Chile Reisen | Chile Urlaub - travel-to-nature
Chile Reisen | Chile Urlaub

Chile Reisen

Von gigantischen Hängegletschern, märchenhaften Fjorden und wilden Urwäldern

Schon mal was von einem Land gehört, in dem es gigantische Hängegletscher, staubtrockene Wüste, wilde Urwälder, aktive Vulkane und märchenhafte Fjorde mit darin schwimmenden Eisbergen gibt? Nein? Dann wird es höchste Zeit, den Südamerikanischen Andenstaat Chile genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn einzig und allein in Chile, finden sich genau diese unterschiedlichen und zugleich faszinierenden Naturschönheiten wieder. Vielseitiger kann ein Land nun wirklich nicht sein!

Im Norden jagen brodelnde Geysire in die Luft und bizarre Mondlandschaften, inmitten der trockensten Wüste der Welt, wollen mit dem Pferd, zu Fuß oder dem Fahrrad erkundet werden. Außerdem verzaubern rosafarbene Flamingos das ohnehin schon atemberaubende Landschaftsbild, mit den von türkisfarbenen Lagunen durchbrochenen Salzseen. Im Süden planschen Pinguine und Seelöwen gemeinsam in der geschichtsträchtigen Magellanstraße. Nationalparks wie der Torres del Paine und der gigantische Granitpfeil Fitz Roy, haben magnetische Anziehungskräfte auf Abenteurer und Wanderfreunde. Und im Zentrum von Chile vereinen die großen Städte kulturelle Vielfalt, Moderne und Tradition. Das alles auch noch bei angenehm mediterranem Klima, was auch den erfolgreichen Anbau eines der weltbesten Weine dort erklärt. Die spektakuläre Andenkordillere zieht sich nebenbei noch durch das ganze Land. Nicht nur ein Paradies für den hier lebenden Andenkondor, die flauschigen Lamas und die eleganten Vikunjas, sondern auch für Wintersportler, die im riesigen Bergmassiv der Natur kaum näher sein können. Eins ist klar, Chile verspricht Abenteuer, Abwechslung, Erholung und Genuss. Vor allem aber auch gigantische Urlaubsfotos!

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Chile ist DAS Land für Südamerika-Einsteiger. Denn Chile hat alles was einen Südamerika Urlaub komplett macht. Noch dazu ist Chile einfach zu bereisen, weil es eines der sichersten Länder in Lateinamerika ist. Lange überlegen, ob sich eine Reise nach Chile lohnt, brauchen Sie also wirklich nicht.  Kommen Sie auf uns zu, den ersten Schritt haben Sie bereits getan. Egal ob als Individualreisende, Gruppenreisende oder mit dem Mietwagen unterwegs – wir lassen Ihren Wunsch nach einem Chile Urlaub Wirklichkeit werden! 



Tipps und Infos für den Chile Urlaub in Kürze

Reisezeit

Chile kann das ganze Jahr über bereist werden. Beeinflusst, durch das trockene Klima der Atacama Wüste, ist es in Nord-Chile meist warm. Deswegen kann der Norden das ganze Jahr über bereist werden. Tagsüber werden Temperaturen zwischen 15-25 °C erreicht. Zentralchile ist von mediterranem Klima geprägt. Im Sommer ist diese Region mit durchschnittlich 18 °C, fast niederschlagsfrei. In den Wintermonaten regnet es etwas häufiger und es ist mit ca. 7 bis 12 °C kühler. Im Süden hingegen ist es das ganze Jahr über recht kalt, gepaart mit rauen Winden und viel Regen. Im Sommer liegen die Temperaturen hier, bei 10-15 °C und im Winter meist unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Mittel-und Südchile ist demnach von Oktober bis April. 

Impfungen

Vor Ihrer Abreise sollten Sie sich von Ihrem Arzt über notwendige Reiseimpfungen beraten lassen. Als Reiseveranstalter dürfen wir keine Impfempfehlungen aussprechen. Aus eigener Erfahrung heraus haben sich Impfungen gegen Hepatitis A, und bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B, bewährt. Außerdem raten Reisemediziner den Impfkalender stets zu aktualisieren und die Standard-Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Influenza, MMR und Pneumokokken zu vervollständigen oder die Impfungen aufzufrischen. Eine Gelbfieberimpfung wird, laut Auswärtigem Amt, nur bei der Einreise der zu Chile gehörenden Osterinseln benötigt, wenn man aus einem Land einreist, in dem Gelbfieber vorkommt. 

Währung/Geld

Die offizielle Währung in Chile ist der Chilenische Peso (CLP). Am besten ist es, das Geld in einer sogenannten Casa de Cambio (Wechselstube) umzutauschen, da hier der Wechselkurs am günstigsten ist. Aber generell kann man auch am Flughafen, in Banken und in Hotels Geld wechseln. Teilweise wird der Euro überhaupt nicht akzeptiert. Deshalb sollte man, bei Ausflügen außerhalb der großen Städte, US-Dollar mit sich führen. Denn US-Dollar kann man in ganz Chile problemlos wechseln. Bitte auf gar keinen Fall auf dem Schwarzmarkt Geld wechseln. Denn hier kann man schon mal auf Betrüger stoßen. An den Automaten mit dem Redbanc-Zeichen, können Sie auch mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte problemlos Geld abheben. 

Visum/Einreise

Für die Einreise nach Chile muss der Reisepass mindestens noch 6 Monate nach Einreise gültig sein. Ein Visum muss vorab nicht beantragt werden. Direkt nach der Einreise bekommt man eine kostenlose Touristenkarte, die Tarjeta de Turismo, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt. Dies gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Falls Sie mit einem Kind das unter 18 Jahre alt ist reisen, benötigen Sie für die Ein-und die Ausreise eine beglaubigte Einverständniserklärung beider Elternteile. Da sich die genannten Bestimmungen auch mal ändern, informieren Sie sich am besten vor Ihrem Urlaub auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuellen Einreisebestimmungen www.auswaertiges-amt.de


Ausführliche Informationen rund im die Chile Reise

Must Do's

Dieser Ausflug wird garantiert zu einem Höhepunkt Ihrer Chile Reise werden. Vor der traumhaften Kulisse des oft türkisfarbenen Lago Carrera General und im Hintergrund sich auftürmenden Bergmassiven, liegen die beeindruckenden Marmorkathedralen von Puerto Tranquilo. Bei den Marmorkathedralen handelt es sich um die vom Wellengang des Sees geschliffenen Höhlen aus Marmorgestein, die ein künstlerisches Bild abgeben. Absolut toll sind die Maserungen und Lichtspiele, die durch die Sonneneinstrahlung, je nach Tageszeit, besonders leuchten. Wer die Höhlen besucht, der kann sich gar nicht daran satt sehen. Ausgehend von dem Dorf Puerto Tranquilo fahren regelmäßig Boote zu den eindrücklichen Gesteinsformationen. 

Valle de La Luna bedeutet übersetzt Tal des Mondes. Und so ist auch die Landschaft des Tals, denn sie erinnert an die Oberfläche des Mondes. Das zauberhafte Tal befindet sich westlich von San Pedro de Atacama im Norden Chiles, und gehört zu der Cordillera de la Sal (Salzgebirgskette). Deshalb sind hier an vielen Stellen auch die weißen Salzrückstände zu finden.

