an. Alternativ können Sie den wunderschönen Chorro El Macho Wasserfall besuchen und dort ein erfrischendes Bad nehmen. Abenteuerlustige Reisende können bei einer Canopy-Tour den Regenwald von oben bestaunen. Alle Sehenswürdigkeiten sind gut ausgeschildert, sodass Sie hier leicht auf eigene Faust die Gegend erkunden können.

Panama Reisen nach El Valle

Der viertgrößte Nationalpark Panamas liegt östlich des Nationalparks Soberanía und ist fast nur über den Wasserweg zugänglich. Die Wanderwege im Park sind oft überwachsen, sodass es ratsam ist, eine Wanderung dort nur mit Guide zu unternehmen.

Auf eigene Faust können Sie den 1.007 Meter hohen Cerro Jefe besuchen. Der Weg auf den Gipfel führt durch eine recht reizvolle Landschaft mit blühenden Obstbäumen – Orchideen am Wegrand bis hin zu tropischem Regenwald. 30 % der 129.000 Hektar großen Fläche sind in Privatbesitz, unter anderem im Besitz der Emberá-Indianer, die auch selbst Ausflüge in den Nationalpark organisieren.

Der Wald in diesem Nationalpark verbreitet eine mysteriöse Atmosphäre durch die Mischung aus den Geräuschen der Natur und den Nebelschwarten, die über den Bäumen hängen.

Dazu kommt die scheinbar unendliche Weite der Nebel- und Regenwälder, die mit ihren Farnen, Moosen, Helikonien, Orchideen und Bromelien zu den schönsten des Landes zählen. In den höheren Lagen ist es eher kühl und feucht, wohingegen es in Richtung der Karibikküste schnell schwül-warm wird. Im Park gibt es zwei verschiedene Wanderrouten. Eine ab Las Sabanas, bei der man ca. 5-6 Stunden nach Limón unterwegs ist und weitere 2 Stunden bis nach San Juan. Die zweite Tour führt in ca. 8-9 Stunden von El Copé nach Turbe. Man sollte die Wanderungen immer mit einem Guide unternehmen.

Die Insel mitten im Gatún-See ist bereits seit 1923 als biologisches Reservat geschützt und entstand nach der Flutung des Sees. Durch diese Isolation existiert auch heute noch eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt auf dem Eiland, darunter 300 Schmetterlingsarten, 56 verschiedene Fledermäuse, 40 Schlangen-, 30 Frosch- und 366 Vogelarten.

Auch bei den Pflanzen entdecken Wissenschaftler immer wieder neue Arten, auch wenn dort schon über 1.370 Arten registriert wurden. Die Insel dient hauptsächlich wissenschaftlichen Zwecken, im Rahmen des Ökotourismus sind mittlerweile aber auch individuelle Besuche (nur unter Voranmeldung – lange Wartezeit!) möglich. Es gibt aber die Möglichkeit Bootstouren ohne Landgang zur Insel zu machen und so die überwältigende Natur aus nächster Nähe zu betrachten.

Die Insel Bastimentos im Westen Panamas bei Bocas del Toro macht nur ein Drittel des Marinen Nationalparks aus, die übrigen zwei Drittel liegen unter Wasser rings um die Insel herum. Hier wechseln sich wunderschöne, farbenfrohe Korallenriffe mit Lagunen, Mangrovenwäldern und feinen Sandstränden ab. Für Taucher und Schnorchler ist es ein echtes Paradies, aber auch für Freunde der Natur an Land ist das Gebiet von großem Interesse, denn hier legen Meeres- und Lederschildkröten ihre Eier ab und die Tierwelt an Land mit Ihren Insekten, Kriechtieren, Lurchen und vielen mehr ist einzigartig.

Panama Reisen in den Nationalpark Isla Bastimentos

Die Insel im Golf von Chiriquí vor der Südküste Panamas ist seit 1991 offiziell als Nationalpark ausgewiesen. 80 % des Parks besteht aus Wasser indem man auf Tauchgängen bunten Tropenfischen, Haien und Mantarochen begegnet und zwischen Juni und August passieren verschiedene Walarten die Insel. Hierher verirren sich bisher nur Tauchtouristen und Kreuzfahrtpassagiere auf Landgang, die an den feinen Sandstränden Sonne tanken. Auf der Insel finden sich auch Brutplätze der bedrohten Meeresschildkröte. Insgesamt gibt es sogar 20 endemische Vogelarten auf der Insel sowie den bedrohten, farbenprächtigen Arakanga Papagei.

