Irma und José auf ihrem zerstörerischen Streifzug durch die Karibik

11.09.2017 | Erstellt von Natalie Rinas |
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Allgemeines

Hurrikan Irma traf Mitte vergangener Woche auf die Karibik und wurde mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h direkt als Supersturm eingestuft. Die sonst so idyllischen Inseln wie Saint Martin, die British Virgin Islands und Barbuda sind sprichwörtlich dem Erdboden gleichgemacht worden.

Die Infrastruktur auf den Karibikinseln wurde teilweise zu 95 % zerstört. Von unserem Reiseziel Guadeloupe wurde Entwarnung gegeben, Irma zog zwar vorbei, richtete aber keinen größeren Schaden an. Gleiches gilt für Haiti und die Dominikanische Republik. Diesen Samstag traf Irma dann an Kubas Nordküste bei Cayo Romano aufs Land und zog hauptsächlich im Norden der Insel Verwüstungen und Überschwemmungen nach sich. Angaben zum genauen Ausmaß und die Folgekosten können wir an dieser Stelle noch nicht machen, da wir frühestens heute Abend von unserer Partneragentur vor Ort Informationen erhalten. Alle Reisenden die mit travel-to-nature unterwegs waren und sind wurden rechtzeitig über Ausweichrouten und Umbuchungen informiert und sind wohlauf.

Für unsere Gäste die in naher Zukunft nach Kuba fliegen gilt: der Westen, Süden und Osten der Insel ist weiterhin ohne Probleme bereisbar, lediglich die Badehotels im Norden, wie auf Cayo Santa Maria und Cayo Coco sind beschädigt und können nicht besucht werden. Die Flughäfen in Havanna, Varadero und Santa Clara sind voraussichtlich bis morgen gesperrt. Der Flugverkehr ab und nach Holguín findet weiterhin statt. Kuba wird fast jedes Jahr von Hurrikans heimgesucht und besitzt eine bestens ausgebildete Einheit vom Militär, die für eben diese Katastrophensituationen geschult wurde. Evakuierung und Aufräumarbeiten funktionieren problemlos. Der etwas kleinere, aber dennoch starke Hurrikan José zieht bisher nur auf dem offenen Meer umher und scheint nach aktuellen Angaben auch nicht auf die Karibikinsel zu prallen. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden und hoffen, dass die vom Hurrikan betroffenen Gebiete zügig Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau erhalten.