Das Valle de La Luna bietet unbeschreiblich schöne Landschaftsmotive und abenteuerliche Wege die durch ein unterirdisches Höhlensystem führen. Besonders zu empfehlen ist ein Besuch am Abend im skurrilen Mondtal. Dann lohnt es sich eine Düne als Aussichtsort zu suchen, um von dort aus die untergehende Sonne und die rötlich schimmernden Felsklippen auf sich wirken zu lassen – wunderschöne Urlaubsfotos natürlich inbegriffen! Bei dieser Aussicht erklärt sich von selbst warum die Landschaft des Tals auch schon in verschiedenen Filmen als Kulisse gewählt wurde. Der Besuch im Valle de La Luna gehört zu den Highlights, die eine Reise in Chile ganz besonders macht.

Eine der schönsten Städte Südamerikas ist Valparaíso! Ein absolutes Reisehighlight bei einer Tour durch Chile. Die Hafenstadt hat ca. 278.000 Einwohner und das Klima ist mit dem in San Francisco zu vergleichen (selten über 30 °C). Durch die vielen literarischen, musikalischen und künstlerischen Werke, die hier einst entsprungen sind, hat der Ort einen weltberühmten Charakter erhalten. So wird Valparaíso heute als die kulturelle Hauptstadt Chiles bezeichnet und 2003 wurde der historische Stadtkern von der UNESCO zu dem Weltkulturerbe erklärt. Denn das bezaubernde Stadtbild ist von vielen bunten Häusern und kunstvollen Wandmalereien geprägt. Umgeben von sogenannten „Cerros“ (Hügeln), können Besucher den Ort mit der Seilbahn erkunden. Die Seilbahn und die bunten Fassaden der Stadt, sind das bekannteste Wahrzeichen von Valparaíso und beide stehen unter Denkmalschutz.

Valparaíso besteht aus einem Labyrinth von vielen kleinen Gassen, in denen sich Geschäfte, Galerien, Bars, und gemütliche Restaurants befinden. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Haus von Pablo Neruda. Er war chilenischer Nationaldichter und Nobelpreisträger. 1961 wurde das Haus unter dem Namen „La Sebastiana“ neu eröffnet und ist heute ein Museum für Literaturbegeisterte. Außerdem ist der Hafen der Stadt, der Wichtigste des Landes. 

Die Carretera Austral, welche auch Ruta 7 genannt wird, ist die berühmteste Straße in Chile und Höhepunkt einer jeden Mietwagenreise im Süden des Landes. Mit ca. 1.300 Kilometern Länge, verläuft sie in Patagonien, von Puerto Montt bis nach Villa O Higgins. Es macht riesigen Spaß die wunderschöne Landschaft, die während der Fahrt auf der Ruta 7 vorbeizieht, zu genießen. Wahrlich an manchen Stellen sehr abenteuerlich, hat sie jede Menge Kurven und ist auch nicht immer asphaltiert. Aber genau das macht die Fahrten authentisch und die Straße fügt sich so gut in das traumhafte Landschaftsbild ein.

Die umliegenden Postkartenmotive, wie die in der Sonne schimmernden Seen, aus dem Boden ragenden Vulkane und dicht bewachsenen Wälder, erwecken Erholungs- aber auch Abenteuergefühle pur. Vor allem Wanderer, Angler aber auch Radfahrer werden geradezu magnetisch in diese Wildnis gezogen. Lange Zeit war der Süden Chiles nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Genau das war auch der Grund für die Erbauung der Straße. Bald soll sogar die Region von Antarctica, wo sich die Städte Punta Arenas und Puerto Natales befinden, über die Carretera Austral befahrbar sein. Nicht für die Einheimischen, vor allem auch für Reisende – ein Grund mehr den Süden Chiles mit dem Mietwagen zu erkunden.

Süße Frackträger begrüßen in großen Gruppen die Besucher auf der Isla Magdalena. Hier lebt in den chilenischen Sommermonaten die größte Pinguinkolonie Südchiles! Ein absoluter Höhepunkt einer jeden Chilereise, wenn man Pinguine mag. Von Punta Arenas aus, kommt man mit dem Boot zu der von Magellan-Pinguinen besiedelten Isla Magdalena. Die Insel befindet sich direkt in der geschichtlich geprägten Magellanstraße, ein weiterer Grund eine Bootstour auf der Meerenge zu unternehmen. Das raue Klima und die wilde Landschaft an den Ufern, haben einen idealen Lebensraum für die schönen Tiere geschaffen.

Vor allem für Besucher, die einen strammen Reiseplan haben, empfiehlt sich eine geführte Tour zu der Pinguin-Insel zu buchen. Denn sie ist in nur etwa einer dreiviertel Stunde, von Punta Arenas aus, zu erreichen. Schon vom Boot aus, vor der Ankunft auf der Insel, werden Besucher durch die lebendigen Laute der rumwuselnden Pinguine in Empfang genommen. Auf der Insel selbst macht es dann einfach nur Spaß, gemeinsam mit den quirligen Lebewesen, entlang der Pfade bis zum Leuchtturm, dem einzigen Gebäude auf der Insel, spazieren zu gehen. Wer nach Punta Arenas kommt, der sollte sich den Bootsausflug zur Isla Magdalena also nicht entgehen lassen.

Sandboarding durch die hohen Dünen, mit dem Fahrrad durch das Tal des Todes oder doch lieber den Sonnenuntergang im Mondtal beobachten? All das und noch so viel mehr Abenteuer, bietet die nahe Umgebung von San Pedro de Atacama, der kleinen Gemeinde inmitten der Atacama Wüste. Unweit des Ortes, macht es Spaß, die im Salzsee, rosafarbenen Flamingos in einer atemberaubenden Kulisse zu beobachten und das brodelnde Wasser der höchstgelegenen Geysire der Welt (auf ca. 4300 Meter!) zu bestaunen. Die Kamera also bitte stets zum abdrücken bereithalten!

Wer also in San Pedro de Atacama ist, der wird schnell merken: Das was den Ort so einzigartig macht, ist nicht die Gemeinde selbst, mit seiner hübschen weißen Kirche, die eine der ältesten in ganz Chile ist. Vielmehr sind es die vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, die einen Besuch hier unumgänglich machen. 


Landesinformationen

Nach Chile kann man das ganze Jahr durchweg gut reisen. Es kommt ganz auf Ihre Bedürfnisse an, wie Sie Ihre Reise gestalten möchten. Beachtet werden sollte, dass wenn es bei uns in Europa Sommer ist, dann ist es in Chile Winter. Wenn Sie in den Norden oder im Zentrum von Chile reisen, können Sie mit ganzjährig warmen Temperaturen rechnen. Das Klima hier hängt mit der sehr trockenen Atacama Wüste zusammen. Wie es für ein Wüstenklima üblich ist, herrschen in der Nacht aber eher kalte Temperaturen. Tagsüber kann man von 15-25 °C ausgehen. In diesem Gebiet regnet es so gut wie nie. Deshalb gehört die Region im Norden Chiles zu den trockensten der Welt.

