Ecuador Reisen | Ecuador Urlaub vom - travel-to-nature
Ecuador Reisen | Ecuador Urlaub vom

Ecuador Reisen

Vielfalt auf kleinstem Raum

¡Qué chévere! – ein Ausruf, den man in Ecuador überall hört. Er drückt aus, wie schön etwas ist und erklingt bei vielen Gelegenheiten. Denn die Ecuadorianer lieben das Leben und genau diese Lebensfreude spürt man bei einer Reise durch das kleine Land auf dem Äquator. 

Ob bei einem Ritt durch die Hochebene der Anden, bei einem Besuch der Altstadt von Cuenca oder bei einem Schnorchelausflug in den Fluten der berühmten Galápagos-Inseln – in dem facettenreichen Land, trifft man sowohl auf Gastfreundschaft in quirligen Städten als auch auf Abgeschiedenheit in der einzigartigen Natur. 

Ecuador ist nicht nur das Land der Alpakas, sondern bietet auch immergrüne Regenwälder und traumhafte Strände an den Küstengebieten. Ecuador ist ein Land, das viele verschiedene Landschaften ineinander vereint und durch seine lange Geschichte viel Kultur besitzt. Erkunden Sie Ecuador als Individualreisende, mit der Familie oder auch in einer Gruppe. Lassen Sie sich bei einer Reise nach Ecuador mit travel-to-nature, von einem der vielfältigsten Länder der Welt verzaubern!

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Tipps und Infos für den Ecuador Urlaub in Kürze

Reisezeit

Anders als in Deutschland gibt es in Ecuador nur zwei Jahreszeiten – die Trocken- und die Regenzeit. Die Temperaturen werden jedoch erheblich von den Höhenlagen Ecuadors bestimmt. Im Hochland ist es ganzjährig trocken, an der Küste dauert die Regenzeit von Januar bis Mai, wobei es meist nur nachmittags einen starken Regenschauer gibt. Wer anfällig für Seekrankheit ist, der sollte nicht zwischen Juli und Oktober mit dem Boot auf die Galápagos-Inseln fahren.

Impfungen

Als Reiseveranstalter dürfen wir keine Impfempfehlungen aussprechen. Aus eigener Erfahrung heraus haben sich aber Impfungen gegen Hepatitis A bei kürzerem Aufenthalt und Schutz gegen Typhus, Tollwut und Hepatitis B bei längeren Aufenthalten bewährt. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig beim Auswärtigen Amt und lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, damit Sie Ihre Impfungen rechtzeitig vor Ihrer Reise vornehmen können. 

Währung/Geld

In Ecuador bezahlt man mit US-Dollar. Restaurants und Hotels akzeptieren häufig auch Kreditkartenzahlungen. Allerdings sollte man immer ein paar US$-Noten bei sich tragen, da besonders in ländlichen Regionen kaum Geldautomaten zu finden sind. Auch ist es wichtig, kleine US-Dollar-Scheine zu besitzen, da die Bevölkerung aufgrund des hohen Falschgeldumlaufs keine großen Scheine wie 50 oder US$ 100 annimmt.

Visum/Einreise

Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen im Jahr benötigen Sie kein Visum zur Einreise, lediglich einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Für aktuelle Einreisebestimmungen wenden Sie sich bitte an die zuständige Botschaft. Im Falle eines Transitflugs über die USA, erkundigen Sie sich bitte bei der US-Botschaft, welche Dokumente/Pässe für den Transit benötigt werden. 


Ausführliche Informationen rund im die Ecuador Reise

Must Do's

Wer den Nervenkitzel liebt, gepaart mit dem Erlebnis einer beeindruckenden Landschaft, ist auf dieser Bahnstrecke bestens aufgehoben. Die Zugfahrt beginnt auf 2.300 Höhenmetern in dem schönen Städtchen Alausi, das von einer überdimensional großen Statue des heiligen Petrus überblickt wird. Sie überwinden den Berg Nariz del Diablo – auch Teufelsnase genannt – bis Sie am Bahnhof in Sibambe auf ca. 1.800 Höhenmetern ankommen. Trotz des enormen Höhenunterschieds dauert die Fahrt nur etwa 30 Minuten. 

Im 19. Jahrhundert beschloss Präsident Gabriel Moreno, dass eine Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt Quito und Guayaquil gebaut werden sollte. Dieser Bau galt damals als technisches Wunderwerk und besitzt einige Raffinessen, die es den 12 km/h schnellen Zügen ermöglichen die 6 %ige Steigung der Felswand zu überwinden. Hierfür wurden die Gleise fast übereinander verlegt und mit zwei Spitzkehren verbunden. Nun wird der Zug im Zick-Zack-Kurs vorsichtig nach unten gesteuert. Aufgrund der vielen Kurven ist es möglich Bilder von der wunderschönen und außergewöhnlichen Umgebung zu machen. Allerdings ist es ratsam, sich auf die rechte Seite des Zuges zu setzen, da hier besonders während des ersten Teils der Bahnstrecke die beste Aussicht zu erhaschen ist. Sobald man die Grenzen der Stadt passiert hat, öffnet sich ein weites Tal, in dem man neben unzähligen Kakteen auch einige kleine Bauernhäuser entdecken kann. Kamera unbedingt einpacken!