Panama Reise zur Isla de Coiba

1982 erklärte die UNESCO das Gebiet zum “La Amistad Biosphärenreservat” und 1983 zum Weltkulturerbe aufgrund seines außergewöhnlichen Wertes – egal, ob vom Standpunkt der Wissenschaft, des Naturschutzes oder der natürlichen Schönheit betrachtet.

Er umfasst ca. 400.000 Hektar Fläche und erstreckt sich über die westliche Landesgrenze Panamas hinaus bis ins Nachbarland Costa Rica. Der Park ist eine der unberührtesten Gegenden und als Besucher bekommt man gelegentlich das Gefühl nur ein „Eindringling“ zu sein. Dieser einzigartige Fleck Erde ist Rückzugsort für Affen, unzählige Vögel, Puma und Ozelot, die in den unzugänglichen Gebieten noch ungestört jagen und sich vermehren können. Zum Parkeingang fährt man von Cerro Punta aus weiter nach Las Nubes und von dort weitere 2km über eine Schotterstraße, vorbei an bewachsenen Berghängen und rauschenden, kleinen Bergflüssen, die die Vorfreude auf die überwältigende Natur steigen lässt.

Panama Reisen nach La Amistad

Das Gebiet umfasst ca. 70.000 Hektar und wurde von den Guna Indianern zum Schutz des Waldes, ihrer Lebensgrundlage, gegründet. Es liegt in der Comarca de San Blas auf der Karibikseite, wo noch unberührter Primärwald wächst.

Mit diesem Projekt tragen die Guna seit Jahren zur Erhaltung dieser ursprünglichen Landschaft bei und das Volk bekommt mit steigendem Hang zum Ökotourismus in Panama auch von Seiten der Regierung Unterstützung. Im Naturschutzgebiet selbst liegt nur eine kleine, einfache Lodge auf 350 Metern Höhe, von der aus man auf acht Wanderwegen die üppige Natur erkunden kann. Die netten Parkaufseher führen Sie zu Wasserfällen, zeigen Ihnen Tiere, die Sie sonst leicht im dichten Grün übersehen könnten und erklären Ihnen Einzelheiten über die medizinischen Pflanzen der Guna.

Der Nationalpark liegt in einer der trockensten Gegenden Panamás, auf der Halbinsel Azuero zwischen den Flüssen Parita und Escota. Das trockene Klima wird nur von einer Saison mit kurzen, kräftigen Regenschauern unterbrochen. Die hier lebenden Tiere und Pflanzen müssen zusätzlich zur Trockenheit mit hohen Temperaturen bis zu 45°C tagsüber und um die 20°C während der Nacht klar kommen. Passend zu diesen Extremen ist die Pflanzenwelt dort durch Kakteen und mit dicken Moosen überwachsenen Bäumen gekennzeichnet. Die harten Lebensbedingungen führen dazu, dass sich dort nur wenige Tiere wohl fühlen. Dazu zählen natürlich Reptilien wie viele ungiftige Schlangenarten, Leguane, Geckos und sage und schreibe 160 verschiedene Vogelarten wie der Fischadler. Der Park ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, sondern ab Parita am besten mit dem Mietwagen.

Panama Reisen in den Nationalpark Sarigua

Der Nationalpark liegt am Ostufer des Panama-Kanals und ist von Panama Stadt aus der am einfachsten zu besuchende Park in der Nähe der Landeshauptstadt. Er hat auf seiner relativ kleinen Fläche ziemlich viel zu bieten – so zum Beispiel 380 verschiedene Vogelarten.