Im Süden hingegen, ist es das ganze Jahr über sehr kühl und es regnet viel. Im Sommer liegen die Temperaturen bei 10-15 °C und im Winter meist unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Mittel- und Südchile ist demnach von Oktober bis April. Wer in der Zeit von Juli bis August reist, der kann sogar in den Andenregionen auf Wintersportler treffen. Ganz im Gegensatz dazu, herrscht auf der zu Chile gehörenden Osterinsel, 3.800 km vor dem Festland gelegen, subtropisches Klima mit Temperauren zwischen 18 und 28 °C das ganze Jahr durch.

Chile kann man als vielgestaltigstes Land der Erde bezeichnen. Denn Chile besitzt Urwälder, Vulkane, Wüsten, Fjorde, Flüsse, Eis und Gebirge. Das Land liegt im Südwesten von Südamerika und grenzt im Norden an Peru. Nordöstlich grenzt Chile an Bolivien und im Osten an Argentinien. Im Westen mündet das Land in den Pazifik. Chile, lässt sich in fünf Teilräume Gliedern: der Große Norden, der Kleine Norden, die Zentralzone, der Kleine Süden und der Große Süden. Jede Teil-Zone hat eigene klimatische und geografische Bedingungen. Während es im Norden sehr trocken und recht warm ist, so ist es im Süden sehr rau und kühl. Was Chile außerdem so besonders macht, sind seine Maße. Schlank ist Chile, könnte man sagen. Denn der Andenstaat hat eine enorme Länge von 4.300 Kilometern und eine Breite von nur 180 km. Die Längenausdehnung Chiles entspricht übertragen auf Europa und Afrika, etwa der Entfernung zwischen der Mitte Dänemarks und der Sahara! Eine weitere Besonderheit von Chile sind die großen Höhenunterschiede die durch die Anden entstehen. Diese Sind auch für die unterschiedliche Vegetation und die verschiedenen Klimazonen im Land verantwortlich. Die isoliert gelegene Osterinsel im Pazifik, gehört außerdem auch zu Chile. 

Geschichtlich hat Chile auch einiges zu bieten – von der sogenannten vorspanischen bis zur neueren Geschichte. Chile ist schon seit dem 13.000 v.Chr. besiedelt. Dies lässt sich von Besiedlungsspuren aus der Region um die Stadt Antofagasta im Gebiet der Atacama-Wüste zurückführen. Es lebten schon damals verschiedene Stämme mit unterschiedlichen Kulturen im Land. Eine Kultur davon war die Chinchorro-Kultur. In dieser wurden die Toten mumifiziert und das sogar noch bevor die Ägypter es taten. Über die Jahre hinweg lebten die Inkas, Changos, Aymaras, Atacameneos, Diaguita, und die Mapuche in Chile.  

Im 16. Jahrhundert wurde Chile von den spanischen Konquistadores besiedelt und unterworfen. Der Stamm der Mapuche war der einzige der bis zum 19. Jahundert Wiederstand leistete. 1810 wurde die Unabhängigkeit der spanischen Krone verkündet. Nach einem erbitterten Bürgerkrieg schaffte Chile nach ein paar Jahrzehnten die Stabilisierung des politischen Systems. Nun folgte das Kapitel des wirtschaftlichen Aufschwungs. Es wurden die größten Kupfervorkommen des amerikanischen Kontinents entdeckt. Diese verschafften dem Land Wohlstand. 1970-1973 wurden die Kupfervorkommen durch Präsident Salvador Allende verstaatlicht. Ziel von Präsident Allende war der demokratische Weg zum Sozialismus des Landes. Präsident Allende sorgte auch für die Verstaatlichung von Bankwesen und Industrie, was dazu führte, dass die ausländischen Investitionen ausblieben. Der Kupferpreis auf dem Weltmarkt fing an zu fallen und die Ansichten des Präsidenten zur Wirtschaftspolitik machte die Lage auch nicht besser. Das alles trug zu einer schweren Krise des Landes bei. Es kam zu Streiks und Boykotten von Arbeitern im Land. Die Unzufriedenheit, brachte das Militär dazu, einen Putsch gegen den Präsidenten auszuüben. Dieser nahm sich daraufhin das Leben.

Im Anschluss herrschte eine Militärdiktatur, angeführt von Augusto Pinochet. Es war eine Schreckensherrschaft, in der die politischen Parteien verboten, das Parlament aufgelöst und die Pressefreiheit unterbunden wurde. Andersdenkende wurden verfolgt und ermordet. Die Wirtschaft des Landes wurde umstrukturiert und ausländische Investoren gefördert. Dies führte aber auch nicht zu dem erhofften wirtschaftlichen Aufschwung. Nachdem Pinochet nicht wieder gewählt wurde, kam es unter Patricio Aylwin und seinen Nachfolgern endlich wieder zu einer Demokratie im Land. Die Armut konnte erfolgreich bekämpft werden und die Wirtschaft blühte jetzt wieder auf. 2006 kam dann die erste Frau an die Macht, Michelle Bachelet. Ihre Amtszeit endete 2010. 2014 wurde sie jedoch erneut gewählt. Heutzutage, ist Chile eines der reichsten Länder in Südamerika. 

Die Amtssprache in Chile ist Spanisch, welche auch von den Einheimischen Castellaño genannt wird. Das chilenische Spanisch unterscheidet sich durch die Aussprache und den Wortschatz von dem iberischen Spanisch. Spanischkenntnisse sind in Chile von Vorteil, da es von den Einheimischen gern gesehen ist, wen man sich als Gast in der Landessprache unterhält. Als Reisender kann man sich aber auch ganz gut mit Englisch durchschlagen, da es in den Touristenzentren und den meisten Hotels gesprochen wird. In den Südchilenischen Regionen IX und X, wird auch teilweise noch Deutsch gesprochen. Denn hier leben bis heute einige Deutsch-Chilenen. Deshalb zählt Deutsch auch zu der drittverbreitetsten Sprache des Landes. Die Ansiedlung zahlreicher Deutscher erfolgte im 19. Jahrhundert. Mapudungun ist die bekannteste indigene Sprache der Mapuche, welche bis heute, neben Spanisch, im Süden Chiles gesprochen wird. Im Norden des Landes wird auch noch vereinzelt Aymara gesprochen. Auf der Osterinsel ist die Sprache Rapanui verbreitet.

Chile ist stark vom Katholizismus geprägt. Die Kirche hat auch heute noch viel Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Daher sind zum Beispiel Abtreibungen seit 1990 verboten. Bis 2010 gehörte der zweitgrößte Privatsender des Landes (Canal 13) allein der römisch-katholischen Kirche an. Etwa 67 % der Bevölkerung Chiles sind demnach katholisch, 16,5 % zählen zu den Protestanten und der Rest gehört anderen Glaubensrichtungen an. Zu der letzten Kategorie zählt auch der Schamanismus der noch von den Ureinwohnern des Landes praktiziert wird. 