Los Tuneles, übersetzt 'Die Tunnel', werden ihrem Namen wahrlich gerecht. Die Lavaformationen auf Galapágos bilden ein riesiges Labyrinth aus Tunneln, Brücken und Inselchen, zwischen denen Schildkröten, Haie, Rochen, Pinguine und Meerechsen umher tauchen. Steht man an Land, kann man den Blick kaum abwenden, denn es gibt so viel zu sehen. Aber auch unter Wasser gibt es einiges zu entdecken. Das Meer ist zwar recht rau, aber im glasklaren Wasser lässt es sich prima Schnorcheln und Tauchen und dabei kann man jede Menge bunte Fische und teilweise auch Seepferdchen beobachten.

Ingapirca, Ruinen der einstigen Kanari- und Inka-Bauten, liegt auf einem Berg in 3.200 Metern Höhe inmitten der Anden. Wie bekannt ist, gelten die Inkas als Baukünstler und auch hier stellten sie ihr Können deutlich unter Beweis. Gemeinsam mit dem Volk der Kanari errichteten Sie eine imposante Stätte mit Tempeln, die sie stets zur Sonne hin ausrichteten. 

Sie schufen in diesem Gebiet Gebäude, die gänzlich ohne Mörtel erbaut wurden und passgenau gemeißelt und solange mit Werkzeugen bearbeitet wurden, bis die Steine perfekt aufeinander passten. Doch nicht nur ein beeindruckender Tempel ist hier zu finden, auch ein komplexes, unterirdisches Bewässerungsnetzwerk wurde hier von den intelligenten Bauleuten erschaffen. Wie oftmals falsch vermutet wird, ist das Ingapirca nicht als Festung errichtet worden, sondern wurde vielmehr als Kultstätte für die Völker erbaut. Man kann neben dem Mondtempel einen V-förmigen Felsen vorfinden, der für Opfergaben bestimmt war, und einen großen Stein mit 28 Löchern, der vermutlich als Mondkalender diente. Bei dem Versuch herauszufinden, welche Bedeutung die Gebäude gehabt haben mussten, entdeckte man, dass sich dort vor vielen Jahren auch ein Sonnentempel, ein Observatorium, Grabstätten, sowie rituelle Bäder befunden haben. Die Tatsache, dass heute nur noch Ruinen vorzufinden sind, verdankt man den Spaniern, die einen Großteil der Steine für den Bau ihrer Kirchen in Cuenca zweckentfremdeten. Mitte des 20. Jahrhunderts begann, auf Beschluss der ecuadorianischen Regierung, die Restauration der beeindruckenden Landschaft. So zählt dieses Fleckchen Erde heute zu einem schönen Ausflugsziel. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit der Inka und erleben Sie ein traumhaftes Bergpanorama.


Landesinformationen

Es gibt im Allgemeinen nur zwei Jahreszeiten in Ecuador – die Regenzeit und die Trockenzeit – mit allerdings erheblichen Unterschieden innerhalb der geographischen Regionen. Die Trockenzeit im Hochland beginnt im Juni und endet im September mit der Ausnahme, dass Weihnachten auch eher zur Trockenzeit zählt. Aber selbst in der feuchten Jahreszeit ist es in Ecuador nicht besonders regnerisch. An der Küste ist die Regenzeit zwischen Januar und Mai von sonnigen Tagen mit nachmittäglichen Niederschlägen gekennzeichnet. Von Juni bis August kommen viele Urlauber zum Strandurlaub in die Region. 

In Ecuador herrscht an der Küste ein heiß-feuchtes Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25  bis 30 °C. Im Landesinneren und in den Höhenlagen der Anden ist es kühler. Hier herrscht das ganze Jahr frühlingshaftes Wetter. Man sagt auch, dass Quito an einem Tag das Klima aller vier Jahreszeiten abdeckt. Morgens ist es kühl, am Mittag herrschen durch die Höhensonne sommerliche Temperaturen und abends kühlt es wieder ab, sodass die Nächte relativ kalt sein können. Die Durchschnittstemperaturen in Quito liegen im gesamten Jahr zwischen 9 und 21°C. 

Die Galápagos Inseln eignen sich ganzjährig zur Tierbeobachtung. Die Monate Januar bis April sind die beste Zeit zum Schnorcheln. Die Inseln sind für ihre äquatoriale Lage ungewöhnlich trocken, wobei es zwischen Januar und April oft heiß und feucht ist. Die Trockenzeit zwischen Juni und Dezember ist oft kühl und neblig. Wenn Sie anfällig für Seekrankheit sind, vermeiden Sie die raue See in den Monaten zwischen Juli und Oktober. 

Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas. Das Land grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Es gibt vier unterschiedliche geographische Zonen: Der Oriente im Osten des Amazonas-Tieflands, der nur wenig bevölkert ist, dafür aber viel Regenwald bietet. In der zentral gelegenen Andenregion, auch Sierra genannt, herrscht starker Vulkanismus. Die Pazifikküste, auch Costa genannt, liegt im Westen, in welchem vor allem Schwemmland und niedriges Küstengebiet vorherrscht und ca. 1.000 km vom Festland entfernt, liegen die Galápagos Inseln im pazifischen Ozean.  

Ecuador hatte eine Schlüsselposition im Imperium der Inka. Nach dem Zerfall des Inkareichs durch den Tod von Atahualpa, begann die koloniale Epoche mit Gründung der Stadt Quito. Der soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einfluss der Spanier endete mit der berühmten Schlacht von Pichincha. Im Jahr 1821 erklärten Simon Bolívar und José de San Martín die Unabhängigkeit Ecuadors von der spanischen Krone. Um 1830 löste sich der Länderverband mit Großkolumbien und Ecuador wurde zu einer selbständigen Republik. In den Jahren 1925 bis 1947 herrschte aufgrund des Zusammenbruchs der Kakaoindustrie und der Weltwirtschaftskrise das politische Chaos in Ecuador. 1942 verlor Ecuador fast die Hälfte seines Territoriums an Peru und erlebte erst ab 1947 einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Boom im Bananenexport. Seit 1973 ist die Erdölproduktion die treibende wirtschaftliche und politische Kraft. 