Aber auch der ein oder andere Vierbeiner lässt sich zwischen den Bäumen und Sträuchern blicken und man bekommt bereits hier als Besucher einen tollen Einblick in die tropische Tier- und Pflanzenwelt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Wanderwege von unterschiedlicher Länge: 

  • der Camino de Oleoducto, der 18km lang ist und oft parallel zur ehemaligen Eisenbahnstrecke verläuft
  • der Camino de Cruces, der mit 10km einmal die Atlantik- mit der Pazifikküste verband
  • der Sendero El Chargo, auf dem man in 20 Minuten einen Rundgang vorbei an einem Wasserfall, Bademöglichkeiten und Picknickbänken machen kann
  • der Camino de Plantación, einer der angenehmsten Wanderwege von 7km Länge, der am Hotel Canopy Tower beginnt und endet

Der Botanische Garten Summit liegt am östlichen Ufer des Panama-Kanals zwischen Gamboa und Paraíso und ist Teil des Nationalparks Soberanía. Der wunderschön angelegte und gepflegte Park ist bei den Einwohnern von Panama Stadt und Touristen gleichermaßen beliebt. Oft sieht man ganze Familien beim Picknick auf den Grünflächen. Außerdem gibt es einen kleinen Zoo mit heimischen Tierarten und auf der Fläche findet man über 100 verschiedene weltweit verbreitete Tropenpflanzenarten. Der Park wurde auch angelegt um das Bewusstsein und Interesse für die Natur zu wecken und zu sensibilisieren.

Den höchsten Berg Panamas und erloschenen Vulkan kann man auf verschiedene Arten besteigen. Zum einen führt eine steil ansteigende Straße ab dem Parkeingang zum Kraterrand. Während des Aufstiegs durchwandert man zunächst noch eine Agrarzone, der sich dichter Nebelwald zwischen 2.000 und 3.000 Höhenmetern anschließt. Auf den letzten Metern schlittern Sie auf dunkler, rutschiger Vulkanasche bis zum Gipfel (bitte Vorsicht, nicht ungefährlich). 

Zum anderen können Sie mit einem Bergführer in 8 bis 10 Stunden eine wesentlich schönere Alternativroute zum Gipfel nehmen. Von dort aus kann man bei guter Sicht auf die zwei Weltmeere blicken. Rings um den Vulkan erstreckt sich auf ca. 14.000 ha der Nationalpark, der Panamas ältestes Naturschutzgebiet ist, und vor allem durch seinen Nebelwald besticht. Leider kann man aufgrund der illegalen Jagd im Park nur selten Tiere wie den Tapir, Puma, Ozelot oder den Klammeraffen sehen. Häufiger treffen Sie auf Agutis, Hirsche, Eichhörnchen und die beeindruckenden großen Monarch- und Morphofalter. Besonders beliebt ist der Park bei Vogelliebhabern wegen des großen Artenreichtums.

Panama Reise zum Vulkan Barú

Der Name des kleinen Städtchens heißt übersetzt „süßes Wasser“ und deutet auf den Anbau von Zuckerrohr in der Region hin. Es gibt hier nicht besonders viel zu sehen, aber die Salzseen in der Nähe der pazifischen Küste eignen sich hervorragend zur Beobachtung von Meeres- und Sumpfvögeln.

Der Ort ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Bocas del Toro und liegt auf der Isla Colón vor der Küste Panamás. Hier entflieht man als Besucher der Hektik des Alltags und lässt sich nur allzu leicht von der Leichtigkeit des Seins und dem karibischen Flair anstecken.

Ein Großteil der Reisenden, die nach Bocas del Toro möchten, kommen hier per Flugzeug aus David oder Panama Stadt oder per Wassertaxi aus Almirante auf dem Festland an. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge auf die Nachbarinseln und in den Marinen Nationalpark Bastimentos. Das Bild der Stadt ist geprägt von Holzbauten mit Veranden und Balkonen, ähnlich wie in den amerikanischen Südstaaten. Es gibt zahlreiche Hotels, Pensionen, Restaurants und Bars, die teilweise auch von Einwanderern aus USA und Europa geführt werden, die dem karibischen Charme der Insel einfach nicht widerstehen konnten.