Die Chilenen lassen es beim Feiern zwar fröhlich aber eher bodenständig zugehen. Im Festtagskalender macht sich der Einfluss der katholischen Kirche bemerkbar, denn sie nimmt viele Feiertage der Chilenen ein. Für die Chilenen ist jeder Feiertag ein willkommener Anlass, ihren Arbeitsalltag für kurze Zeit zu vergessen, denn sie haben im Durchschnitt nur 15 Urlaubstage pro Jahr. Die wichtigsten 2 Feiertage für die Chilenen sind der Nationalfeiertag und Weihnachten. In Nordchile werden Prozessionen und farbenfrohe Maskenfeste von den Ureinwohnern zelebriert. 

  • 01. Januar: Neujahrstag
  • März/April: Karfreitag und Ostersamstag
  • 01. Mai: Día de los Trabajadors - Das ist der Tag der Arbeit in Chile
  • 21. Mai: Día de las Glorias Navales (Tag zu Ehren der chilenischen Marine)
  • Mai/Juni: Fronleichnam (beweglicher Feiertag)
  • 29. Juni: San Pedro y San Pablo (Peter und Paul)
  • 16.Juli: Virgen del Carmen (Jungfrau Carmen)
  • 15. August: Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt)
  • 18. September: Dieciocho (Nationalfeiertag) – Feier zur Unabhängigkeit Chiles im Jahr 1810. Gefeiert wird für etwa eine Woche im ganzen Land.
  • 19. September: Tag zu Ehren des Heeres
  • 12. Oktober: Día de la Hispanidad (Jahrestag zur Entdeckung Amerikas im Jahr 1442)
  • 31. Oktober: Dia de las Iglesias Evangelicas y Protestantes (Tag der evangelischen und protestantischen Kirche)
  • 01. November: Todos los Santos (Allerheiligen)
  • 08. Dezember: Immaculada Concepion (Tag der Unbefleckten Empfängnis Marias) 
  • 25. Dezember: Navidad (Weihnachten) in Chile gilt nur der erste Weihnachtstag als Feiertag

Chile hat eine Einwohnerzahl von 17 Millionen Menschen. Das momentane Bevölkerungswachstum liegt derzeit bei knapp 1 % und ist somit unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt. Im Vergleich zu Mitteleuropa, ist Chile ein relativ junges Land. Chile ist ein Einwandererland, daher sind viele der heutigen Chilenen, Nachfahren von eingewanderten Spaniern, Franzosen, Italienern, Serben, Kroaten und den Deutschsprachigen Nationen. Im Süden und Norden Chiles leben heute noch größere Indianische Gruppen. Sie bestehen aus 600.000 Mapuche-Indianern, 50.000 Aymaras und 20.000 Atacameños.

Die Chilenen sind ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk. Auch wenn sie auf Reisende oft sehr zurückhaltend wirken, sind Sie, wenn sie angesprochen oder gefragt werden, sehr offen und gewillt zu helfen. Eine große Rolle bei den Chilenen spielen auch der Tanz und die Musik. Sie bewegen sich gerne zu rhythmischen Klängen und tanzen leidenschaftlich Salsa. 

Mit der Pünktlichkeit nehmen es die Chilenen allerdings nicht so genau. Verabredungen werden meistens mit mindestens 15 Minuten Spielraum gehandhabt. Bei privaten Einladungen gibt es eine „Anstandsfrist“ von mindestens 30 Minuten Verspätung! Flugzeuge und Überlandbusse sind aber generell pünktlich.

Da Chile über eine riesige Nord-Süd Ausdehnung verfügt, sind die klimatischen Bedingungen sehr unterschiedlich. Jeder Landesteil hat eine eigene Pflanzen- und Tierwelt. Im Norden von Chile gibt es nicht viel Vegetation und nur wenig grüne Fläche. Hauptsächlich ist die Gegend von einigen Kakteenarten und Zwergsträuchern bewachsen. Hier findet man nur vereinzelt Oasen oder unterirdische Quellen. In den Anden und Küstengebirgen gibt es hingegen teilweise Nebelwälder. In dem Gebiet um La Serena, im Kleinen Norden Chiles, befinden sich die berühmten chilenischen Weinbaugebiete. Die Region südlich von Santiago, der Hauptstadt, bis hin zu der Seenregion, wird für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Die Landwirtschaft in Chile lässt sich mit der in Süd- und Mitteleuropa vergleichen. In Süd-Chile liegen die ganzjährig grünen Regenwälder. Patagonien hat eine vergleichsweise durchwachsene Landschaft. Hier findet man Flüsse, Moore, Steppen und riesige Gletscher aber auch unendlich erscheinende Weiten.

Die Tierwelt in Chile ist sehr artenreich. Giftige Tiere gibt es allerdings nicht. In dem Steppen-Gebiet von Nord- und Süd-Chile sieht man häufig Guanakos, Vikunjas und auch Lamas sowie Alpakas. Diese zählen zur Familie der Kamele. Besonders schön, sind die hier auch lebenden Pumas, die man aber nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Typisch sind außerdem die Chinchillas, Viscachas (aus der Familie der Chinchillas), Stinktiere und Nandus. In den Wäldern von Chile tummeln sich Füchse, chilenische Waldkatzen und Hirsche. In ganz Chile lebt der anmutige Andenkondor, eines der Wappentiere von Chile. Die Küsten im Norden werden von Magellan-Pinguinen, Pelikanen, Raubmöwen und Mähnenrobben bewohnt. Die wunderschön herausstechenden rosafarbenen Flamingos, kann man an den Salzseen im Norden sichten.

Die chilenische Küche hat viele Einflüsse, von den europäischen Einwanderern aus Frankreich, Spanien und Deutschland. Sie bietet allerlei Fisch-, sowie deftige Fleisch- und Kartoffelgerichte. Eine leckere Spezialität sind die Gemüseeintöpfe. Im ganzen Land sehr beliebt, sind auch die sogenannten Empanadas, kleine Teigtaschen, die je nach Region unterschiedliche Füllungen haben. Die Chilenen trinken außerdem gerne den qualitativ guten Rotwein, der im Land produziert wird.

Im Allgemeinen sind die Chilenen aber eher zurückhaltender mit dem Alkoholkonsum. Deshalb ist es auch untersagt auf der Straße Alkohol zu trinken. Es darf nur in Bars, Restaurants und Cafés Alkohol zu sich genommen werden. Hier stehen meist verschiedene Pisco-Sorten auf der Getränkekarte. Pisco ist ein starker Traubenschnaps, der aus den nordchilenischen Tälern stammt. Probieren Sie einen Pisco Sour – Pisco gemischt mit Limonensaft, Puderzucker und Eischnee, wird als Nationalgetränk Chiles bezeichnet.


Gut zu wissen

Für Die Einreise nach Chile benötigen Sie einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass. Sobald Sie in das Land eingereist sind, erhalten Sie eine kostenlose Touristenkarte (Tarjeta de Turismo), die ihnen einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen im Land erlaubt. Dies gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Für alle anderen Nationalitäten steht das Chilenische Konsulat für Einreisefragen zur Verfügung. Woran Sie unbedingt denken sollten, ist, dass die Touristenkarte bei Ausreise zurückgegeben werden muss. Sollte der Fall eintreten und Sie verlieren diese, dann können Sie die Karte bei der Policía Internacional in Santiago, oder in einer anderen Dienststelle der Polizei (Carabinieros) in den jeweiligen Regionen ersetzen lassen. Falls Sie bei der Ausreise keine Touristenkarte bei sich haben, muss mit Problemen und hohen Geldstrafen gerechnet werden.