Mehr als 90 % der Bevölkerung spricht die offizielle Landessprache Spanisch. In den Anden wird zudem auch die Sprache der Inkas, Quechua, gesprochen. In den Großstädten und Hotels spricht man auch Englisch. Grundkenntnisse in Spanisch sind dennoch empfehlenswert, um sich in Ecuador und auf Galápagos problemlos zu verständigen, da es durchaus vorkommen kann, dass die Einheimischen in den ländlichen Gebieten kein Englisch verstehen. 

Etwa 90 % der Ecuadorianer sind römisch-katholisch, der restliche Teil der Bevölkerung sind Protestanten, Juden und Anhänger von Naturreligionen.

  • 01. Januar: Neujahr (Año Nuevo)
  • 06. Januar: Heilige Drei Könige 
  • 27. Februar: Karneval (Carnaval), oftmals gilt auch der 28.2. als Feiertag
  • 12. Februar: Tag der Entdeckung des Amazonas 
  • 27. Februar: Schlacht von Tarqui
  • 14. April: Karfreitag (Viernes Santo)
  • 01. Mai: Tag der Arbeit (Día del Trabajo)
  • 14. Mai: Muttertag (Día del las Madres)
  • 26. Mai: Unabhängigkeitstag / Schlacht am Pichincha (1822) (Batalla del Pichincha)
  • 24.Juli: Geburtstag von Simón Bolívar
  • 25. Juli: Gründung von Guayaquil (Feiertag in Guayaquil)
  • 11. August: Gründungstag/Unabhängigkeitstag von Quito (1809) (Primer Grito de Independencia)
  • 09. Oktober: Unabhängigkeitstag Guayaquil (Feiertag in Guayaquil) (Independencia de Guayaquil)
  • 12. Oktober: Entdeckung Amerikas
  • 02. November: Allerseelen (Día de los Difuntos)
  • 03. November: Unabhängigkeitstag Cuenca (Feiertag in Cuenca) (Independencia de Cuenca)
  • 06. Dezember: Gründungstag von Quito (Feiertag in Quito, die Woche vorher: Fiestas de Quito) (Aniversario de la fundación de Quito)
  • 24. Dezember: Heiligabend (Nochebuena)
  • 25. Dezember: Weihnachten (Navidad)

In Ecuador leben rund 14,7 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 251.081 km², allerdings ist die Verteilung recht ungleichmäßig. Etwa ein Drittel der Ecuadorianer leben in den beiden größten Städten des Landes, der Hauptstadt Quito und der Hafenstadt Guayaquil. Auch die Ethnien der Bevölkerung sind verschieden, so sind circa 65 % der Bevölkerung Mestizen, 25 % dagegen Indigen und vor allem in den Anden beheimatet. Nur etwa 7 % der Einwohner sind europäischer Abstammung und 3 % zählen zu den Afro-Ecuadorianern, welche besonders an der Nordwest-Küste des Landes ihr Zuhause haben. Die Bevölkerung Ecuadors besteht aus einer multiethnischen und multikulturellen Gemeinschaft, deren Kulturen mit der Zeit verschmolzen sind.

Ecuador verfügt über eine große Anzahl an Nationalparks, von denen die berühmtesten wahrscheinlich die Galápagos Inseln, der Yasuní Nationalpark und der Cotopaxi Nationalpark sind. In diesen Nationalparks spiegelt sich die geographische und biologische Vielfalt des kleinen Landes wider. 

Die Tierwelt Ecuadors ist aufgrund des vielfältigen Klimas und der Landschaft sehr artenreich. Es leben über 324 Säugetierarten, ca. 379 Reptilienarten und etwa 1.600 Vogelarten in Ecuador. Im Hochland leben Hasen, Anden-Pudus, Guanakos, Pekaris und die seltenen Bergtapire sowie Brillenbären. Das Wappentier Ecuadors, den Anden-Kondor, kann man mit etwas Glück in der Region um den Vulkan Cotopaxi und in Cayambe beobachten. In zahlreichen Nationalparks findet man auch Nasenbären, Gürteltiere, Ameisenbären und sehr selten Pumas und Jaguare. In den Regenwäldern gibt es verschieden Affenarten wie den Brüll- und Wollaffen sowie die kleinen Kapuzineräffchen. 

Auf den Galápagos Inseln sind fast 50 % der Pflanzen endemisch. Man teilt diese in sechs Vegetationszonen ein, jede weist markante Merkmale auf. Die endemische Flora ist durch eingeführte Tiere, wie zum Beispiel den verwilderten Eselherden leider durch Kahlfraß bedroht. Endemisch sind auf den Inseln aber nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere, davon 4 Säugetierarten. Der Größe nach sind dies: der Galápagos-Seelöwe, die Galápagos-Pelzrobbe, die Galápagos-Reisratte (sehr selten bekommt man diese zu Gesicht) und die Fledermaus (gelegentlich sieht man diese abends in Puerto Ayora oder Santa Cruz um die Straßenbeleuchtungen fliegen). Zu den Reptilien gehören die Galápagos-Riesenschildkröten – die Arten unterscheiden sich in ihrer Panzerform – sowie die Galápagos-Landleguane. Sogar auf den einzelnen Inseln gibt es verschiedene Arten, z. B. ist der Santa Fé Landleguan endemisch auf der gleichnamigen Insel. Zudem gibt es Lavaechsen, die ihren Namen dem roten Bauch des Weibchens und der schwarz, gelblich braunen Färbung des Männchens verdanken. Es gibt 5 endemische und 2 eingeführte Arten Geckos und Schlangen, die für den Menschen ungefährlich sind und sehr selten gesichtet werden.