Panama Reisen nach Bocas del Toro

Das malerische Dörflein liegt auf 1.000 Metern über dem Meeresspiegel und bietet traumhafte Ausblicke auf die umgebenden Hügel des Chiriquí-Gebirges. Die Gegend hat den Ruf als Land der Blumen und des Kaffees und auch der Göttervogel Quetzal ist hier anzutreffen. Das Klima ist ganzjährig mild und erinnert immer an Frühling. Hier gibt es etwa 200 Orchideenarten und die Gegend ist für den Kaffeeanbau bekannt. Durch das milde Klima kann man hier auch tolle Wanderungen durchs Gebirge unternehmen, z. B. entlang des Quetzal Trails, einer der schönsten Wanderwege Mittelamerikas. Die Landschaft ist durch Feucht- und Nebelwälder, zerklüftete Täler und tosende Flüsse geprägt und somit bieten sich auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten wie Rafting, Mountainbiking, eine Besteigung des Vulkans Barú oder Touren durch die Kaffeeplantagen an.

Panama Reisen nach Boquete

Chitré liegt auf der Halbinsel Azuero und ist eine der ersten Anlaufstellen für eine Übernachtungsmöglichkeit. Sie ist außerdem Hauptstadt der Provinz Herrera und Industrie- und Handelszentrum der Halbinsel. Die Atmosphäre im Ort ist recht angenehm, allerdings gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Nennenswert ist, dass es ebenfalls Zentrum für die Töpferei ist. Ca. 3 km nördlich in La Arena reihen sich einige Keramikgeschäfte aneinander, die ihre Waren an der Straße zur Schau stellen.

Panama Reisen nach Chitré

David ist die Hauptstadt der Provinz Chiriquí im Westen Panamas und die zweit größte Stadt des Landes. Auf der touristischen Landkarte spielt David oft nur insofern eine Rolle, als dass es als Umsteigeort für Ausflüge nach Bocas del Toro, Boquete, Costa Rica oder Panama Stadt ist. Es ist relativ unübersichtlich, architektonisch nicht besonders anspruchsvoll und bietet auch an Einkaufsmöglichkeiten kaum etwas. Der Flughafen Enrique Malek liegt ca. 4 km südwestlich des Zentrums und es gibt mehrmals täglich Flüge von und nach Panama Stadt, Changuinola und Bocas del Toro.

Die Hauptstadt der Provinz Los Santos auf der Halbinsel Azuero ist vor allem für ihre Feste, Feiern und Prozessionen bekannt. Auf der Plaza Central treten sonntags oft folkloristische Musikgruppen mit Tänzern auf und jedes Jahr am 19. Juli wird die Statue Virgin de La Santa Librada in einer feierlichen Prozession durch den Ort getragen. Am bekanntesten ist Las Tablas aber als Hochburg des panamaischen Karnevals. Tausende pilgern jahrein jahraus im Februar und März in Bussen und Autokarawanen in die Stadt, um tagelang gemeinsam zu feiern, zu trinken, zu tanzen und ausgelassen zu sein.

Die Hauptstadt des Landes besteht aus einem Kerngebiet, in dem man nahezu alle Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants findet. Sie liegt entlang der ca. 3 km langen Bucht und wird im Südwesten von den Stadtteilen San Felipe und Santa Ana begrenzt und im Nordosten von den modernen Stadtteilen Bella Vista und Punta Paitilla.

Hier erkennt man schon, dass die Stadt am weltberühmten Panamakanal eine Stadt der Gegensätze ist. San Felipe, das auch unter dem Namen Casco Viejo bekannt ist, ist der historische Stadtkern, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Große Restaurierungsprojekte lassen die spanische und französische Architektur wieder in neuem Glanz erstrahlen und stimmungsvolle Restaurants, noble Bars und Galerien geben dem alten Zentrum wieder neues Flair. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Iglesia de San José mit dem goldenen Altar, die Casa de la Municipalidas (ehemaliges Rathaus) aus dem 19. Jahrhundert und das Dominikanerkloster Santo Domingo. Auch die pastellfarbenen Häuser mit schmiedeeisernen Geländern bieten immer ein tolles Fotomotiv. Im Gegensatz dazu stehen die Wolkenkratzer und modernen Viertel in anderen Teilen der Stadt. Ein auffälliges Bauwerk ist die Puente de Las Américas, die eine der größten Stahlbrücken der Welt ist, und das Land auf den beiden Seiten des Panama Kanals wie eine riesige Klammer zusammenhält. Die Stadt ist eine quicklebendige, kosmopolitische Stadt, für die Sie sich definitiv ein, zwei Tage Zeit nehmen sollten.