Am besten Sie lagern die Touristenkarte zusammen mit Ihren Reiseunterlagen im Safe Ihrer Unterkunft. Wenn Sie Ihre 90 Tage Aufenthaltsdauer verlängern möchten, benötigen Sie bestimmte Dokumente, die bei der Ausländerbehörde erfragt werden können. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die nicht mit beiden Elternteilen reisen, wird für die Ein- und Ausreise, eine beglaubigte Einverständniserklärung beider Elternteile benötigt. Nähere Auskunft dazu, erhalten Sie bei den chilenischen Konsulaten, oder auf der Website des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de. Bitte informieren Sie sich zeitig vor der Abreise, um Komplikationen bei der Einreise zu vermeiden.

Gegenstände, die für Ihren persönlichen Bedarf während der Anreise und für Ihren Aufenthalt bestimmt sind, können zollfrei nach Chile eingeführt werden. Für Reisende ab 18 Jahren, sind 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Pfeifentabak, 2,5 Liter alkoholische Getränke sowie eine angemessene Menge Parfüm ebenfalls zollfrei einzuführen. Elektronische Geräte sollten eindeutig als bereits benutzt erkennbar sein. Bargeld oder Wertpapiere über 10.000 USD müssen dem Zoll angegeben werden. Für Neuwaren ist die obere Wertgrenze 500 USD und zusätzlich muss Zoll bezahlt werden. Da sich die Bestimmungen immer wieder ändern hat es sich stets bewährt, sich vor Abreise, bei den entsprechenden Behörden unter www.zoll.de und auf http://www.santiago.diplo.de/Vertretung/santiago/de/Startseite.html nochmal zu informieren.

Einfuhrbeschränkungen gelten auch für frische Lebensmittel, wie zum Beispiel Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren sowie Pflanzen, Pflanzenteile und Saatgut. Hier ist Vorsicht geboten, denn auch der versehentlich vergessene Apfel im Handgepäck kann mit Bußgeldern bestraft werden. Daher sollten sie alle mitgeführten Lebensmittel, auch diese, die noch originalverpackt sind, wie zum Beispiel Nüsse, auf dem Einreiseformular angeben.

In Chile wird mit Chilenischem Peso (CLP) bezahlt. Banknoten im Wert von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000 und 20.000 CLP sind im Umlauf. Münzen gibt es im Wert von 1, 5, 10, 50, 100 und 500 CLP. Vor allem in den ländlichen Regionen wird der Euro oft nicht akzeptiert. Deshalb macht es Sinn, bei Ausflügen außerhalb der großen Städte, US-Dollar einzustecken. Diese kann man dann problemlos überall in Chile in die Landeswährung umtauschen. Geld wechseln kann man in den großen Städten am Flughafen, in Banken und in Hotels. Am besten ist es jedoch das Geld in einer Wechselstube, einer sogenannten Casa de Cambio, umzutauschen, da hier der Wechselkurs meist günstiger ist. Die Öffnungszeiten sind in der Regel montags bis freitags vormittags von 9.00 bis 14 Uhr und nachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr. In den ländlicheren Gegenden ist der Wechselkurs häufig ungünstiger als in Städten.

Von einem Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt wird generell abgeraten, auch wenn hier von den Händlern mit vermeintlich besseren Kursen gelockt wird. Das Risiko ist zu hoch doch einen schlechten Kurs zu erhalten, oder zum Opfer von Geldfälschern zu werden. Geldautomaten gibt es in den meisten Supermärkten, Apotheken und Banken. An den Automaten ist auf das Redbanc-Zeichen zu achten. Denn an diesen Automaten kann man mit der EC-Karte und auch mit den gängigen Kreditkarten, wie zum Beispiel Visa oder Master Card, Geld abheben.

Generell sind keine Impfungen vorgeschrieben, um nach Chile einreisen zu dürfen. Eine Ausnahme gibt es aber für die zu Chile gehörenden Osterinseln. Hier wird eine Gelbfieberimpfung verlangt, wenn aus einem Land eingereist wird, in dem die Krankheit vorkommt. Allgemein sollte jeder persönliche Impfkalender vor der Reise nach Chile aktualisiert werden.  Zu überprüfen sind insbesondere die Schutzimpfungen wie Tetanus, Diphtherie und Polio. Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem Impfungen, gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.

Tropenkrankheiten sollten in Chile im Allgemeinen nicht auftreten. Es bestehen aber verschiedene mückengebundene Infektionsrisiken. Deshalb sollten Sie sich gut gegen Mücken schützen. Es ist sinnvoll bezüglich notwendiger Vorsichtsmaßnahmen einen Tropenmediziner um Rat zu fragen. Vor der Abreise sollten Sie sich außerdem auf der Website des Auswärtigen Amtes  www.auswaertiges-amt.de nochmal genau zu den genannten Themen informieren. Grundsätzlich ist das medizinische Versorgungsangebot in Chile in den großen Städten mit dem in Europa zu vergleichen.

Die Netzspannung in Chile ist mit der in Deutschland gleichzusetzen (230 V). Daher können sie Ihre elektronischen Geräte ohne Probleme benutzen. Auf den meisten Geräten, wie Handys, Kameras, Laptops, elektrischen Zahnbürsten usw. steht meistens „INPUT: 100-240, 50/60 Hz“. Diese Ladegeräte können sie für alle Länder der Welt nutzen. Sie sollten sich für Chile einen Reiseadapter besorgen. In dem Land werden Stecker des Typs C und L eingesetzt. Typ C ist zwar mit vielen Steckdosen kompatibel, aber wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann besorgen Sie sich einen passenden Reiseadapter vor Abreise.

Die meisten Unterkünfte in Chile bieten W-LAN an. Es kann vorkommen, dass Sie dafür manchmal eine Gebühr zahlen müssen. Aber in vielen Restaurants und Einkaufszentren haben sie freien Zugriff auf W-LAN. In den größeren Städten sind auch viele Internet Cafés vorhanden. Chile verfügt über ein modernes Telefonnetz mit verschiedenen Anbietern. Es gibt öffentliche Telefonzentralen, in denen Sie ins Ausland telefonieren können. Wer viel telefoniert, sollte sich eine Prepaid-Telefonkarte besorgen. Diese sind am Kiosk erhältlich. In den ländlicheren Gegenden kann es leider schon mal vorkommen, dass die Digitalnetze zusammenbrechen. Die Vorwahl von Chile ist 0056. 