Besondere Vögel sind die Seevögel, wie der Galápagos-Albatros, der Blaufußtölpel, der Fregattvogel, die Galápagos-Pinguine sowie der flugunfähige Kormoran. Zudem gibt es Watvögel, wie den Lavareiher, den Flamingo oder den Braunmantel-Austernfischer. Nicht zu vergessen sind die Landvögel. Von ihnen gibt es insgesamt 26 Arten, darunter zählt man die Darwinfinken und den Galápagos-Bussard.

Auch die Unterwasserwelt hat einiges zu bieten, ca. 300 verschiedene Arten können bei Schnorchel-Touren oder Tauchgängen beobachtet werden. Darunter zählen Adlerrochen und die grüne Meeresschildkröte. Bei Bootsausflügen kann man mit etwas Glück auch Wale und Delfine beobachten.

Die ecuadorianische Küche variiert stark gemäß den geographischen Zonen des Landes. In den Anden dominiert als alltägliches Essen eine Suppe als Vorspeise und Reis mit Fleisch als Hauptgang. Dieser wird mit dem landestypischen Ají – einer scharfen Sauce, die bei jedem Essen bereit steht – verfeinert. Dazu gibt es Saft oder Limonade und ein kleines Dessert.

Typisch ist auch die Zubereitung von Cuy Asado – gegrilltes Meerschweinchen – was bevorzugt in den Andenregionen auf der Speisekarte steht. An der Pazifikküste sind frische Fisch-Gerichte mit einer Beilage an Kochbananen, Yuca oder Reis üblich. Die Ceviche, eine Mischung aus rohem Fisch/Meeresfrüchten mit Zitrone und Zwiebeln, ist eine erfrischende und belebende Speise. Die Suppen sind vielfältig, von Locro de Queso, einer Kartoffelsuppe mit Käse und Avocado, Caldo de Pata, einer Hühnersuppe, bis Chupe de Pescado, einer Fischsuppe mit Gemüse. Der für manchen europäischen Geschmack gewöhnungsbedürftige Koriander darf bei den Ecuadorianern auf keiner Speise als Zutat fehlen.


Gut zu wissen

Zur visumfreien Einreise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig ist. Die visumfreie Einreise berechtigt zum Verbleib im Land bis zu 90 Tage. Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Jedes Kind braucht einen eigenen Reisepass mit Lichtbild. Alle Reisedokumente müssen sich in gutem Zustand befinden.

Zollvorschriften für Ecuador sind aktuell keine bekannt. Grundsätzlich können gebrauchte persönliche Gegenstände zollfrei eingeführt werden. Eine rechtsverbindliche Auskunft über die Bestimmungen erhalten Sie bei der Botschaft von Ecuador: www.ecuadorembassy.de, www.quito.diplo.de und auf der Website des deutschen Zoll: www.zoll.de

Die Einfuhrbestimmungen von Lebensmitteln auf Galápagos sind sehr strikt. Es ist wichtig darauf zu achten, bei dem inländischen Flug keine offenen Lebensmittel, wie Obst, Wurst und Käse, mitzunehmen. Im Zweifelsfall wird Ihnen das Essen am Flughafen von Baltra abgenommen.  Auch für die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen gelten in Ecuador besondere Vorschriften.

Gesetzliches Zahlungsmittel in Ecuador ist der US-Dollar. Am besten fordern Sie bereits beim Umtausch kleine US-Dollar Scheine an, da durch den hohen Umlauf von Falschgeld, viele Geschäfte und Banken keine großen Scheine wie 50 und 100 US-Dollarnoten annehmen. Maestro-Karten und Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden. Allerdings sollten Sie ausreichend Bargeld bei sich führen, wenn Sie auf die Galápagos Inseln oder in sehr ländliche Gebiete reisen. Beachten Sie auch, dass es nicht auf jeder Insel einen Geldautomaten gibt (z. B. Isabela). Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Die ecuadorianischen Banken erheben eine Gebühr von 0,50 bis 1,50 US-Dollar für das Abheben von Bargeld. Es kann vorkommen, dass an einem Geldautomat nur bis zu einem gewissen Betrag am Tag Geld abgehoben werden kann. 

Reiseschecks können grundsätzlich verwendet werden. Allerdings werden dies nur bis zu einer Obergrenze von 200 US$ am Tag angenommen. Eine sehr schnelle und sichere Geldversorgung ist im Notfall durch „Western-Union-Money-Transfer“ über die Reise-BANK AG oder die Post in Deutschland möglich.  

Das medizinische Versorgungsangebot in Privatkliniken ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. In ländlichen und abgelegenen Regionen und in öffentlichen Krankenhäusern ist die Versorgung jedoch weniger gut und hygienische Standards, wie man diese aus Europa gewohnt ist, gibt es hier nicht. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückhohlversicherung werden dringend empfohlen. Die medizinische Notfallbehandlung in Privatkliniken ist meist nur gegen Vorkasse und ausreichender Bonität möglich. Am besten führt man eine Kreditkarte mit sich, die bis zu 5.000 Euro gedeckt ist, denn der Nachweis einer internationalen Krankenversicherung reicht meist nicht aus. 