Panama Reisen nach Panama City

Die Provinzhauptstadt von Coclé wurde bereits 1588 gegründet und fristete ein Dasein als unbedeutende Kolonialstadt. Leider sind eine Vielzahl der kolonialen Bauten in einem schlechten Zustand, mit Ausnahme des Museo de Penonomé, einer weißen Häuserreihe südlich der Kirche, in der man präkolumbische Keramik- und Goldschmiedekunst begutachten kann. Die Haupt- und auch einzige Attraktion ist der Carneval Acuático. Dieses Spektakel, das über Panama hinaus bekannt ist und auf dem Fluss Río Mendozas stattfindet, ist ein ausgelassenes Fest mit bunten Kostümen, Folkloregruppen und lauter Musik, die bis zum nächsten Morgengrauen anhält.

Das Umland von Penonomé wird durch schmale Täler, ausgedehnten Grasflächen und einigen einzelnen Flecken tropischen Bergwaldes charakterisiert und ist Ausgangspunkt für Wanderungen oder Pferdetouren.

Das Örtchen Volcán und die Umgebung ist ein beliebter Ausflugsort am Wochenende. Der Ort liegt an der Westflanke des Vulkans Barú im Chiriquí-Gebirge auf 1.200 Meter über dem Meeresspiegel und ist durch ein erfrischendes Bergklima gekennzeichnet. Anziehungsgründe sind vor allem die große Vogelvielfalt, aber auch die kühlen Seen, die westlich der Ortschaft zu finden sind.

Yaviza ist einer der letzten Orte im Osten Panamas, an den man noch per Bus oder Auto kommt, bevor sich der dichte Dschungel des Darién ausbreitet. In der Trockenzeit kann man von hier aus eine Tour in den Nationalpark unternehmen oder einen Darién-Trek nach Kolumbien. Der bessere Ausgangspunkt hierfür ist allerdings El Real.

Panama Reise nach Yaviza

Panama – Genau das Richtige für alle, die die Abwechslung lieben

Wenn Sie einen abwechslungsreichen Urlaub planen, ist Panama genau das richtige Reiseland. Geschichte, Museen und Traditionen erwarten Sie in Panama City! Aktivurlaub in der Natur? Fahren Sie in den Westen des Landes und Sie werden überrascht sein, welche Möglichkeiten es gibt. Erholung und Badeurlaub? Selbstverständlich und je nach Belieben an einsamen Traumstränden oder in belebten Regionen mit jeglichem Komfort.

Schon in Panama City selbst gibt es so viele Dinge zu tun, mit denen man locker eine ganze Woche füllen könnte. Etwas außerhalb liegen die Ruinen des Panama Viejo, der ersten europäischen Siedlung an der Pazifikküste des amerikanischen Kontinents. In der Stadt selbst locken verschiedene Museen Besucher an, etwas über Land und Leute zu erfahren. Und wer einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Emberá-Indios bekommen möchte, fährt nur ein kurzes Stück stadtauswärts Richtung Soberanía Nationalpark. Dort im Regenwald werden Reisende freundlich von den Dorfbewohnern empfangen und mit landestypischen Speisen bewirtet.

Auch aktive Urlauber können sich in Panama richtig austoben, sei es beim Surfen in den Wellen des pazifischen Ozeans vor Santa Catalina oder im Inselarchipel von Bocas del Toro in der Karibik. Hoch zu Ross reitet man dagegen im Chiriquí-Gebirge rund um das Bergdorf Boquete, besichtigt kleine Kaffeefincas oder tobt sich beim Rafting auf dem Gebirgsfluss aus.

Und dann sind da noch die vielen und zum Teil kilometerlangen Sandstrände, an denen man sich herrlich erholen, entspannen und es sich gut gehen lassen kann. Beliebte Strände findet man an der Pazifikküste und auf den Karibikinseln – entweder dort, wo viel geboten wird oder dort wo außer dem eigenen Hotel kaum noch etwas die Strandidylle stört.