Chile gehört zweifellos zu den sichersten Reiseländern in Südamerika. Lassen Sie sich nicht verrückt machen von angstschürenden Berichten über Südamerikas Kriminalität! Sie können sich generell frei und unbekümmert in Chile bewegen. Wie in allen Ländern auf der Welt sollten Sie sich nicht in den armen Randbezirken der großen Städte des Landes aufhalten. In den Zentren muss auf Persönliches, wie Taschen, geachtet werden und Ihre Wertsachen, wie auffälliger Schmuck, sollten nicht sichtbar am Körper getragen werden. Parken Sie Ihren Mietwagen nur an bewachten Parkplätzen, und lassen Sie keine Wertgegenstände im inneren liegen. Nachts sollten Sie sich nie alleine draußen aufhalten.

In abgelegenen Gegenden sollten Sie sich nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen. Es kommt im Land immer wieder zu Demonstrationen, die im Zusammenhang mit innenpolitischen Auseinandersetzungen stehen. Bitte halten Sie sich von Protesten fern. Eine Festnahme im Urlaub muss nun wirklich nicht sein, oder? Für die tagesaktuelle Sicherheitslage im Land, informiert das Auswärtige Amt ausführlich auf der Seite www.auswaertiges-amt.de.

Die Zeitverschiebung nach Chile beträgt gegenüber der Deutschen Zeit zwischen 4 und 6 Stunden, je nach Monat. Während der Hauptreisezeit, zwischen Ende Oktober und Ende März sind es 4 Stunden Zeitunterschied. Ist es also 12 Uhr in Deutschland, so fängt der Tag in Chile erst an und es ist 8 Uhr morgens im schlanken Südamerikanischen Staat. Ende April bis Ende September sind es hingegen 6 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland. In den restlichen Wochen im Jahr gibt es einen Zeitunterschied von 5 Stunden, abhängig davon, wann in Chile und wann in Deutschland die Uhren auf Sommer- bzw. Winterzeit umgestellt werden.

Wie fast überall auf der Welt, so ist es in Chile auch nicht erlaubt militärische und politische Einrichtungen zu fotografieren. Dazu gehören auch Polizeikontrollen. Grundsätzlich gilt, wer Menschen fotografieren möchte, der sollte vorher bei ihnen nachfragen, ob diese damit einverstanden sind. Höflichkeit gewinnt hier meistens. Wer eine Speicherkarte braucht, der kann diese in den großen Städten erhalten. Allerdings muss mit höheren Preisen als in Europa gerechnet werden.

Pauschal kann man sagen, dass in Chile etwa 10 % Trinkgeld angemessen sind. In Restaurants wird das so gehandhabt, dass man einen Teil des Wechselgeldes zurücklässt. Kofferträger, Schuhputzer, Zimmermädchen und andere Dienstleister freuen sich über ein paar kleine Scheine oder Münzen, da sie normalerweise nur den Mindestlohn erhalten, der nicht ausreicht, um die Familie zu ernähren. 

Oftmals stellt sich die Frage, „Muss ich als Alleinreisende Frau in Chile Angst haben?“ Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Nein“ beantworten. Die Chilenen sind relativ harmlos. Daher haben Alleinreisende Frauen, außer gelegentlichen Komplimenten, wenig zu befürchten. Falls bei der Begrüßung mit einem Mann mal ein Küsschen von diesem auf die Wange der Frau vergeben wird, dann ist das kein Grund zur peinlichen Berührung oder Anlass eine Szene zu machen. Denn der Begrüßungs- und auch der Abschiedskuss auf die Wange, ist Teil der Kultur und absolut normal in Chile.

Postkarten können in der Hauptpost zum Versand abgegeben werden. Natürlich gibt es auch noch weitere Filialen in den Stadtbezirken. Briefästen sind nicht üblich in Chile. Schöne Postkarten sind unter anderem im Museo de Bellas Artes und im Museo Chileno de Arte Precolombino in Santiago zu bekommen. Der Postweg nach Deutschland beträgt 5 bis etwa 14 Tage. Für einen geringen Aufpreis kann man wichtige Briefe und Päckchen per Einschreiben schicken. 

Wer den Liebsten zu Hause eine Postkarte schicken möchte, der kann dies tun. Am besten ist es jedoch, die Karten direkt am Postamt abzugeben. Der Versand kann bis zu vier Wochen dauern. Reisende haben häufig auch die Möglichkeit Ihre Karten an der Hotelrezeption zum Versand in die Heimat aufzugeben. Allerdings kommen diese oft nicht an. Wir raten dringend davon ab, elektronische Ersatzteile, wie Kamerazubehör, nach Chile zu senden. Die Kosten für den Zoll sind sehr hoch und der Versand sehr zeitaufwendig. 


Nationalparks

Ein wahres Naturwunder, am Ende der Welt – das ist der Nationalpark Torres del Paine! Denn die atemberaubende Landschaft des Parks ist einmalig schön. Das besondere an der Natur des Parks ist die Vielfältigkeit. Hier kann man Felsen, Gletscher, Wasserfälle und grüne Landschaften durchwandern. Wer den Nationalpark also besuchen möchte, der kann über die Hauptroute, die Straße Cerro Castillo, anreisen. Der Parkeintritt beträgt ca. 30 Euro und es werden auf Wunsch Tages- oder Mietwagentouren organisiert. Der zu den chilenischen Anden gehörende Cerro Paine Grande ist der höchste Gipfel des Parks, mit 3.012 Metern Höhe. Aber das bekannte Wahrzeichen des Nationalparks, sind die drei nadelartigen Granitberge, die hier mächtig in den Himmel ragen.

Ein tolles Erlebnis sind auch die Bootsfahrten, die auf den traumhaften blau-grünen Gletscherseen angeboten werden. Außerdem sind überall im Nationalpark zauberhafte Blumen, wie zum Beispiel Orchideen zu sehen, die mit ihren farbenfrohen Blüten, den Wegrand schmücken. Auch viele Baumarten sprießen aus dem Boden, wie beispielsweise Zypressen und Lenga-Bäume. Zudem gibt es über 120 verschiedene Vogelarten zu bestaunen, darunter der majestätische Andenkondor. Die zu der Familie der Kamele gehörenden Guanakos leben ebenfalls im Park. Um dieses einmalige Gebiet zu schützen, wurde  der Torres del Paine Nationalpark 1978 von der UNESCO als Welt-Biosphärenreservat anerkannt. Damit ist natürlich auch der Tourismus im Park stark angestiegen. Mittlerweile zieht es rund 150.000 Besucher pro Jahr in das wunderschöne und erholsame Gebiet. 

Umweltschutz und der Erhalt der patagonischen Flora und Fauna, werden im größten privaten Naturschutzgebiet der Welt ganz großgeschrieben. Im Süden von Chile zwischen Hornopiren und Chaitén gelegen, bietet der Park eine bezaubernde, unberührte Natur. Die idyllischen Naturpfade, die wunderschön angelegten Biogärten und die ausgedehnten Waldgebiete, in denen bis zu 70 Meter hohe Alercen (patagonische Zypressen) wachsen, laden zum Wandern ein. Die berühmte Carretera Austral führt mitten durch den Park, von der aus direkt Wanderwege abgehen. Für Mietwagenreisende also ideal. Wenn man Glück hat, bekommt man dann beim Wandern zahlreiche Tiere zu Gesicht. Eines der schönsten ist der Südandenhirsch. Reisende kommen mit der Fähre in dem kleinen Ort Caleta Gonzalo an, der gleichzeitig das Eingangstor zum Park ist. Mit einer Fläche von etwa 290.000 Hektar, ist der Nationalpark vergleichbar mit der Größe des Saarlands und Hamburg zusammen. Reichlich Platz zum Erkunden des Gebietes ist also da. Gegründet wurde der Pumalín Park vom US-amerikanischen Millionär Douglas Tompkins, Gründer und Manager der Marke The North Face und Esprit. 