Achten Sie darauf, dass Sie in Ecuador kein Leitungswasser trinken, sondern nur das abgefüllte, in Flaschen erhältliche Wasser. Dies gilt vor allem auch für den Aufenthalt auf Galápagos. Gekochte und gut durchgegarte Speisen können unbedenklich verzehrt werden, jedoch sollten rohe Salate nur in Restaurants mit gutem hygienischem Standard bestellt werden.

Bei einer Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Die Standardimpfungen gemäß dem Robert-Koch-Institut sollten aufgefrischt und vervollständigt sein. Als Reiseimpfungen wird vom Auswärtigen Amt Hepatitis A empfohlen, bei längeren Aufenthalten auch Typhus, Tollwut und Hepatitis B. Das Übertragungsrisiko von Gelbfieber ist in Quito, Guayaquil und auf Galápagos nicht vorhanden jedoch im Urwaldgebiet. Hier kann ein Nachweis über eine Gelbfieberimpfung verlangt werden. Zusätzlich empfehlen wir, sich über mögliche Infektionskrankheiten, wie Magen-Darm, Malaria und Dengue zu informieren. Mit der richtigen Vorsorge und einem entsprechendem Schutz, wie beispielsweise einem Moskitonetz und Insektenspray, sollte jedoch nichts passieren.

Der Strom kommt in Ecuador mit 110 V aus der Steckdose. Ein Adapter für einen US-amerikanischen Flachstecker ist notwendig, um deutsche Geräte einzustecken. Außerdem kann es hin und wieder zu Stromausfällen kommen.

Sie können mit Ihrem Handy in Ecuador telefonieren, wenn Ihre Telefongesellschaft einen Roaming-Vertrag mit Ecuador hat. Ebenfalls für eine korrekte Nutzung ihres Handys muss gewährleistet sein, dass die Frequenz GSM 850 empfangen werden kann. Genauere Informationen können Sie bei Ihrem Anbieter einholen. Alternativ kann auch eine preiswerte ecuadorianische Sim-Karte gekauft werden, die Sie in Ihr europäisches Handy einsetzen. Die internationalen Tarife liegen bei ca. 0,55 US$ pro Minute.

In fast allen Hotels gibt es Internetanschluss, über den Sie auch dann erreichbar sind, wenn die Hotels keinen öffentlichen Telefonanschluss besitzen. Darüber hinaus gibt es in den großen Städten zahlreiche Internetcafés, die sehr günstige Telefontarife ins Ausland anbieten. Die Vielzahl an Internetcafés in Quito ist dabei sehr günstig, auf Galápagos dagegen zahlt man ein wenig mehr für die Internetnutzung.

Generell gilt Ecuador als relativ sicheres Reiseland. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es besonders in Metropolen wie Guayaquil und Quito sowie der Grenzregion zu Kolumbien zu einer erhöhten Kriminalität kommen kann. Das bedeutet, dass ein erhöhtes Risiko von Diebstählen besteht. Besonders gefährdet sind Einzelreisende, daher ist es empfehlenswert in einer Gruppe zu reisen. Vor allem an touristischen Sehenswürdigkeiten, in den größeren Städten und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es zu Diebstählen und manchmal zu Überfällen. Schützen Sie sich dabei vor Ablenkungsmanövern von Taschendieben, indem Sie Ihr Bargeld dicht am Körper tragen und steigen Sie nicht in unautorisierte Taxis ein. 

Die Zeitverschiebung von Deutschland zu Ecuador beträgt zur deutschen Sommerzeit -7 Stunden zu den Galápagos Inseln nur -6 Stunden. Zur deutschen Winterzeit reduziert sich die Zeitverschiebung um jeweils 1 Stunde.  

Bevor man andere Menschen in Ecuador fotografiert, sollte man um Erlaubnis fragen. Wenn Sie Tiere in freier Wildbahn fotografieren möchten, schalten Sie bitte den Blitz aus und verhalten Sie sich ruhig. Die Ecuadorianer sind sehr freundlich und antworten gerne auf Ihre Fragen. Die Antwort muss allerdings nicht immer richtig sein. Holen Sie daher eine wichtige Auskunft lieber zweimal ein. FKK und das Baden „Oben ohne“ sind in Ecuador nicht erwünscht.


Nationalparks

Der Cotopaxi ist nach dem Chimborazo mit 5.897 Metern der höchste Berg Ecuadors und zugleich einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt. Ungeachtet seiner Aktivität besteigen dennoch die meisten Menschen in Südamerika den Gipfel des Cotopaxi. Circa 50 Kilometer südlich von Quito findet man diesen beeindruckenden Vulkan, umgeben vom gleichnamigen Nationalpark, in der Provinz Cotopaxi. Wie viele andere Vulkane gehört er zur 'Allee der Vulkane' in den östlichen Anden.

Den Namen 'Cotopaxi', der übersetzt 'Hals des Mondes' bedeutet, verdankt der Vulkan der Tatsache, dass man aus einer bestimmten Perspektive den Mond als 'Kopf' über dem Cotopaxi aufgehen sieht. Dieser Tatsache ist es vielleicht auch geschuldet, dass der Vulkan damals bei den Einheimischen als heilig galt und als Regenspender und Garant der Fruchtbarkeit des Landes, sowie als Sitz der Götter verehrt wurde. Der Stratovulkan entspricht mit seiner nahezu perfekten konischen Form genau unserem Idealbild eines Vulkans. Lediglich der schneebedeckte Gipfel könnte dieses Bild stören, doch mit seinem dunklen Vulkangestein entsteht ein wunderschöner Kontrast, der zum Fotos machen einlädt.

Fast jeden Tag kann man den Gipfel des Cotopaxi besteigen. Dazu erklimmt man erst die 4.800 Meter bis zur José-Ribas-Schutzhütte, in der man bis Mitternacht nächtigen kann. Dann beginnt der sechs- bis achtstündige Aufstieg zum 350 Meter tiefen und 800 mal 550 Meter breiten Krater des Vulkans. Eine Genehmigung für die Besteigung ist nicht erforderlich. Nach 75 Jahren Schlaf brach der Cotopaxi im August 2015 wieder aus. Gestorben ist dank Frühwarnsystemen allerdings niemand. 

Der circa 10.000 Quadratkilometer große Yasuní Nationalpark im äußersten Osten Ecuadors weist eine der höchsten Biodiversitäten der Erde auf. Angesichts dessen wurde er 1989 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Mittlerweile stellt der Park einen wichtigen Einflussfaktor auf den Klimawandel dar, da sonst Regenwälder in diesem Teil des Landes fehlen. Ebenso wichtig ist der Nationalpark für einige indigene Gemeinschaften, die teilweise noch völlig abgeschieden von der Außenwelt leben. Mehr als 2.000 Baum- und Buscharten, davon 665 Arten auf nur einem einzigen Hektar, finden sich im Yasuní Park. Das sind mehr als alle einheimischen Baumarten Kanadas und der USA zusammen. Zudem gibt es noch knapp 600 verschiedene Vogel-, 150 Amphibien-, 121 Reptilien-, sowie über 100.000 Insektenarten.

Nationalpark El Cajas in Ecuador

Der Nationalpark El Cajas liegt im Hochland von Ecuador und misst ca. 29.000 Hektar. Nahe der Stadt Cuenca, in 3.100 bis 4.450 Metern über dem Meeresspielgel, erstreckt sich eine einzigartige, hügelige und mit Seen und Lagunen übersäte Tundra-Landschaft. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, dem bietet sich hier ein traumhaftes Bild. 

Seit 1977 ist El Cajas ein Schutzgebiet, das 1996 zum Nationalpark erklärt wurde. Der Park erlangte aufgrund der Bezeichnung als Ramsar-Feuchtgebiet internationale Bedeutung. Außerdem zählt El Cajas als „Important Bird Area“, da hier viele Wat- und Wasservögel, sowie viele andere sehr seltene und bedrohte Vogelarten leben. So auch der Andenkondor, von dem es nur noch 80 Exemplare in Ecuador gibt. Zudem kann man auch einige seltene Säugetierarten, wie den Bergtapir, den Puma oder den Brillenbär entdecken. 

Wer sich für die Vergangenheit des Landes interessiert, der wird hier auch fündig, denn im El Cajas Nationalpark kann man noch Spuren der Inkas entdecken. Eine alte Inkastraße, die zum Großteil noch in ihrem ursprünglichen Zustand ist, durchkreuzt den Park und verband die Stadt Cuenca mit Paredones.

Ein ganz besonderes Highlight bei jeder Ecuador Reise sind sicherlich die Galápagos-Inseln. Das rund 1.000 Kilometer östlich von Ecuador liegende Archipel besteht aus 13 großen sowie über 100 Klein- und Kleinstinseln. Nur vier von ihnen sind besiedelt, darunter Isabela, die mit 4.588 km² größte der Galápagos-Inseln, Santa Cruz, San Cristóbal und Floreana. Vor etwa 4 Millionen Jahren entstanden die ersten Inseln wie Santa Fe oder Seymour durch Hotspots, die Vulkane erschufen und die bis über den Meeresspiegel anwuchsen. Mit etwa 500.000 Jahren sind die Inseln Fernandina und Isabela die jüngsten des Archipels. Das Klima auf Galápagos wird maßgeblich von den Meeresströmungen um sie herum beeinflusst. Der Humboldtstrom bringt kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Antarktis, was auch der Grund dafür ist, weshalb man hier so viele Fische, Wale und sogar Pinguine entdecken kann. Auf Galápagos kann man zwischen zwei Jahreszeiten unterscheiden – der Regenzeit, die von Januar bis Juni andauert, sowie der Trockenzeit, von Juli bis Dezember. Zudem herrschen in den unterschiedlichen Höhenlagen Galápagos' oft völlig verschiedene Witterungen. Diese bestimmen insbesondere auch die Vegetation, die von Insel zu Insel völlig unterschiedlich sein kann. Sie reicht von üppigen Regenwäldern bis hin zu kargen Buschlandschaften oder kahlem Lavagestein.

Entdeckt wurde die Insel von spanischen Seefahren 1535. Danach galt sie als Zufluchtsort für Seeräuber. Besonders berühmt ist auch der Besuch von Charles Darwin auf den Inseln, der hier wichtige Experimente und Beobachtungen durchführte, die ihn später auf die Theorie der Evolution brachten. Aufgrund der isolierten Lage der Galápagos Inseln konnten sich hier viele Tiere und Pflanzen unabhängig weiterentwickeln, weshalb es heute viele endemische Arten zu sehen gibt. Ebenso bekannt wie auch namensgebend für die Inseln sind die Galápagos-Riesenschildkröten, die sich auf jeder Insel anders entwickelten, genau wie die kleinen Darwinfinken. Seit 1978 steht die Inselgruppe auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes.