Der Park ist jedoch nicht nur ein Naturschutzgebiet. Hier gibt es verschiedene ökologisch-soziale Projekte, die der einheimischen Bevölkerung auch Arbeitsplätze verschafft. Frauen stricken Kleidung und verwenden dafür die Wolle, der im Park lebenden Schafe. Auch der biologische Anbau von Gemüse und Früchten wird betrieben. Diese werden dann im ganzen Land verkauft. 

Regenschirmgroße Pangue-Blätter, Bambus sowie Farn- und Lianengewächse – das bieten die tropisch anmutenden Urwälder im 154.000 Hektar großen Queulat Nationalpark. Etwa 20 Kilometer südlich des Ortes Puyuhuapi im großen Süden Chiles, direkt an der berühmten Carretera Austral, befinden sich das Infozentrum, unweit der Hauptattraktion des Parks. Über eine abenteuerliche Holzbrücke gelangt man zur Laguna Témpanos, in der regelmäßig kleine Eisberge treiben.

Alternativ kann man auch direkt zur Hauptattraktion, dem atemberaubenden Hängegletscher Ventiquero Colgante wandern. Nahezu bedrohlich schiebt sich die Zunge des Gletschers zwischen zwei Bergen hervor, im nächsten Moment scheint die riesige stahlblaue Eismasse abzukippen. Gelegentlich stürzen Eisblöcke im Schmelzwasserfall in die Tiefe – ein wahnsinniges Bild! Der Nationalpark hat noch viele weitere Attraktionen, die es lohnt, bei einer Wanderung zu erkunden. 


Städte

Ein bisschen Europa-Flair inmitten Südamerikas – das ist Santiago de Chile – die Hauptstadt des schlanken Andenstaates. Im Grundsatz modern, besitzt sie aber auch viele historische Aspekte. Denn Santiago de Chile, kurz „Santiago“, wurde schon 1541 gegründet und hat demnach auch heute noch viel tolle Architektur, die Einblicke in die Geschichte und die Kolonialzeit des Landes geben. Santiago ist umgeben von in den Himmel ragenden Gipfeln der schneebedeckten Anden und einer Sattgrünen Ebene – ein herrliches Bild!

Die Stadt selbst, erfüllt allerdings nicht das Klischee von den farbenfrohen und chaotischen Städten in Südamerika. Ganz im Gegenteil, Santiago ist sehr strukturiert und hat sogar moderne Autobahnen. Hier finden ganzjährig interessante kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, verschiedene Kunstmärkte und einige Sportevents statt. Außerdem findet man imposante Denkmäler, historische Gebäude und Monumente, schöne Parks und noch viele andere Sehenswürdigkeiten im Zentrum, am Plaza de Armas. Er ist das Herz und die Seele der Stadt. Nach einem gemütlichen Einkaufsbummel durch die Geschäfte, laden die Fußgängerzone und die Einkaufsstraßen zum Verweilen ein. Am Plaza de Armas kann man Streichquartetts lauschen und Straßenkünstlern bei Ihrer Arbeit zusehen. Sehr beliebt bei den Reisenden, ist auch die Kathedrale von Santiago, das alte Postamt oder das Nationalmuseum für Geschichte. Zudem ist Santiago die sicherste Großstadt Lateinamerikas. Ein Besuch in der Hauptstadt Chiles, lohnt sich also sicherlich.

Eisfelder, schneebedeckte Berggipfel sowie wilde und unberührte Natur – das beschreibt die wunderschöne Umgebung von Puerto Natales. Puerto Natales ist eine hübsche Hafenstadt in Patagonien, mit knapp 20.000 Einwohnern, in der Provinz Ultima Esperanza, am gleichnamigen Fjord gelegen. Ultima Esperanza bedeutet übersetzt „letzte Hoffnung“. Diesen Namen verdankt die Region Juan Ladrillo, der im Jahr 1557 die Lage von Puerto Natales als letzte Hoffnung sah, die Magellanstraße zu erreichen. Vor allem die Nähe zu dem Nationalpark Torres del Paine macht den Ort so besonders für Reisende. Denn die Stadt bietet die beste Ausgangslage für Ausflüge in den großartigen Park.

Die Regionen um die Stadt sind aber auch für Ihre Schafzucht bekannt. Denn Patagonien ist der größte Wolllieferant in Chile. Hier gibt es viele Chilenen, die sogar Deutsch sprechen. Sie gehören zu den Schafzüchtern, deren Familien einst in das Land eingewandert sind. Ein Besuch an der Uferpromenade, direkt am Fjord Ultima Esperanza, bei der Einmündung der Calle Philipp in die Uferstraße, ist auch sehr zu empfehlen. Hier rottet alte Mole vor sich hin und bietet den Kormoranen und Schwarzhalsschwänen einen idealen Aufenthaltsort. Die dazu im Hintergrund mächtig erscheinende Bergkulisse, der meist schneebedeckten Sarmiento-Kordillere, ist unglaublich beeindruckend.

Gegenüber Feuerland, direkt an der Magellanstraße, dort liegt die schönste Stadt Patagoniens – Punta Arenas. Mit 125.000 Einwohnern ist Punta Arenas tatsächlich die südlichste Stadt der Welt! Bis heute eine der wichtigsten Hafenstädte, nahmen in der Vergangenheit, bis zum Bau des Panamakanals, alle Schiffe den Weg durch die Ost-West-Passage namens Magellanstraße, vorbei an Punta Arenas. Eine frische Prise Magellanwind kann man sich direkt an der Uferpromenade einholen.

Besonders schön ist aber auch die Innenstadt Punta Arenas, mit seinem Hauptplatz Plaza de Armas. Der Platz ist geschmückt mit dem über Indiander hinwegschreitenden Magellan, ganz aus Bronze – ein Symbol für die ausgerotteten Stämme Aonikenk und Ona. Wer die Geschichte der Seefahrer und der Stadt genauer unter die Lupe nehmen möchte, für den lohnt sich auch ein Besuch im schönen Museum Naval y Marítimo. Besonders attraktiv sind auch die vielen alten Gebäude im Stadtzentrum und der Friedhof, der höchstens mit dem in Buenos Aires konkurrieren kann.