Bei einem Besuch auf den Galápagos Inseln sollte man es auf keinen Fall verpassen, bei einem Schnorchelausflug die schillernde Unterwasserwelt Galápagos' zu beobachten. Neben zahlreichen bunten Fischen kann man hier auch Meeresschildkröten, spielenden Babyseerobben wie auch Weißspitzenriffhaien begegnen. Ebenso sollte man bei einem Ausflug auf eine der zahlreichen unbewohnten Inseln dabei sein, denn es ist ein ganz besonderes Erlebnis, Pinguinen, Blaufußtölpeln und Seelöwen ohne störendes Gitter so nahe zu kommen. Wer sich von den vielen Eindrücken der Galápagos Inseln erholen möchte, der kann an einem der zahlreichen weißen Stränden mit türkisblauem Wasser den Tag entspannt ausklingen lassen.


Städte

Quito ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, was die Anreise ein wenig schwieriger gestaltet als bei anderen Städten. Doch es lohnt sich. Mit 1,5 Millionen Einwohnern, die über mehrere Andentäler verteilt auf über 400.000 Hektar leben, zählt die Stadt seit 1978 aufgrund ihres kolonialen Zentrums mit ca. 300 Häuserblocks zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt ist etwa viermal so groß wie Berlin und befindet sich zwischen dem Vulkan Pichincha im Norden und dem Fluss Guayllabamba im Westen. Zwischen der höchsten und tiefsten Stelle liegen fast 4 km Höhenunterschied. Besonders ins Auge fallen die Häuser, die in unterschiedlichsten Formen und Farben nebeneinander stehen, sowie die vielen Kirchen und Cafés. Auch die Neustadt hat viel zu bieten: Hier finden sich moderne Geschäftsmeilen, Ausgehviertel und Museen. Überall kann man architektonisch-kulturell interessante Details entdecken. In der deutlich teureren Neustadt finden sich große Einkaufszentren und Restaurants, in welchen wohlhabende Ecuadorianer flanieren. In der Altstadt hingegen trifft man auf Märkte, auf welchen Indígenas in traditioneller Tracht ihre Waren verkaufen. 

Doch auch das Umland von Quito bietet abwechslungsreiches Terrain. So kann man sowohl zu Thermalquellen, Pazifikstränden, kleinen Andendörfern und Lagunen wie auch ins Amazonasflachland gelangen. Möchte man einen Blick auf das Centro Histórico und den Berg Panecillo werfen, lohnt es sich, die etwa zehn Minuten von der Altstadt entfernte Basílica del Voto Nacional zu besuchen. Zu beachten ist hier allerdings, dass der Aufstieg auf die Türme teilweise sehr abenteuerlich werden kann, da hier lange Balken überquert und eine steile, enge Treppe erklimmt werden müssen. Schwindelfrei sollte man auf jeden Fall sein, doch zur Belohnung gibt es einen Ausblick, den man bestimmt nicht so schnell vergessen wird. Ein weiteres Highlight ist eine Busfahrt zur Mitte der Welt! Am Äquator ist es möglich gleichzeitig mit einem Bein auf der Süd- und mit dem anderen auf der Nordhalbkugel zu stehen.

Die größte Stadt Ecuadors und gleichzeitig auch wichtigste Hafenstadt des Landes ist bekannt als Umsteigeflughafen auf dem Weg zu den Galápagos-Inseln. Allerdings hat die Stadt selbst auch einiges zu bieten, was einen Aufenthalt lohnenswert macht.  So kann man in der 3 Millionen Einwohner Stadt am Malecón, der langen Uferpromenade, spazieren gehen, oder auch Kneipen, Discos und Restaurants im Zentrum besuchen. Hier trifft man stets auf gut gelaunte Menschen.

Die 1530 gegründete Hafenstadt ist wichtiger Bestandteil der Import-Export-Industrie und wurde in den letzten Jahren in vielen Teilen der Stadt renoviert um das Image einer gefährlichen südamerikanischen Stadt zu verbessern. Doch noch immer sollten Touristen in dieser Stadt vorsichtig sein und besonders nachts nur mit Taxis fahren. Auch fallen besonders im Viertel Santa Ana, das über 444 nummerierte Stufen bis hin zu einem alten Leuchtturm und einer Kapelle mit Blick über ein spektakuläres Panorama zu erreichen ist, die vielen Sicherheitskräfte und Polizisten ins Auge. Ein weiteres Highlight ist auch der Mercado Central oder das historische Viertel Las Peñas, welche einen Besuch wert sind. Allerdings sollte auch hier bedacht werden, dass die Kriminalitätsrate deutlich höher als in anderen Städten ist. 

Blick auf Banos in Ecuador

Die nur etwa 18.000 Einwohner große Stadt Baños liegt am Fuße des Vulkans Tungurahua, welcher einer der aktivsten Vulkane von Ecuador ist, was dazu führt, dass gelegentliche Eruptionen nicht selten vorkommen. Es ist ratsam sich gegebenenfalls bei Einheimischen nach der aktuellen Lage am Vulkan zu erkundigen und geplante Touren zu verschieben, falls diese sehr nahe an den Vulkan führen. Die nur circa 3,5 Stunden von Quito entfernte Stadt mit dem ganzjährig angenehmen Klima trägt den Namen Baños de Agua Santa übersetzt Bäder des heiligen Wassers.

Baños trägt seinen Namen aufgrund dreier berühmter Thermalbecken, die von zahlreichen heißen Quellen genährt werden. Das berühmteste schwefelhaltige Becken ist das Las Piscinas de la Virgen, welches unterhalb des Wasserfalls Cascada de la Caballera de la Virgen liegt. Doch nicht nur Thermalbecken prägen die Stadt. In Baños findet sich eine berühmte Basilika, die der Jungfrau des heiligen Wassers gewidmet ist sowie die Brücke San Fransisco über die Pasataza-Schlucht, die jährlich Bungeespringer aus aller Welt anzieht. Auch die zahlreichen beeindruckenden Wasserfälle, welche man mit dem Fahrrad gut erreichen kann, sowie die Kayak- und Raftingtouren locken viele Touristen in die kleine Stadt.

Die mit über 300.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Ecuadors ist Hauptstadt der Provinz Azuay. Den Namen Cuenca, übersetzt 'Becken', schuldet sie dem Umstand, dass sie in einem andinen Hochlandbecken in knapp 2.600 Metern Höhe liegt. Durch die Stadt fließt der Tomebamba, an dessen Ufer man bei einer Tasse Kaffee in einem der zahlreichen Cafés entspannen kann. Im Gegensatz zu anderen großen Städten Ecuadors wirkt die Stadt sehr friedlich und aufgeräumt. Die bunten Häuschen und die vielen Szenebars machen Cuenca zu einem absoluten Muss bei einer Ecuador-Reise.

Auf dem Hauptplatz, Plaza Abdón Calderón, in der Altstadt befindet sich die beeindruckende Kathedrale, La Catedral Vieja. Von einer ihrer Kuppeln aus erhält man einen herrlichen Blick über die Stadt. Seit 1999 zählt die Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bekannt ist Cuenca auch für seine Keramikkünste, sowie für die Herstellung von Panamahüten, welche man auch im Panamahut-Museum in der Calle Larga bewundern kann. Zudem kann man im Pumapungo Museum und im angrenzenden Archäologischen Park in die Geschichte Ecuadors eintauchen.

Ecuador Otavalo Markt

Die Stadt Otavalo, welche in der Provinz Imbabura, auf 2.500 Metern Höhe liegt, ist Heimat für über 50.000 Menschen. Eingerahmt wird die Stadt von den drei Vulkanen Imbabura, Cotacachi und Mojanda. Besonders bekannt ist Otavalo jedoch wegen seines farbenprächtigen Indiomarktes. Dieser gilt als der größte Ecuadors und ganz Südamerikas und sollte deshalb auf jedem Ecuador-Programm stehen.

Nur 17 Kilometer nördlich von Otavalo befindet sich die Stadt Cotacachi, die ebenfalls in der Provinz Imbabura liegt. Obwohl hier nur etwa halb so viele Menschen wie in Otavalo leben, ist Cotacachi die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Hauptsächlich ist die kleine Stadt für ihre hervorragenden Lederwaren, sowie als Ausgangspunkt für viele Ausflüge, vor allem zum nahegelegenen Cuicocha-See, bekannt.


Ecuador - klein aber "oho"

Wenn man an Ecuador denkt, so fehlt einem häufig ein passendes Bild vor Augen. Wir möchten zeigen, dass das kleine Land Ecuador keineswegs im Schatten von Brasilien oder Argentinien stehen muss, sondern selbst durch ein vielfältiges Angebot an Sehenswürdigkeiten glänzt.

Denn Ecuador, das ist…

...Entspannung. So kann man hier in besondere landestypische Thermalbäder eintauchen, die Muskeln nach einem langen Tag in einem der Becken mit heißen, schwefelhaltigen Quellen unterhalb des Wasserfalls Cascada de la Caballera de la Virgen entspannen und den Frieden und die Ruhe dort genießen.

...der Cotopaxi. Dieser beeindruckende, schneebedeckte Vulkan inmitten einer kargen und doch wunderschönen Landschaft, darf bei keiner Ecuador-Reise fehlen. Am besten erkundet man ihn von der Ferne bei einer Reittour, oder erklimmt den 5.897 Meter hohen Gipfel bei Mitternacht, um so bei Sonnenaufgang einen einzigartigen Blick über das umliegende andine Hochland zu erhalten.

...unbeschreiblich schön. In Ecuador finden sich unbeschreiblich schöne Landschaften, die von Bergen über Regenwälder bis hin zu traumhaften Stränden alles zu bieten haben. Hier kommt jeder Reisende auf seine Kosten.

...die Andenregion. In dieser Region des Landes sind besonders die für das Land typischen Alpakas beheimatet. Doch man kann auch auf viele andere Tierarten treffen, die im Andenhochland ihr Zuhause haben. Hält man die Augen offen, ist es möglich in einem der artenreichsten Länder der Erde einen Kondor, Bergtapire oder auch Pumas zu beobachten. 

...Dynamik. Das südamerikanische Land ist bekannt für seinen dynamischen Lebensstil. Besonders in den großen Städten ist stets etwas los und die einheimische Bevölkerung benötigt oftmals keinen Grund um ein Fest zu feiern und zu tanzen. Hier wird es nicht langweilig.

...Otavalo. Eine Stadt die bekannt ist für ihren großen und farbenprächtigen Indiomarkt, eingerahmt von der atemberaubenden Kulisse dreier Vulkane. Otavalo fungiert zudem als zentraler Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge.

...die Riesenschildkröte. Galápagos ist bekannt für seine Riesenschildkröten, die der Insel ihren Namen gaben. Aber nicht nur die gemächlichen Schildkröten lassen sich bei einem Ausflug auf dem Galápagos-Archipel beobachten, auch Seelöwen, Meerechsen und Pinguine, sowie eine wunderschöne Unterwasserwelt kann man hier entdecken. 


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