Wüsten

Wer in Südamerika reist und die Natur liebt, für den ist eine Erkundungsreise durch die Atacama Wüste in Chile ein besonderer Reisehöhepunkt. Über eine stolze Länge von 1.200 Kilometern, erstreckt sich die Atacama Wüste zwischen den Städten Tacna im Süden Perus und Copiapo im Norden Chiles. Ausgangsort für Ausflüge ist das kleine Oasenstädtchen San Pedro inmitten der Atacama Wüste. Denn in der nahen Umgebung gibt es beeindruckende Ziele zu erkunden. Ein Ausflug zu den Geysiren von Tatio ist besonders lohnenswert. Mit dem Pferd durch das Valle de la Luna zu reiten, mit seinen verrückten Gesteinsformen und dem Boden verkrustet durch Salz, ist auch unglaublich beeindruckend. Man kann außerdem die uralte Festungsanlage Pucará de Quitor und die heißen Quellen von Puritama besuchen. Außerordentlich schön ist es einen Ausflug zu einem Salzsee, auf über 4.000 Metern Höhe zu machen. Die Salzseen werden sogar manchmal an der Oberfläche von einer türkisblauen Lagune durchbrochen und nicht selten verzieren rosafarbene Flamingos das Landschaftsbild. Also, Kamera nicht vergessen, denn das frohe Farbenspiel ist sehr hübsch anzusehen! 

Die Atacama Wüste ist in ihrem Kern die trockenste der Erde. Hier gibt es Orte, die Jahrzehntelang kein Wasser gesehen haben, denn die Wüste liegt im Regenschatten der Anden. Außerdem sorgen die trockenen Ostwinde, die dort vorkommen, dafür, dass es keine Niederschläge gibt. Der kalte Humboldtstrom verhindert die Regenwolkenbildung noch dazu. Die Temperatur tagsüber beträgt etwa 30 °C. In der Nacht sinkt diese extrem, bis zu -15 °C.

Im Abstand von fünf bis zehn Jahrzehnten findet In der Wüste ein einzigartiges Naturschauspiel statt. Es kommt zu heftigen Regenfällen, die durch das das globale Klima Phänomen El Niño, ausgelöst werden. Wenn dieses Phänomen auftritt, kommt der Humboldtstrom zum Erliegen. Dadurch wird die Meeresoberfläche erhitzt und es bilden sich Wolken, die genug Feuchtigkeit zum abregnen besitzen. Als Konsequenz bildet sich auf dem Wüstenboden ein wunderschöner farbenfroher Blumenteppich, der aus mehr als 200 verschiedenen Blumenarten besteht. Dieses Spektakel hält dann 2 Monate an, von September bis November.


Chile – das Land hinter den sieben Bergen, so schön wie Schneewittchen mit den sieben Zwergen…

Zwar haben die Anden mehr als nur 7 Berge – märchenhaft schön ist Chile aber trotzdem. Direkt hinter der längsten Gebirgskette der Erde gelegen, reiht sich in Chile nämlich ein Naturspektakel an das Nächste. Die enorme Nord-Süd-Ausdehnung Chiles, von 4.300 Kilometern an der Küste und die schmale Durchschnittsbreite von nur 180 km, sowie die großen Höhenunterschiede im Land, erklären auch die unglaubliche Abwechslung in Vegetation und Klima. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei. Von trockenen Wüstenregionen, über Sandstrände und immergrüne Urwälder bis hin zu funkelnden Eisbergen in zauberhaften Fjorden und Nationalparks mit massiven Gletschern.

Wer Einsamkeit sucht, den schicken wir in die Wüste! Im Großen Norden Chiles, ist eine der eindrücklichsten Landschaften im Land, die Atacama Wüste. Einsamkeit heißt hier aber keinesfalls Eintönigkeit. Rund um die Oase San Pedro, erheben sich die ockerfarbenen Wüstenberge und das bizarre Valle de la Luna, das Mondtal, mit seinen seltsamen Formationen aus Salzgestein. Schroffe Salzseen, Lagunen mal Tiefblau, mal leuchtend Türkis, in denen rosafarbene Flamingos watscheln, geben ein irrsinnig schönes Pastellbild ab – vor allem bei abendlicher Sonneneinstrahlung. Andinos, die Einheimischen Andenbewohner, führen hier ein noch recht urtümliches Leben. Und auf über 4.000 Meter Höhe sprudeln die heißen Tatio-Geysire aus dem Inneren der Anden in die Luft. Das alles kann zu Fuß, zu Pferd oder sogar mit dem Rad erkundet werden. Unumgänglich während einer Reise in den schlanken Staat Südamerikas, ist ein Besuch in Santiago de Chile. Hier befindet sich auch der Flughafen bei Anreise aus Deutschland. Die Hauptstadt und Millionenmetropole im Zentrum des Landes, bietet einen relativ modernen Kontrast, zu den umliegenden traditionellen Dörfern, wo idyllische Weingüter und herrliche Landschaftsbilder dominieren. Das nahegelegene und so bunte Valparaíso, ist kulturelle Hauptstadt und sogar UNESCO Weltkulturerbe.

Der kleine Süden hat seine ganz besonderen Reize. Entlang der berühmten Panamericana verläuft die Straße parallel zu den Anden, an deren Rand, wie Perlen aufgereiht, wunderschöne Seen liegen. Außerdem gibt es hier auch viele Vulkane, einer davon Osorno. Stets mit einer weißen Schneemütze bedeckt, lockt er viele Besucher für Erkundungstouren auf und rund um den Vulkan, an. Im Süden Chiles leben auch die meisten Mapuche-Indianer. In Lateinamerika waren sie das einzige indigene Volk, das der Eroberung durch die Spanier zur Kolonialzeit standhielt. 

Für Mietwagenbegeisterte beginnt das große Abenteuer oft in Puerto Montt. Hier startet nämlich die Carretera Austral, die 1.200 m lange Hauptverbindungsstrecke quer durch die Wildnis Chiles in Richtung Süden durch das weite Patagonien. Gletscher, Fjorde, von Urwald überzogene Nationalparks und riesige Bergmassive dominieren diese Gegend. Für bedingungslose Naturliebhaber, Wanderfreunde, Radfahrer und Angelbegeisterte, das wahre Paradies! Da kann es schon mal vorkommen, dass bei Bootsfahrten in den vielen Fjorden, neben Lachsen auch mal ein Eisberg vorbeischwimmt. Dann kommt die riesige Barriere, das Patagonische Inlandeis, gefolgt von der geschichtsträchtigen Magellanes Region mit dem weltberühmten Nationalpark Torres del Paine. Außerdem haben die gigantischen Spieße des Fitz Roy Granitbergs in den Argentinisch-Chilenischen Anden, und das raue Feuerland ganz im Süden Chiles, eine riesige Anziehungskraft auf Jedermann. 

Ganz weit draußen, im Südostpazifik, liegt die zu Chile gehörende Osterinsel. Mit dem Festland hat sie wenig gemein. Bekannt wurde Sie durch die großen rätselhaften Steinfiguren, die Moai, die vermutlich von einer alten polynesischen Kultur stammen. Eins fällt aber doch auf. Man hört nicht viel vom wunderschönen Andenstaat Chile in unseren Medien. Wir haben uns gefragt, wieso ist das so? Die Antwort ist klar: Chile hat kaum Konflikte und sehr selten mal Naturdesaster zu melden. Chile ist dafür einfach nur märchenhaft schön, abwechslungsreich und vor allem eines der sichersten Länder in Lateinamerika! 


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